August 2018 – Nachrichten | Internet und Mobiles im Klartext

Ausgewählte Nachrichten vom August 2018 mit kurzen Erläuterungen und / oder einem Kommentar aus den Themenbereichen von ebblogs.

August 2018 – Neuigkeiten

Internet- / Datensicherheit, Phishing, Apple – Mac (OS) – i (OS), Google (Android), Microsoft (Windows), Soziale Netzwerke / Messenger, Mobilfunk sowie Apps und mehr.

In diesem Monat: • Google • Microsoft • Facebook • Twitter • Yahoo • Unitymedia • Opera • Mobilfunk • Telekom • o2 • Smartphone-Preise • Mobiles Bezahlen • DB Navigator • Telegram •

± Direkter Zugriff auf die Nachricht / »» eigene Beitragsseite

± 31.08. Bundesnetzagentur - Plan für den 5G-Netzausbau

Mobilfunk LTEDie Beratungen über die Konditionen für den Aufbau eines 5G-Netzes sind beendet. Soviel vorweg: Es wird kein flächendeckendes 5G-Netz geben. Der entsprechende Ausbau würde ca. 60 Milliarden Euro kosten – zu teuer.

Im Einzelnen wurden folgende Ziele definiert

Versorgung bis 2022 …
von 98 % der Haushalte durch die Telekom, Vodafone oder Telefónica sowie
aller Autobahnen und Bundesstraßen mit 100 MBit/s – vorbereitende Maßnahme für autonomes Fahren –
sowie der Bahnstrecken mit hohem Fahrgastaufkommen (Nah- und Fernverkehr) mit 50 MBit/s.
Land- und Kreisstraßen bleiben außen vor und auch die weißen Flecken werden nicht vollkommen verschwinden.
Jochen Homann, Chef der Bundesnetzagentur, begründet das so:

Die jetzt zur Vergabe anstehenden 5G-Frequenzen sind für eine weitergehende Flächenversorgung nicht geeignet. Dazu seien andere Frequenzen geeignet. Es würden in den nächsten Jahren sukzessive neue Frequenzen frei, „die viel besser für eine Flächenversorgung genutzt werden können“.

Die Mobilfunkanbieter sollen jedoch pro Jahr mind. 100 neue Stationen mit 100 MBit/s (insgesamt 500) aufbauen. Außerdem ist die Inbetriebnahme von mindestens 500 5G-Stationen vorgesehen.

Abgelehnt wurde eine Verpflichtung

… der Netzbetreiber Drittanbieter wie beispielsweise 1&1 zu regulierten Preisen ins Netz zu lassen und ein nationales Roaming.
Somit muss Anbieter A Kunden von Anbieter B nicht ins eigene Netz wechseln lassen, wenn kein anderes Netz zur Verfügung steht.
Jochen Homann setzt hierbei auf den freien Wettbewerb:

Deswegen würde ich ein nationales Roaming begrüßen. Es sei aber nicht möglich, die Netzbetreiber gesetzlich zu verpflichten, Dritte aufs Netz zu lassen und dann die Preise zu diktieren. Es ist an den Unternehmen, die Verträge auszuhandeln und entsprechend zu investieren.

Richtlinien für die Auktion 2019

Neben Telekom, Vodafone und Telefónica könnte eventuell United Internet mitbieten. Ob das so sein wird, ist noch unsicher. Auf jeden Fall wird es kein Mindestgebot geben und Neueinsteiger müssten bis 2022 nur die Hälfte aller Haushalte versorgen. Darüber hinaus sind ein Viertel der 5G-Frequenzen für Unternehmen, lokale und regionale Anbieter reserviert.

Quelle: Handelsblatt

± 30.08. Yahoo will E-Mail-Adressen an Werbefirmen verkaufen

E-MailDass Yahoo auf kostenlosen E-Mail-Accounts Werbung einblendet ist nicht neu. Die meisten Anbieter von Gratis-E-Mail-Diensten tun das. Oath, zu dem Yahoo gehört, beabsichtigt noch einen Schritt weiter zu gehen.

In Zukunft möchte Oath die so erhaltenen Daten an externe Werbe-Firmen verkaufen. Angeblich beschränke sich die Weitergabe von Daten jedoch nur auf die, die aus Werbe- und Spam-E-Mails stammen. Daten aus privaten E-Mails würden nicht verwendet.

Rechtsgrundlage

Gemäß seiner Datenschutzerklärung darf Oath E-Mails aller Yahoo- und AOL-Konten auslesen, um den Kunden entsprechend zugeschnitten Werbung zu zeigen. Dafür lesen nicht nur Maschinen die E-Mails, sondern auch Menschen. Neben den kostenlosen Konten findet auch die Auswertung von bezahlten Pro-/Premium-E-Mail-Konten statt. Zumindest solange der Kunde dem nicht per Opt-Out widerspricht. Diese Möglichkeit ist nicht in den Einstellungen zu finden, sondern im Ad Interest Manager.

Begründung für die Unbedenklichkeit

Die meisten Kunden würden ihre Yahoo-Konten sowieso nur für Spams und Werbe-E-Mails nutzen. Auch wenn das tatsächlich der Fall sein sollte, gibt es immer noch Kunden, die auch ihre privaten E-Mails über Yahoo versenden. Verschicken diese zum Beispiel dieselbe private Mitteilung gleichzeitig an viele Empfänger, z. B. Familienmitglieder oder Freunde, könnte das von Yahoo als Spam angesehen werden. Und schon darf Oath die Informationen weiterverarbeiten.

Basis-Informationen von The Verge (Englisch)

Fazit: Der Ruf von Yahoo-Mail ist schon lange nicht mehr der Beste (z. B. wurden alle Yahoo-Accounts 2013 gehackt). Deshalb wäre spätestens jetzt ein guter Zeitpunkt, über den Wechsel zu einem seriöseren Anbieter nachzudenken.

± 29.08. Tatortreiniger der besonderen Art - Content Moderatoren für Facebook und Google

socialEines der wohl momentan meist diskutierten Gesetze betrifft das Filtern unangemessener Inhalte u. a. in den sozialen Netzwerken. Grundlage hierfür ist das Netzwerkdurchsetzungsgesetz. Dieses schreibt vor, dass der Anbieter eines sozialen Netzwerks nach § 3 (2)

1. unverzüglich von der Beschwerde Kenntnis nimmt und prüft, ob der in der Beschwerde gemeldete Inhalt rechtswidrig und zu entfernen oder der Zugang zu ihm zu sperren ist,
2. einen offensichtlich rechtswidrigen Inhalt innerhalb von 24 Stunden nach Eingang der Beschwerde entfernt oder den Zugang zu ihm sperrt; …
3. jeden rechtswidrigen Inhalt unverzüglich, in der Regel innerhalb von sieben Tagen nach Eingang der Beschwerde entfernt oder den Zugang zu ihm sperrt.

Rechtswidrige Inhalte

Dazu gehören unter anderen Gewaltdarstellungen sowie kinderpornographische Inhalte. Facebook präzesiert das in seinen Community-Standards wie folgt: Keine Inhalte oder Darstellungen von

Terroristischer Handlungen
Organisiertem Hass
Massen- oder Serienmord
Menschenhandel
Organisierter Gewalt oder kriminelle Handlungen

Darüber hinaus entfernt Facebook Bilder mit sexuellen Inhalten und nackten Personen, insbesondere wenn die äußeren Geschlechtsorgane eindeutig zu erkennen sind.
Ausnahmen sind möglich, wenn die Inhalte als Bildung, Humor, Satire oder Kunst eingestuft werden können.

Wer entscheidet über und entfernt solche Inhalte?

Twitter setzt hier in erster Linie auf Algorithmen und künstliche Intelligenz. Für Facebook und Google arbeiten Content Moderatoren. Diese tun den ganzen Tag nichts anderes, als die gemeldeten Inhalte anzusehen und zu entscheiden – ignorieren oder löschen. Da sie dies i. d. R. ohne Kenntnis des Zusammenhangs tun, sind die Entscheidungen nicht immer unproblematisch. Handelt es sich um ein Bild im Rahmen einer Reportage (Pressefreiheit), um Satire (Meinungsfreiheit) oder fällt es gar unter die künstlerische Freiheit?

Beispiel Kriegsberichterstattung

Viele kennen sicherlich das Foto aus dem Vietnamkrieg, das nach einem Bombenangriff fliehende Menschen auf einer Straße zeigt. Natürlich soll dieses allgemein als Dokument der Zeitgeschichte eingestufte Foto weder Gewalt noch Krieg verherrlichen, sondern im Gegenteil die Menschen auf die Gräuel eines Kriegs aufmerksam machen. Folglich könnte es bleiben – wenn da nicht ein kleines Mädchen zu sehen wäre. Das Problem – es ist nackt. Obwohl eigentlich klar ist, dass es dem Fotografen nicht um die Darstellung von Nacktheit oder gar Kinderpornografie ging, wurde das Foto genau aus diesem Grund gelöscht.

± 28.08. Mehr Werbung auf YouTube - Änderung der Richtlinien

Google widmet sich in diesem Jahr offensichtlich verstärkt dem Projekt Werbung auf YouTube. Natürlich nur zum Wohle der Nutzer und Video-Anbieter. Tatsächlich geht es aber darum, Google zu mehr Einnahmen zu verhelfen.

Bereits im Januar hat das Unternehmen die Vergütungsregeln für YouTuber geändert. So bekommen diese erst dann Geld, wenn die in ihren Videos gezeigten Clips ausreichend häufig zu sehen sind. Dafür muss ein YouTuber mindestens 1000 Abonnenten haben und das Video muss in den vorhergehenden 12 Monaten mindestens 4000 Stunden wiedergegeben worden sein. Ergebnis: Kleine Video-Anbieter gehen leer aus, Google verdient trotzdem.

Nun folgt der nächste Schritt. Nicht nur mehr Werbung in Videos, sondern die Zuschauer zwingen, diese auch anzusehen. Hierzu soll nicht-überspringbare Werbung gefördert werden.

Was war

Zwar gab es auch bisher schon Werbung ohne den „Überspringen-Button“, diese war jedoch max. 8 Sekunden lang. Überspringbare Werbung durfte bis zu 30 Sekunden dauern. Nach ca. 5 Sekunden wurde dann der Button eingeblendet.

Was kommt

Geplant ist, dass die nicht-überspringbare Werbung bis zu 20 Sekunden lang sein darf. YouTuber, die am Partnerprogramm teilnehmen, haben in Zukunft die Möglichkeit zwischen überspringbaren und nicht-überspringbaren Werbeeinblendungen zu wählen. Es versteht sich von selbst, dass Google eher an der Einbindung der zweiten Variante interessiert ist. Deshalb lockt das Unternehmen die YouTuber mit der Aussicht auf eine bessere Vergütung für nicht-überspringbare Werbung.

Und die Nutzer …

… gucken in die Röhre bzw. Werbung. Aber was nützt die Werbung, wenn die Nutzer frustriert sind und keine Videos mehr sehen wollen? Auch dafür hat Google eine Lösung: Das YouTube-Abo. Bezahle 11,99 Euro/Monat bzw. 17,99 Euro/Monat als Familie (bis zu 6 Mitgliedern, mind. 13 Jahre alt) für YouTube Premium. Schon wirst du von Werbung verschont.

Wofür du dich auch immer entscheidest, kostenlos mit (mehr) Werbung oder Premium ohne Werbung. Der Gewinner ist immer – Google. Nur im ersten Fall vielleicht auch noch ein kleines bisschen der Video-Anbieter.

± 27.08. Telegram-Updates für die mobile und die Desktop-Version

Telegram
Kurz vor Monatsende hat Telegram seinen Apps noch ein größeres Update spendiert. Die wohl größte Neuerung betrifft die Desktop-Version.

Dort hast du die Möglichkeit einzelne oder auch alle Chats zu exportieren und auf deinem Gerät zu speichern. Dabei kannst du zwischen zwei Formaten wählen. Entweder im JSON (JavaScript Object Notation)- Format, einer einfach lesbaren Textform oder im HTML (Hypertext Markup Language)-Format. Letzteres ist ein strukturiertes Dokument mit allen Inhalten wie Text, Links und Bildern.

Um Daten auf deinem Desktop zu speichern, klickst du auf das Hamburger-Menu links oben und gehst in die Einstellungen. Eine genauere Beschreibung der Optionen findest du in meinem Beitrag über Telegram.

Exceptions

Auch in der mobilen App hat sich etwas getan. So findest du unter Ausnahmen alle Chats, die du von den globalen Einstellungen › Benachrichtigungen ausgeschlossen hast. Hast du beispielsweise generell alle stumm geschaltet, kannst du hier gezielt für einige Chats eine Ausnahme von der Regel zulassen.

Passport

Zum einen sind mehr Unternehmen in das System aufgenommen worden. Zum anderen unterstützt Passport jetzt die Namen in ihrer Originalsprache und weitere Arten von Dokumenten. Nicht zuletzt soll eine Änderung des Algorithmus für eine bessere Verschlüsselung und mehr Datenschutz sorgen.

»» 25.09. Phishing-E-Mails vom 20. bis 25. August 2018

± 24.08. EVS - Neuer Sprachstandard bei o2

Mobilfunk LTEWiederum hinkt Telefónica (o2) den anderen Netzbetreibern etwas hinterher, aber nun ist es soweit. Das Unternehmen führt deutschlandweit Enhanced Voice Services (verbesserte Sprachdienste) ein.

Mit dieser Technik sind Telefongespräche klarer verständlich, wirken natürlicher und Hintergrundgeräusche werden besser unterdrückt. Sozusagen telefonieren in Full-HD Sprachqualität. Möglich ist dies nicht nur innerhalb des o2-Netzes, sondern auch aus dem o2-Netz in die Netze von Telekom und Vodafone.

Allerdings müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein:
1. Du musst LTE-Empfang haben.
2. Dein Gerät muss VoLTE (Sprache über LTE) bzw. VoWIFI (Sprache über WLAN) unterstützen.

Letzteres ist vor allem bei älteren Geräten sowie solchen des unteren bis mittleren Preissegments meistens nicht der Fall. Jedoch werden in Zukunft wohl immer mehr neue Modelle diese Technik unterstützen.

Abgesehen von diesen Einschränkungen gibt es noch eine weitere. Diese betrifft Kunden von 1&1 und eventuell anderen Billig-Anbietern im o2-Netz mit einem iPhone. Da kein VoLTE und keine WLAN-Anrufe unterstützt werden, profitieren sie natürlich auch nicht von EVS.

Siehe auch Nachricht vom 21. August

± 23.08. Ein Tag auf der Gamescom in Köln

Kurzversion meiner Eindrücke: Voll, voller und nachmittags am Vollsten.

Etwas ausführlicher: Sonderzüge im 10-Minuten-Takt, beim vierten Glück gehabt und mitgekommen. Bereits dort kam man sich „körperlich“ schon näher. Das setzte sich beim „Schlangelaufen“ bis zum Eingang der Messe fort und in den Messehallen war es dann richtig „gemütlich“. Also nichts für Leute mit Angst vor größeren Menschenansammlungen.

Vormittags hatte ich wenigstens an manchen Ständen noch die Chance auf ein kurzes Gespräch. Ab Mittags waren die Betreuer der Stände und Bildschirme der einzelnen Spiele-Entwickler nur noch aus der Ferne zu erahnen. Es sei denn, du reihst dich jedes Mal in eine Schlange ein und wartest u. U. Stunden. Da habe ich mich für die Variante „lieber mehr (wenn auch nur aus der Ferne) sehen“ als „wenig aus der Nähe“ entschieden. Das Tempo bestimmte sowieso die Menschenmasse um dich herum. Trotzdem war es ein tolles Erlebnis mit vielen neuen Eindrücken und Informationen, die sicher in den einen oder anderen Beitrag einfließen werden.

Ein besonderes Lob gilt der Organisation, die einwandfrei funktionierte. Und natürlich auch meinen „Mitbesuchern“. Ich habe es selten in Deutschland erlebt, dass sich so viele Menschen (fast) aller Altersgruppen so entspannt durch das Gewusel bewegen – kein Geschupse oder Vordrängeln etc.

± 22.08. Neuer o2-Tarif / StreamOn Gaming bei der Telekom

Mobilfunk LTEDer Starttag war etwas unglücklich, da aufgrund technischer Probleme das Netz von o2 kaum nutzbar war. Dennoch hast du seit gestern eine neue Tarifoption: Unbegrenztes Datenvolumen. Was Telekom und Vodafone schon seit einiger Zeit anbieten, bekommst du jetzt auch bei o2.

o2 Free Unlimited

Zum Preis von 59,99 € pro Monat (+ 29,99 € Anschlussgebühr) erhältst du unbegrenzte Highspeed-Daten. Du surfst mit maximal 225 MBit/s (Download; ø 27 MBit/s) und 50 MBit/s (Upload; ø 14,6 MBit/s). Darüberhinaus ist eine Allnet-Flat in alle deutschen Netze sowie EU-Roaming bis 17 GB eingeschlossen.

Zum Vergleich: Bei der Telekom zahlst du für den vergleichbaren Tarif mit 23 GB EU-Roaming und StreamOn 79,95 €. Vodafone verlangt für unbegrenzte Daten und 23 GB EU-Roaming 79,99 €.

Beide sind also rund 20,00 € teurer, enthalten allerdings mehr Zusatzleistungen und du surfst in schnelleren und vor allem stabileren Netzen. Letztendlich bleibt es dir überlassen, ob du bei einem günstigeren Tarif mit einem schlechteren Netz zufrieden bist. Oder ob du für eine zuverlässigere Leistung etwas mehr zahlen möchtest.

Mehr zu Mobilfunktarifen

StreamOn Gaming

Auch bei der Telekom hat sich wieder etwas getan. Der Service StreamOn wurde um eine Option erweitert. Je nach Tarif erhältst du folgende StreamOn Varianten:
MagentaMobil S mit Gaming, – M mit Music und Gaming, – L mit Music, Video und Gaming sowie XL mit allen Varianten.

± 21.08. iPhone und Dienste der Mobilfunkanbieter

Mobilfunk LTEWenn du ein iPhone nutzt, solltest du bei der Wahl des Mobilfunkanbieters nicht nur auf den Preis und die Empfangsqualität achten. Auch die Unterstützung von speziellen Diensten auf dem iPhone hängt vom jeweiligen Anbieter ab. Hinzu kommt, dass der Service noch nicht einmal in den einzelnen Netzen einheitlich ist.
Apple unterstützt folgende Services:

Für Direkt-Kunden

Telekom und Vodafone
FaceTime via Mobilfunknetz
LTE
Persönlicher Hotspot
Entsperren
Visual Voicemail
VoLTE (Sprache über IP bzw. LTE-Netzwerk)
Anrufe über WLAN

o2
FaceTime via Mobilfunknetz
LTE
Persönlicher Hotspot
KEIN Entsperren
VoLTE
Visual Voicemail
Anrufe über WLAN

Sonderfall 1&1

Dieser Anbieter nutzt die Netze von Vodafone oder Telefonica (o2). Dementsprechend gibt es nicht nur grundsätzliche Einschränkungen im Vergleich zu „Direkt-Kunden“. Die Einschränkungen variieren auch noch, je nachdem in welchem Netz deine SIM-Karte angemeldet ist.

1&1 im Vodafone-Netz
FaceTime via Mobilfunknetz
KEIN LTE
Persönlicher Hotspot
KEIN Entsperren
KEIN VoLTE
Visual Voicemail
KEINE Anrufe über WLAN

bzw. im o2-Netz
FaceTime via Mobilfunknetz
LTE
Persönlicher Hotspot
KEIN Entsperren
KEIN VoLTE
Visual Voicemail
KEINE Anrufe über WLAN

Quelle: teltarif

Anmerkungen

FaceTime bei allen Anbietern:

Für die Verwendung von FaceTime via Mobilfunknetz ist iOS 6 oder neuer erforderlich. Wenn Sie FaceTime via Mobilfunknetz in 2G-Netzwerken verwenden, kann es in bestimmten Mobilfunknetzen zu Leistungseinschränkungen kommen.

Persönlicher Hotspot bei Vodafone, o2 und 1&1 – Entsperren bei Vodafone:

Hier kann eine zusätzliche Gebühr anfallen oder eine weitere Voraussetzung gelten. Einige iPhone-Geräte sind standardmäßig entsperrt. Weitere Informationen erhalten Sie vom Mobilfunkanbieter.

VoLTE bei Telekom, Vodafone und o2:

VoLTE ist nur auf dem iPhone 6 oder neuer verfügbar.

Quelle: Apple Support

Mehr zu Mobilfunk-Anbietern

± 20.08. Opera 55 - Verbesserungen und neue Funktion

Opera hat mit der Version 55 seinem Browser ein Lifting verpasst. So erwarten dich folgende Änderungen:

– Gliederung der Grundeinstellungen in Grund- und erweiterte Einstellungen: Datenschutz & Sicherheit – Funktionen – Browser
– Schnelle Änderung der Einstellungen mittels Easy Setup in der Ecke rechts oben
– Dunkler Modus
– Überarbeitetes Popup mit Informationen zu Sicherheit einer Webseite sowie Links zu den Details des Zertifikats und zu Cookies
– Einfachere Installation von Add-ons aus dem Chrome Web Store
– Vereinfachter Zugriff auf Bookmarks.

Auch an Opera Touch wurde gearbeitet. Neben Stabilitätsverbesserungen kann My Flow nun mehr Computer und mobile Geräte miteinander verbinden.
Nach wie vor gibt es Opera Touch jedoch nur für Android-Geräte.

Mehr zu den Browsern von Opera

»» 18.08. Phishing-E-Mails vom 13. bis 18. August 2018

± 16.08. Reservierungs-Service für die neusten Smartphones

iPhone XVielleicht gehörst du auch zu den Menschen, die gerne das neuste Smartphone eines Herstellers als erste/r in der Hand halten möchte. Oder du willst wenigstens sicher gehen, dass du es beim Verkaufsstart auch sofort erhältst. Es soll ja schon vorgekommen sein, dass sich die Auslieferung aufgrund der hohen Nachfrage verzögerte.

Dann wäre es sinnvoll, das gewünschte Gerät vorzubestellen. Zum einen kannst du das natürlich direkt beim Hersteller tun. Zum anderen bieten auch die drei großen Mobilfunkanbieter diesen Service an. Mehr oder weniger gleichzeitig ist das Angebot u. a. für die neuen iPhones (wie auch immer sie aussehen und heißen mögen) bei allen dreien online gegangen.

Telekom Deutschland

Mittels Ausfüllen eines Formulars kannst du ein Reservierung-Service Ticket sichern. Sobald dein neues Smartphone erscheint, teilt dir die Telekom dies per SMS, E-Mail oder die Wallet App mit. Nach dem Einlösen des Tickets wirst du bevorzugt beliefert.

Allerdings musst du folgende Voraussetzungen erfüllen:
Entweder bist du Neukunde und schließt dann einen Vertrag ab.
Oder du bist bereits Mobilfunk-Kunde und verlängerst deinen Vertrag bei der Einlösung.
Bist du MagentaEINS-Kunde, ist die bevorzugte Belieferung eingeschlossen. Du musst dich also nicht extra für die Reservierung anmelden.

o2

Zunächst trägst du Vor- und Nachnamen, Adresse und E-Mail-Adresse in ein Formular ein. Außerdem musst du angegeben, ob du bereits Kunde von o2 bist. In jedem Fall musst du mindestens 18 Jahre alt sein. Sollte du kein Kunde sein, wirst du wohl dazu gedrängt werden, einen Vertrag abzuschließen. Das wird zwar nicht erwähnt, aber davon ist auszugehen.
Anschließend informiert dich o2 über neue Smartphones bei o2 per E-Mail.

Vodafone

Bei diesem Anbieter meldest du dich im Prinzip für den Newsletter an. Neben Vor- und Nachnamen, E-Mail-Adresse und Telefonnummer gibst du auch dein Geburtsdatum. Deinem Interesse entsprechend setzt du einen Haken bei Smartphones und/oder Wearables.
Daraufhin informiert dich Vodafone per Telefon, SMS und MMS bzw. E-Mail über die neusten Produkte und ab wann du sie vorbestellen kannst.

± 15.08. Meinungen zur Zukunft der deutschen Mobilfunknetze

Mobilfunk LTE

Dass Deutschland in Europa zu den Ländern mit den schwächsten Netzen gehört, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Die Netz-Betreiber versichern immer wieder, an einer Verbesserung der Situation zu arbeiten. Im nächsten Jahr findet die Frequenzversteigerung für 5G statt. Wie sehen die Telekom Deutschland und Telefonica die Zukunft?

Martin Bouchard (Leiter Technische Planung und Rollout DT Technik) sagte in einem Interview dazu:

Die Telekom hat damit begonnen, die 27 000 Standorte zu modernisieren. Unter anderem soll in Zukunft über 4 statt bisher 2 Antennen parallel kommuniziert werden. Das würde die Kapazität und Performance um 60 % steigern.
Ein weiteres Ziel ist, bis 2019 98 % und 2020 99 % der Bevölkerung mit einem guten Netz zu versorgen.
Teilweise scheitert der schnelle Ausbau jedoch auch an der schleppenden Erteilung von Genehmigungen durch die kommunalen Behörden. So kann die Standortsuche bis zu einem Jahr dauern. Eine Vereinfachung und Beschleunigung des Verfahrens wäre wünschenswert.
Hinsichtlich 5G hängt der Fortschritt bei der Digitalisierung u. a. von den mit der Frequenzersteigerung verbundenen Auflagen ab.

Wäre der Aufbau eines vierten Netzes die Lösung?

Hierzu äußerte sich der Finanzchef der Telekom Deutschland, Thomas Dannenfeld, wie folgt:

Ein vierter Spieler im Mobilfunk würde dem gesamten deutschen Telekommunikationsmarkt – im Mobilfunk und auch im Festnetz – Investitionskraft entziehen. Das hilft bei der Geschwindigkeit und der Qualität des Netzausbaus, sei es die Verbesserung und Verdichtung bei 4G, der Rollout bei 5G oder der notwendige Glasfaserausbau, ganz sicher nicht. …
Wir sind nicht gegen Wettbewerb. Das Gegenteil ist der Fall. Wir glauben, es braucht Infrastrukturwettbewerb. Man muss sich nur die Frage stellen: Ab wann ist er kontraproduktiv und vernichtet Investitionsanreize?

Der Chef von Telefónica Deutschland, Markus Haas, sieht das ähnlich:

Wenn jemand glaubt, er löse die Infrastrukturprobleme in Deutschland mit einem vierten Netz, der ist aus meiner Sicht auf dem Holzweg. Mit Blick darauf, dass Deutschland eine so schlechte Infrastruktur hat, muss sich die Bundesnetzagentur fragen, ob sie die Spielregeln nachträglich weiter verschärfen und die Netzbetreiber noch mehr schwächen will.

Welche Maßnahmen wären also sinnvoll?

Zum einen müsste sich hinsichtlich der Nutzung fremder Netze durch Anbieter wie 1&1 etwas tun. Diese Anbieter zahlen (relativ wenig) für die reine Nutzung, beteiligen sich aber nicht an den Investitionen für die Infrastruktur. Infolgedessen können sie ihren Kunden günstige Verträge anbieten, während die eigentlichen Netzbetreiber die hohen Investitionskosten auf ihre Kunden umlegen müssen. Das verteuert natürlich auch die Tarife.

Zum anderen wäre eine Zusammenarbeit der bereits existierenden Netzbetreiber z. B. bei der Verbindung der Mobilfunkmasten mit Glasfaser sicher ein geeigneter Beitrag zur Lösung der Infrastrukturprobleme.

± 14.08. Smartphone Top-Modelle werden immer teurer

Android oder iOSDie Schatten, die das Samsung Galaxy Note 9 vorauswirft, werden immer kürzer. Nachdem die Vorbestellung bereits angelaufen ist, wird es wohl ab 24. August erhältlich sein. Seit einigen Tagen sind im Netz zahlreiche Vorab-Testberichte zu lesen. Die Beurteilungen sind überwiegend positiv – bestes Display, bester Akku, beste Kamera etc. Wie eigentlich immer bezeichnet die Mehrheit das neue Top-Gerät als das Beste auf dem Markt – bis das nächste Top-Smartphone erscheint.

All das kennen wir ja schon. Einerseits ist es nicht verwerflich, von einem neuen Produkt begeistert zu sein. Andererseits weiss noch niemand, wie es sich im täglichen Gebrauch bewährt. Dementsprechend sagen solche Lobeshymnen nicht all zu viel über die tatsächlichen Qualitäten eines Geräts aus.

Kommentare

In den sozialen Netzwerken findest du ebenfalls bereits viele Kommentare. Abgesehen davon, dass ich mich frage, wie diejenigen ein Gerät beurteilen können, dass sie noch nicht in der Hand hatten, vermisse ich Kommentare zum Preis.

Als Ende 2017 das iPhone X auf den Markt kam, ging ein großes Raunen und Jammern durch Deutschland: Das ist viel zu teuer – wer soll / kann so viel Geld für ein Smartphone bezahlen – Preise über 1000 Euro sind völlig indiskutabel. Es gab kaum einen Artikel oder Post ohne solche Kommentare.

Jetzt kommt das Galaxy Note 9 und der Aufschrei bleibt aus?

Das Gerät mit 128 GB kostet 999,00 Euro, das mit 512 GB satte 1249,00 Euro. Dabei sind bei der ersten Variante ca. 20 GB Speicherplatz bereits belegt, bei der zweiten sogar ca. 49 GB.
Zum Vergleich: Das iPhone X 64 GB (ca. 8 GB belegt) kostet 1149,00 Euro, 256 GB (ca. 11 GB belegt) 1319,00 Euro. (Jeweils Herstellerpreise)

Zwar liegen die Kosten des iPhone X immer noch etwas über denen für das Galaxy Note 9. Dennoch sind auch die Geräte von Samsung an der 1000 Euro-Grenze angekommen bzw. haben sie deutlich überschritten.

Zwischen den Zeilen ist manchmal zu lesen, dass die Preise des Note 9 sicher innerhalb der ersten Wochen um 100 bis 200 Euro zurückgehen werden. Das ist meiner Meinung nach aber nicht wirklich positiv zu sehen. Hinsichtlich der Werterhaltung relativieren sich die höheren Preise der iPhones noch mehr. Auch nach einem Jahr haben iPhones nur wenig an Wert verloren, Samsung-Geräte sind dann z. T. nur noch die Hälfte wert. Und nach zwei Jahren ohne Aussicht auf weitere System-Updates …?

± 13.08. Mobiles Zahlen - Volksbanken / Commerzbank

Mobiles Bezahlen wird langsam auch in Deutschland populärer. Ab heute bieten auch die Volksbanken und Raiffeisenbanken diese Möglichkeit an. Wie bereits bei den Sparkassen (s. Meldung vom 31.07.2018) musst du hierzu die VR-Banking-App – Digitale Karten auf dein Android-Smartphone herunterladen.

Anschließend bestellst du innerhalb der App deine digitale girocard, Mastercard- und/oder VISA-Kreditkarte. Nach wenigen Minuten kannst du damit bezahlen. Vorausgesetzt dein Smartphone verfügt über NFC und du hast die Funktion in den Geräte-Einstellungen aktiviert.

Laut Mitteilung der Volksbanken funktioniert das mobile Bezahlen überall dort, wo du auch berührungslos per Bankkarte bezahlen kannst. Dies ist momentan an ca. 400 000 Bezahlterminals in Deutschland möglich.

Commerzbank

Die Commerzbank und deren Tochter Comdirect sind bereits Partner von Google Pay. Jetzt prüfen sie auch eine Zusammenarbeit mit Apple. Bis Ende 2018 will Apple mit Apple Pay auch in Deutschland an den Start gehen. Informationen über Banken und Kreditinstitute, die (eventuell oder auch nicht) mit Apple Pay zusammenarbeiten werden, findest du bei iTOPNEWS.

Trotz vorhandenem NFC-Chips wird bis zur Einführung von Apple Pay mobiles Bezahlen mit iPhones voraussichtlich noch nicht möglich sein.

»» 06.11. Phishing-E-Mails vom 06. bis 11. August 2018

± 10.08. Geräte mit iOS 9 erhalten das letzte Twitter-Update

socialWie Twitter im App-Store mitteilt, ist die neuste Aktualisierung der Twitter-App die letzte für Geräte mit iOS 9:

Wir verbessern unsere App-Entwicklung für alle Kunden. Deswegen ist dies das letzte Update für iOS 9. Hol dir die neuesten Updates zu Funktionen, Leistungsverbesserungen und Fehlerkorrekturen. Aktualisiere auf iOS 10 oder höher, oder aktiviere einfach die automatischen Updates.

Aktuell ist auf 86,9 % der Geräte iOS 11 und auf 7,8 % iOS 10 installiert. Somit haben 94,7 % der Nutzer kein Problem. Schwierig wird es für die 5,18 % , die noch ältere Versionen verwenden (4,55 % davon iOS 9).

Quelle der Zahlen: Apteligent DATA

Denn das von Twitter vorgeschlagene Update auf iOS 10 bzw. 11 ist nicht in jedem Fall möglich. Wahrscheinlich verwenden die betreffenden Nutzer nicht nur eine veraltete System-Version. Diese ist auch auf älteren Geräten installiert, die kein Update auf die neusten Versionen mehr zulassen. So ist eine Aktualisierung nur auf folgenden Geräten möglich:

iOS 10: iPhone 5 / iPad (4. Generation) / iPad mini 2 / iPod Touch (6. Generation) oder neuer.
iOS 11: iPhone 5s, SE, beide 7er und 8er, X / alle iPad Pro-Modelle / iPad Air und Air 2 / iPad (5. und 6. Generation) / iPad mini 2, 3, 4 / iPod Touch (6. Generation).

Quelle: Apple

Entweder müssten diese Nutzer sich also ein neues Geräte zulegen oder auf zukünftige Twitter-Updates verzichten. Die App dürfte jedoch in der aktuellen Version auch weiterhin auf älteren Geräten funktionieren.

± 09.08. New Wave - Schnelleres Internet mit Unitymedia

WLAN Mobilfunk InternetUnitymedia, der führende Kabelnetzbetreiber Deutschlands, wächst nach eigenen Angaben weiter. Das neuste Projekt heißt New Wave. Damit will das Unternehmen u. a. die Kundenzufriedenheit steigern. Hierzu erklärt Winfried Rapp, Chief Financial Officer und designierter CEO von Unitymedia:

Unitymedia steht für hohe Internetgeschwindigkeit und beste Unterhaltung. Diese Marktpositionierung wollen wir festigen und erweitern. Mit dem Strategieprogramm ‚New Wave‘ stellen wir unsere Kunden noch stärker in den Mittelpunkt und konzentrieren uns darauf, sie an allen Kontaktpunkten positiv zu überraschen. Über Kundenzufriedenheit zu wachsen, das ist unser erklärtes Ziel.

Dabei ist ein Schwerpunkt die Modernisierung veralteter Hausverteileranlagen. Außerdem soll die Basis-Geschwindigkeit schrittweise bis Ende 2018 erhöht werden.

Quelle: Pressemitteilung von Unitymedia

Bereits jetzt surfen mehr als eine halbe Millionen Bestandskunden von Unitymedia mit einer Basis-Geschwindigkeit von bis zu 30 MBit/s. Das wäre fast doppelt so schnell wie die Geschwindigkeit, die deutschen Nutzern durchschnittlich zur Verfügung steht. Diese liegt momentan unabhängig vom Anbieter bei ca. 15 MBit/s.

Breitbandbereich

Hingegen erreicht Unitymedia (nur) eine maximalen Geschwindigkeit von bis zu 150 MBit/s. Telekom (bis zu 250 MBit/s) und Vodafone (bis zu 400 MBit/s) könn(t)en es schneller. Jedoch ist die Nutzung dieses High-Speeds bisher nur an einzelnen Standorten möglich. Die meisten Kunden müssen sich noch mit 50 bis 100 MBit/s (Telekom) bzw. 32 bis 100 MBit/s (Vodafone) begnügen.

Diesbezüglich ist der Ausbau bei Unitymedia weiter fortgeschritten. Dafür hapert es beim Service und vor allem bei der Stabilität im Vergleich zu den beiden Konkurrenten. Aber vielleicht sorgt New Wave ja generell für etwas mehr Bewegung.

± 08.08. Der Startschuss für Android 9 Pie ist erfolgt

Etwas früher als gewohnt hat Google dieses Jahr Android 9 veröffentlicht. Es dürfte inzwischen auf dem Pixel (-, XL, 2, 2 XL) angekommen sein. Für folgende Geräte ist könnte das Update im Herbst ausgeliefert werden, sofern sie am Beta-Programm teilgenommen haben:

Nokia (8 Sirocco, 7 Plus, 6), Nokia/HDM-Global (3, 3.1, 5, 5.1, 6, 6.2, 8) –
Sony XZ2 – OnePlus (3, 3T, 5, 5T, 6) – HTC U11 Life –
BQ Aquaris (X2, X2 Pro) – Moto X4 – Xiaomi – Oppo – Vivo – Essential

Vorgesehen ist Android 9 auch für:

Honor (10, Note 10, View 10) –
HTC (U11, U11 Plus, U12+, Desire 12, Desire 12+) –
Huawei (P20, P20 Pro, P20 Lite, Mate 10 Pro) –
LG (G6, V30, G7 ThinQ)
Moto (G6, G6 Plus, G6 Play, Z2 Play, Z2 Force, Z3, Z3 Play) –
Samsung Galaxy (A6, A6 Plus, S8, S8 Plus, S9, S9 Plus, Note 8) –
Sony Xperia (XA1, XA Ultra, XZs, XZ Premium, XZ2 Compact, XZ2 Premium)

Erfahrungsgemäß können sich die Over-the-Air-Updates bei diesen Anbietern jedoch noch bis zu einem Jahr hinziehen, wenn sie überhaupt ankommen. Immerhin arbeiten bis jetzt nur 12,1 % aller Geräte mit der Vorjahresversion Android 8.+.

In Android 9 hat Google eine Menge Künstliche Intelligenz (KI / AI) integriert.

Neu sind:

• Intelligenter Akku
• automatische Helligkeit
• Intelligente, kontextabhängig App-Vorschläge
• smarte Textauswahl
• nur noch eine Taste für den Startbildschirm
• Steuerung überwiegend mittels Wischgesten
• Überarbeitete Schnelleinstellungen
• Funktionen zum kontrollierten Umgang mit dem Gerät: App-Dashboard, App-Timer, Bitte-nicht-stören und Entspannungsmodus
• Verbessertes Sicherheitsmodell (Hardware)
• Mehr Privatsphäre durch TLS bzw. DNS TSL (Verschlüsselung)

Quelle: Google Blog

Da einige geplante Features noch nicht umgesetzt werden konnten, dürfte bereits innerhalb kurzer Zeit eine Aktualisierung der neuen System-Version folgen.

Mehr zu Software Updates und zur Update-Praxis

± 07.08. Neue Prepaid-Tarife bei der Telekom

Ab heute gelten neue Prepaid-Tarife bei der Telekom Deutschland. Du kannst nun auch 3 GB Datenvolumen und 200 Minuten in andere deutsche Netze buchen (s. Tabelle). Darüber hinaus gibt es bis zum 10. September 2018 eine Sonderaktion: In den Prepaid-Tarifen M bis XL 2 Tage unbegrenzt deutschlandweit Highspeed-Surfen.

Tarif Min* Hotspot Kosten
S / 0 GB 2,95 €
M / 1,5 GB 100 Flat 9,95 €
L / 2 GB 200 Flat 14,95 €
XL / 3 GB Allnet Flat Flat 24,95 €

Quelle: Telekom

*In den Tarifen S bis L ist eine Telefon- und SMS-Flat ins Netz der Telekom enthalten. Außerdem bekommst du in den Tarifen M und L noch Freiminuten in andere deutsche Netze dazu. Nur im Tarif XL hast du eine Flatrate in alle deutschen Netze.
Maximal ist eine Geschwindigkeit von 300 MBit/s (Download) und 50 MBit/s (Upload) möglich. Nach Verbrauch des gebuchten Datenvolumens surfst du noch mit 32 kBit/s bzw. 16 kBit/s.
Die Preise gelten jeweils pro 4 Wochen.

Weiterlesen: Mobilfunktarife von Laufzeitverträgen

± 06.08. Neuer Verkehrsverbund im DB Navigator

App TestsDer DB Navigator ist ein praktischer mobiler Reisebegleiter der Deutschen Bahn AG. Neben Fahrplänen zeigt dir die App die regulären Ticket-Preise sowie Sonderangebote u. v. m. Außerdem erhältst du Auskunft zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten inklusive Angaben zum Gleis, aktuelle Meldungen zu Verspätungen und Informationen über die Wagenreihung.

Darüber hinaus kannst du normale Tickets oder schnell ein Handy-Ticket buchen und deine Bahn-, U-Bahn, Straßenbahn- und Bus-Tickets verwalten. Abgesehen von Fahrkarten für bestimmte (Einzel-)Strecken hast du auch die Möglichkeit, Verbund-Tickets zu kaufen. Leider sind noch nicht alle Regionen angeschlossen.

Momentan werden die folgenden Tarife unterstützt:

Schleswig-Holstein: nah.sh – SH-Tarif
Hamburg: HVV – Hamburger Verkehrsverbund
Berlin-Brandenburg: VBB – Verbund Berlin und Brandenburg
Sachsen: VVO – Dresden und Umland
Niedersachsen: GVH – Hannover und Umland (NEU)
NRW: Westfalentarif – Norden und Osten von NRW / VRR – Verkehrsverbund Rhein-Ruhr / VRS – Verkehrsverbund Rhein-Sieg
Thüringen: VMT – Verkehrsverbund Mittelthüringen
Hessen: RMV – Rhein-Main Verkehrsverbund
Rheinland-Pfalz: VRM – Verkehrsverbund Rhein-Mosel / VRN – Verkehrsverbund Rhein-Neckar
Baden-Württemberg: KVV – Karlsruhe und Umland / HNV – Heilbronner-Hohenlohe Nahverkehr / VVS – Stuttgart und Umland / TGO – Kreis Ortenau / RVF – Freiburg und Umgebung / RVL – Lörrach und Umgebung / bodo – Bodensee-Oberschwaben-Verkehrsverbund
Bayern: VGN – Nürnberg und Umland / AVV – Augsburg und Umland / MVV – München und Umland

Quelle: DB

Der DB Navigator steht für Android-, iOS- und Windows-Geräte zur Verfügung.

»» 04.08. Phishing-E-Mails vom 30. Juli bis 04. August 2018

± 02.08. Facebook fängt an, mit WhatsApp Geld zu verdienen

Facebook macht Ernst. So gab WhatsApp gestern bekannt, dass es Unternehmen ab sofort die WhatsApp Business API zur Verfügung stellt. Dies ermöglicht es ihnen, direkt über den Messenger mit ihren Kunden zu kommunizieren. Du hinterlässt bei einem Unternehmen deine Telefonnummer und es kann dir anschließend Informationen senden. Oder du beginnst du ein Gespräch bzw. fragst nach Support. Alles per WhatsApp.

Zunächst musst du dem Kontakt zu dem Unternehmen zustimmen. Die Nachrichten sind Ende-zu-Ende verschlüsselt und du kannst die Verbindung jederzeit blockieren.

Da die Unternehmen für das Versenden der Nachrichten bezahlen müssen, geht WhatsApp davon aus, dass deine Chats nicht vollgemüllt werden. Für dich ist die Nutzung dieses neuen Dienstes kostenlos.

Bisher nutzen noch nicht viele Unternehmen diese Angebot. Eines davon ist Booking.com. Doch WhatsApp ist zuversichtlich, dass es schnell mehr werden.

Quelle: WhatsApp

Auch die Gerüchte über Werbung bei WhatsApp verdichten sich. Diese weitere Geldquelle soll wohl Anfang 2019 anfangen zu sprudeln.

Hintergrundinformationen zu WhatsApp+Facebook

± 01.08. Verbesserungen der Microsoft To-Do App für iOS

Wunderlist-AufgabenlistenDer Aufgabenplaner von Microsoft To-Do ist zwar auch für iOS verfügbar, jedoch haben die Versionen für Windows 10 und Android immer einen gewissen Vorsprung. Gestern hat es nun (endlich) mal wieder ein überfälliges Update gegeben.

So konntest du seit Mitte Juli Aufgaben als Wichtig markieren, sie aber nicht in einer Extra-Übersicht anzeigen lassen. Das ist nun auch möglich. Außerdem erscheint nach dem Öffnen der App jetzt immer die Liste, die du vor dem Schließen aufgerufen hattest. Des weiteren hat Microsoft das automatische Auswählen des Fälligkeitsdatums und der Erinnerung für eine Aufgabe abgestellt.

Mehr zu To-Do

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