Smartphone Inbetriebnahme | Android / iOS

SIM-Karte einlegen und einschalten reicht zur Smartphone Inbetriebnahme leider nicht aus. Um dein Gerät möglichst sinnvoll nutzen zu können, sind noch einige weitere Einstellungen notwendig. Folge also meiner Schritt-für-Schritt-Anleitung in drei Abschnitten. Welches System am nutzerfreundlichsten ist, kannst du am Ende des dritten Teils lesen.

Smartphone Inbetriebnahme

Smartphone Inbetriebnahme – Erster Schritt

Zunächst unterscheidet sich das Vorgehen bei Android- und Apple-Geräten (im folgenden kurz Android bzw. iOS genannt) kaum.
Als erstes legst du deine SIM-Karte ein. Da es normale, Mikro- und Nano-SIM-Karten gibt, solltest du nachschauen, welches Format in dein zukünftiges Gerät passt.

Im Gegensatz zu Android ist bei iOS die erste Inbetriebnahme ohne SIM-Karte nicht möglich. Sobald du dein Gerät ein Mal eingerichtet hast und nicht auf Werkseinstellung zurücksetzt, funktioniert es notfalls auch ohne SIM-Karte.

Anschließend schaltest du das Gerät ein. Nachdem dein Gerät eine Verbindung zum Mobilfunk-Netz aufgebaut hat, meldest du es ggfs. auch noch in deinem WLAN-Netz an.
Ein Punkt für Android

Abbildung 1+ Alle Abbildungen

Konto-Einrichtung

Die erste Smartphone Inbetriebnahme kommt nicht ganz ohne Bürokratie aus, denn du musst dich bei Google bzw. Apple registrieren. Entweder erstellst du ein neues E-Mail-Konto bei Google bzw. ein iCloud-Konto bei Apple oder du gibst Adresse und Passwort eines bereits existierenden E-Mail-Kontos ein.

Anschließend hast du die Möglichkeit, vieles über dieses Konto zu synchronisieren bzw. Backups zu speichern. Sofern du immer dasselbe Konto benutzt, hast du immer wieder Zugriff auf deine Daten.

Einerseits geht die Konto-Anmeldung bei iOS etwas schneller als bei Android, da hier der System-Anbieter auch der Geräte-Hersteller ist. Andererseits hängt eben alles an dieser Apple-ID (also möglichst ID und Passwort nicht vergessen!).
Ein Punkt für iOS
Abbildung 2

Synchronisieren von Daten und Apps

Am besten solltest du vor dem Geräte-Wechsel ein Backup (s. o.) der wichtigsten Daten deines alten Smartphones anlegen / angelegt haben. Damit sparst du später eine Menge Arbeit und Zeit.

Bei Android-Geräten nutzt du zur Datensicherung dein Google-Konto. Trotzdem ist es je nach Firmware-Version oder Gerätehersteller etwas umständlich. In der Regel wird auch kein komplettes Backup aller Daten erstellt, insbesondere nicht deiner Apps. Je neuer die Android-Version ist, desto besser funktioniert auch das Wiederherstellen aus dem Backup.

Was die Synchronisierung betrifft, haben Besitzer von iOS-Geräten einen klaren Vorteil. Alles läuft über die iCloud und damit quasi automatisch.
Wichtig ist in jedem Fall, dass du immer dasselbe Google- / Apple-Konto verwendest.
Ein Punkt für iOS
Abbildung 3

Fertigstellung

Wenn du die oben genannten Schritte zur ersten Smartphone Inbetriebnahme abgeschlossen hast, öffnet sich der Original-Homescreen.

Bei Android ist das Oberflächen-Design herstellerabhängig. Auf dem Bildschirm / den Bildschirmen sind die Standard-Google-Apps, eventuell Hersteller-Apps sowie einige Widgets angeordnet. Bei den meisten Android-Geräten findest du diese sowie weitere Apps und Widgets auch im App Drawer. Dieser ist ein verborgenes Fenster, welches du über ein -ähnliches Icon öffnest.

Anders ist das bei iOS. Alle installierten Apps befinden sich auf einem oder mehreren Homescreens. Widgets haben einen eigenen Bildschirm links vom Ausgangs-Bildschirm.

Fazit

Hinsichtlich der Smartphone Inbetriebnahme ist iOS klarer Sieger. Vor allem die Synchronisation klappt bei Apple insgesamt gesehen besser als bei Android-Geräten.
Weitere Tipps zu Einstellungen und zur Anpassung des Bildschirms folgen in Teil 2 und 3 dieser Reihe.

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