Juli 2018 – Nachrichten | Internet und Mobiles im Klartext

Ausgewählte Nachrichten vom Juli 2018 mit kurzen Erläuterungen und / oder einem Kommentar aus den Themenbereichen von ebblogs.

Juli 2018 – Neuigkeiten

Internet- / Datensicherheit, Phishing, Apple – Mac (OS) – i (OS), Google (Android), Microsoft (Windows), Soziale Netzwerke / Messenger, Mobilfunk sowie Apps und mehr.

± 31.07. Mobiles Bezahlen mit der Sparkassen-App

Nachdem es z. B. die Postbank schon vorgemacht hat, bieten ab August auch die Sparkassen eine spezielle App für mobiles Bezahlen an.

Voraussetzungen für die Nutzung:
1. Du bist volljährig, Privat-Kunde der Sparkasse, machst bereits Online-Banking,
2. nutzt ein NFC-fähiges Android-Smartphone (ab Version 5.0) und hast darauf NFC aktiviert.

Diese uneingeschränkte Fähigkeit zur Near-Field-Commmunication ist der Grund, warum diese und vergleichbare Apps bisher nicht für das iPhone verfügbar sind.
Ab dem iPhone 6 haben auch die Geräte von Apple einen NFC-Chip, dessen Reichweite und Signalstärke beim iPhone 8 und X sogar verstärkt wurde. Jedoch setzt Apple voll auf Apple Pay, das bekanntermaßen für Deutschland noch nicht angeboten wird. Anderen Entwicklern erlaubt Apple bisher nicht, NFC-Tags mit eigenen Inhalten zu beschriften. Bleibt zu hoffen, dass sich das mit iOS 12 ändert. Ansonsten bliebe nur ein Jail-Break, was nicht unbedingt zu empfehlen ist.

Erfüllst du die o. a. Voraussetzungen, gehst du so vor:

› App bei Google Play herunterladen
›› in der App deine Sparkassenkredit – und/oder Sparkassen-Karte hinterlegen
››› deine Auswahl durch Eingabe der TAN (einmalig) bestätigen
›››› ggfs. weitere App-Einstellungen vornehmen.

Anschließend kannst du an jeder Kasse, deren Terminal mit einem Wellen-Symbol gekennzeichnet ist bezahlen. Hierfür aktivierst du das Display deines Geräts und hältst es an den Terminal. Ein optisches oder akustisches Signal bestätigt den erfolgreichen Zahlungsvorgang. BIs zu einer Summe von 25 € ist i. d. R. keine PIN-Eingabe notwendig.

Da die App erst seit ein paar Tagen aktiv ist, sind noch nicht alle regionalen Sparkassen angeschlossen. Deshalb funktioniert sie bei dir u. U. noch nicht.

» Google Play: Mobiles Bezahlen – Ihre digitale Geldbörse

Möchtest du nicht mehr mobil bezahlen, deaktivierst oder löschst du deine hinterlegten Karten in der App.

± 30.07. Telekom erhöht die Spitzengeschwindigkeit

WLAN Mobilfunk InternetAb Mittwoch, dem 1. August 2018, schaltet die Telekom Anschlüsse in 900 Kommunen für eine Spitzengeschwindigkeit bis 250 MBit/s frei. In den Genuss kommen zunächst sechs Millionen Haushalte in Mittelzentren und ländlichen Gebieten. Anschließend sollen die Ballungszentren folgen, so dass bis Anfang 2019 insgesamt 15 Millionen Haushalte schneller surfen können.

Um die neue Geschwindigkeit nutzen zu können, prüfst du, ob dein Anschluss bereits aufgerüstet ist. Anschließend buchst du den neuen Tarif Magenta Zuhause XL 250. Neukunden zahlen in den ersten 12 Monaten 19,95 €, danach den regulären Preis von 54,95 € (jeweils pro Monat).

Wie der Ausbau in Zukunft weitergeht, entscheidet in erster Linie die Nachfrage nach der neuen Option.
Dazu Dirk Wössner, Vorstand der Telekom Deutschland:

Wir bauen schnelles Internet für Millionen statt Topspeed für wenige.
Der Kunde ist der Architekt des Netzes.

Auf jeden Fall ist das Ziel, Ende 2019 80 % aller Haushalte mindestens 50 Bit/s und der großen Mehrheit 100 Bit/s anzubieten.

Quelle: Telekom

± 28.01. Phishing-E-Mails vom 23. bis 28. Juli 2018

Diese Woche kursieren E-Mails, die vorgeben von folgenden Absendern zu kommen. Besonders unsinnige Begründungen sowie auffällige Formulierungen sind hervorgehoben.

barclaycard – 27. Juli

Hallo Barclay Kunde,
leider müssen wir Ihnen die bevorstehende Schließung Ihrer Barclaycard (49063xxxxxxxxx) mitteilen, da ein vollständiger Datenabgleich bisher noch nicht durchgeführt wurde. Dieser Datenabgleich ist seit dem 10.05.2018 ausstehend und sollte schnellstmöglich durchgeführt werden, um einer kompletten Soeerung zu entgehen.

Jetzt durchführen

amazon.de – 26. Juli

Sicherheitsmeldung
E-Mail-Referenz: #095-30918277-5565246
bei Ihrem Amazon-Konto wurden verdächtige aktivitäten festgestellt. Wir bei Amazon nehmen die Kunden-Sicherheit äußerst ernst.
aus Sicherheitsgründen müssen Sie bei Ihrem Nutzerkonto Ihre persönlichen Daten bestätigen. Bis dahin wurde Ihr Nutzerkonto eingeschränkt.
Diese Sicherheitsmaßnahme schützt Sie vor Missbrauch durch Dritte.
Bei der Bestätigung müssen Sie alle nötigen Informationen zu Ihrem Nutzerkonto und Zahlungsdaten eintragen, da Sie sonst nicht mehr in der Lage sind, weitere einkäufe durchzuführen.
Wird festgestellt, dass Sie falsche Informationen / falsche Zugangsdaten eingeben oder diese Bestätigung ignorieren, wird Ihr Nutzerkonto gesperrt und Sie an unsere Sicherheitsabteilung gemeldet.

Weiter (über Sicherheitsserver) ›

Sparkasse – 25. Juli

Betreff: dein Name-S998D893
Sehr geehrte/r dein Name
leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir auffällige Aktivitäten verbunden mit Ihrer Sparkassen Kreditkarte festgestellt haben.
Wir konnten in den letzten Stunden mehrere Transaktionsversuche feststellen, daher wurde Ihre Kreditkarte vorübergehend eingeschränkt.
Um Ihre Kreditkarten einschränkung aufzuheben, bitten wir Sie, Ihre Kreditkarte zu entsperren.
Somit können wir einen neuen Konflikt dieser Art verhindern.

Kreditkarte entsperren

PayPal – 26. Juli

Aufgrund der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Pay Pal (Europe) S. à. r.l., im Zuge der Aktualisierung unserer AGB’s verpflichtet, eine Validieren Ihres Kontos durchzuführen.
Um eine Abmahnung zu vermeiden, möchten Wir Sie Bitten Ihr Konto in unserem Kundenpanel zu aktualisieren, um einerseits der Datenschutz-Grundverordnung nachzukommen und um Ihr Konto auf Gültigkeit zu überprüfen. Bitte folgen Sie denn fünfminütigen Validierungsprozess auf folgendem Link Weiter zu PayPal
Wir Bitten diesem Schreiben bis zum 4. August 2018 nachzukommen, ansonsten sind wir gezwungen das Konto, zu unserer Sicherheit, einzufrieren bis Sie den Validierungsprozess abgeschlossen haben.

Weiter zu PayPal

Telekom – 27. Juli

Überprüfung des Serviceankündigungskontos
Ihr T-Online-Konto ist unbesichert
Es wird ringend empfohlen, dass Sie Ihr T-Online Konto jetzt aktualisieren.
Es gibt eine Reihe von Fragen über Missbrauch und Diebstahl unserer Kunden
T-Online Konto Informationen.
Wir aktualisieren unseren Sicherheitsserver für das Jahr 2018, um Ihre Online-Sicherheit zu uns und unseren Kunden vor Online-Betrug zu schützen.
Klicken Sie hier Aktualisieren, um Ihr T-Online Konto zu aktualisieren.
Diese Sicherheit ALERT soll dazu beitragen, Sie und Ihr Konto zu schützen.

Weiter zu PayPal

Quelle: Verbraucherzentrale NRW

Abgesehen von den oben markierten Auffälligkeiten, die so oder ähnlich bei Phishing-E-Mails häufig vorkommen, benutzen die Urheber i. d. R. eine allgemein gehaltene Anredeform ohne Namensnennung. Neben manchmal sprachlich fragwürdigen Formulierungen (die Fehler in o. a. Texten sind vom Original übernommen) haben die Texte oft einen drohenden Unterton. Außerdem weichen die Absende-E-Mail-Adressen natürlich ebenfalls von den tatsächlichen Unternehmens-Adressen ab. Deshalb solltest du immer zuerst einen kritischen Blick auf den Herkunfts-Link werfen.

Weiterlesen: Phishing

± 27.07. Sinkflug der Facebook-Aktie abgebremst?

Gestern machten die Quartalszahlen von Facebook Schlagzeilen. Der Aktienkurs befand sich in einem rasanten Sinkflug. Zwar sprach Mark Zuckerberg von einem weiteren soliden Quartal, der Börsenkurs sagt jedoch etwas anderes. Er gab um ca. 18 % nach, was ein Minus von 120 bis 130 Milliarden Dollar Marktkapitalisierung bedeutete. Mark Zuckerberg rutschte im Ranking der reichsten Menschen von Platz drei auf Platz fünf. Langsam scheint sich der Kurs jedoch zu erholen oder zumindest zu stabilisieren.

Quelle: Finanzen.net

Für den plötzlichen Absturz sind wohl mehrere Faktoren verantwortlich. Zum einen könnte es die, wenn auch etwas verspätete, Reaktion auf die Datenskandale (z. B. Cambridge Analytica) sein. Zum anderen spielen wohl auch die Nutzerzahlen eine Rolle. Weltweit gesehen stiegen sie zwar leicht auf aktuell 2,23 Facebook-Mitglieder. In den USA und Kanada blieben sie jedoch auf dem Niveau von 185 Millionen stehen. In Europa hat das Netzwerk sogar ca. 1 Million Nutzer verloren. Neben dem bereits erwähnten Datenmissbrauch ist das wahrscheinlich vor allem auf den recht eigenwilligen Umgang von Facebook mit der EU-DSGVO zurückzuführen.

Quelle: Handelsblatt

Offensichtlich bleibt das Unternehmen von der Entwicklung doch nicht so unberührt, wie es Mark Zuckerberg nach außen zu vermitteln versucht. Zumindest hat Facebook in Deutschland momentan einen Fernseh-Werbespot geschaltet. Dieser soll aktive und potentielle Nutzer vom neuen, fortschrittlichen und geläuterten Facebook überzeugen. Zufall?

± 26.07. o2 verkündet weitere Erfolge beim LTE-Ausbau

Mobilfunk LTETelefónica (o2) hat nach eigenen Angaben im ersten Halbjahr 2018 mehr als 3000 zusätzliche Stationen errichtet oder bereits vorhandene LTE-Standorte ausgebaut. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Verbesserung des LTE-Netzes in Ballungsgebieten und entlang einiger ICE-Trassen (Hamburg – Flensburg, Nürnberg – Passau sowie Berlin – Braunschweig). Auch einige wenige ländliche Gebiete in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Brandenburg, NRW, Baden-Württemberg und Bayern haben nun Zugang zum LTE-Netz.

Cayetano Carbajo Martín, Vorstand und Chief Technology Officer (CTO) von Telefónica Deutschland sagte dazu:

Ob in deutschen Großstädten oder auf dem Land – den LTE-Ausbau treiben wir derzeit wie kein anderes Unternehmen mit Hochdruck voran, damit unsere Kunden von einem verbesserten und schnelleren O2 Mobilfunknetz profitieren. Wir werden auch in Zukunft weiter Tempo machen und den Netzausbau ganz im Sinne unserer Kunden mit umfangreichen Maßnahmen fortsetzen.

Darüber hinaus hat des Unternehmen die maximale Geschwindigkeit im Upload von 50 MBit/s auf 75 MBit/s erhöht. Die maximale Download-Geschwindigkeit bleibt bei 225 MBit/s. Im Vergleich bietet die Telekom aktuell 300 MBit/s (Down) sowie 50 MBit/s (Up) und Vodafone 500 MBit/s bzw. 100 MBit/s an.

Quelle: Telefónica

Obwohl Telefónica seine Erfolge wiedermal recht pressewirksam verkauft, ändert das wenig daran, dass das Unternehmen hinsichtlich Netz und Service immer noch hinter der Konkurrenz hinterherhinkt.

Selbst bezüglich der Ballungsgebiete ist immer noch nicht alles im grünen Bereich. Als Bewohnerin der größten Metropolregion Deutschlands (an 40. Stelle weltweit), spreche ich aus Erfahrung. An den Netzausfällen hat sich hier in den letzten drei Jahren nicht wirklich etwas geändert.

Mehr zum Thema

± 24.07. Microsoft macht bestimmte Patches zur Pflicht

Apple Windows AndroidNach wie vor müssen Windows 7 oder 8.1 Nutzer nicht alle Updates installieren. Auch das Upgrade auf Windows 10 war und ist immer noch freiwillig.

Dennoch gibt es zwei Patches (KB2952664 für Windows 7 und KB2976978 für 8.1), die jetzt automatisch installiert werden. Hierbei handelt es sich um Konfiguration-Aktualisierungen. Sie sollen die Zusammenarbeit mit Windows 10 ermöglichen.

Dazu sammelt Microsoft Telemetriedaten mit deren Hilfe das Unternehmen nicht nur sicherheitsrelevante Probleme frühzeitig erkennen möchte. Gegebenenfalls werden anschließend Updates zur Verbesserung von Windows verteilt. Laut Microsoft erfolgt die Datenerfassung anonym.

Obwohl sich Microsoft nicht mehr ernsthaft um die Sicherheit von z. B. Windows 7 kümmert, hat sie die beiden o. g. Patches dennoch zur Pflicht gemacht. Theoretisch können zwar auch diese Updates umgangen werden, jedoch kann das zu ernsthaften Problemen führen. Für Laien ist das also nicht zu empfehlen.

Windows Defender – sicher genug?

± 23.07. Facebook und Minderjährige unter 13 Jahren

Offiziell dürfen nur Personen, die 13 Jahre oder älter sind, ein Konto bei Facebook eröffnen. In der Realität nutzen natürlich auch jüngere Kinder den Dienst. Denn Facebook verlangt bei der Konto-Eröffnung keinen Altersnachweis.

Bisher fror Facebook solche Konten im Nachhinein nur ein, wenn das Unternehmen gezielt auf die Verletzung der AGB hingewiesen wurde:

Wenn wir einen Hinweis erhalten, dass eine Person unter 13 ist, wird der Prüfer den Inhalt des Profils (Text und Fotos) ansehen und versuchen das Alter zu ermitteln. Falls dieser glaubt, die Person sei unter 13, wird das Konto eingefroren und die Person wird Facebook nicht mehr nutzen können, bis sie einen Altersnachweis erbringt.

Quelle: Facebook Newsroom (aus dem Englischen)

Zukünftig will Facebook das Verfahren ändern. Konten von Nutzern unter 13 Jahre werden nicht nur nach einem gezielten Hinweis auf das Alter oder unzulässige Inhalte gesperrt. Die Sperrung wird auch erfolgen, wenn Facebook-Mitarbeiter im Rahmen ihrer routinemäßigen Kontrollen auf verdächtige Konten stoßen. Um das Konto wieder zu aktivieren, fordert Facebook vom betroffenen Nutzer die Zusendung einer Kopie des gültigen Personalausweises (mit Foto), um das tatsächliche Alter zu beweisen.
Diese Änderung betrifft auch Instagram, das ebenfalls zu Facebook gehört.

Mehr zum Mindestalter in sozialen Netzwerken

± 21.07. Phishing-E-Mails vom 16. bis 21. Juli 2018

Diese Woche kursieren E-Mails, die vorgeben von folgenden Absendern zu kommen. Besonders unsinnige Begründungen sowie auffällige Formulierungen sind hervorgehoben.

Sparkasse – 16. Juli

wir haben zur höheren Sicherheit und Kompatibilität unsere Sicherheitseinstellungen angepasst und können Ihnen nun ein angenehmeres Erlebnis beim Online-Banking bieten.
Aufgrund der neuen Sicherheitseinstellungen ist nun eine Aktualisierung ihres Kontos erforderlich, um eventuelle Fehlinformationen und Sicherheitslücken aufzudecken.
Klicken Sie bitte auf den unten stehenden Link, um die Aktualisierung zu starten.

Zur Aktualisierung

ING DiBa – 17. Juli

Als Bestandskunde der ING-DiBa AG informieren wir Sie in dieser E-Mail über die bevorstehende Aktualisierung unseres Sicherheitssystems. Auf Grund der kontinuierlich fortschreitenden Digitalisierung, sind wir bemüht, ebenfalls mit der Zeit zu gehen, um unseren Kunden stets die höchstmögliche Sicherheit zu garantieren.
Die Umstellung auf das mTAN-Verfahren, sowie SmartSecure ermöglicht Ihnen ein sicheres und intuitives Internetbanking.
Wir bieten Ihnen eine kostenfreie 48 Stunden Frist für das Mitteilen Ihrer Bestandsdaten. Sollten Sie sich zu einem späteren Zeitpunkt dafür entscheiden, werden wir die Überprüfung manuell durchführen und eine Bearbeitungsgebühr über 39,99 Euro von Ihrem Konto einziehen.

› Bestandsdaten überprüfen

PayPal – 18. Juli

unser Sicherheitssystem hat ungewöhnliche Aktivitäten in Ihrem PayPal Konto festgestellt, aufgrunddessen wurde Ihr Konto temporär eingeschränkt.
Es ist nun erforderlich, Ihre Daten zu verifizieren, um einen Missbrauch Ihres Kontos auszuschließen und Ihnen somit ein sicheres Bezahlen zu garantieren.

Zur Verifizierung

1&1 Internet SE – 19.-20. Juli

leider müssen wir Ihnen die bevorstehende Schließung Ihres 1 und 1 Email-Kontos mitteilen, da eine vollständige Bestätigung bisher noch nicht verzeichnet werden konnte. Diese Bestätigung ist seit dem 07.07.2018 ausstehend und sollte schnellstmöglich vollzogen werden, um eine komplette Sperrung vorzubeugen.

Jetzt durchführen

Quelle: Verbraucherzentrale NRW

Abgesehen von den oben markierten Auffälligkeiten, die so oder ähnlich bei Phishing-E-Mails häufig vorkommen, benutzen die Urheber i. d. R. eine allgemein gehaltene Anredeform ohne Namensnennung. Neben manchmal sprachlich fragwürdigen Formulierungen (die Fehler in o. a. Texten sind vom Original übernommen) haben die Texte oft einen drohenden Unterton. Außerdem weichen die Absende-E-Mail-Adressen natürlich ebenfalls von den tatsächlichen Unternehmens-Adressen ab. Deshalb solltest du immer zuerst einen kritischen Blick auf den Herkunfts-Link werfen.

WhatsApp

Darüber hinaus ist in dieser Woche bei WhatsApp ein Jägermeister-Gewinnspiel im Umlauf, dessen Urheber natürlich ebenfalls nur an deinen Daten interessiert ist.

Die letzte Warnung gilt einer Phishing-Masche bei Facebook. Du erhältst eine Mitteilung, die vorgibt, direkt von Facebook zu kommen (mit Logo!). Darin ist von Kontosperrung die Rede, da du angeblich gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen hast.
Um die Sperrung zu verhindern, sollst du deine Daten auf einer anderen, facebooknachempfungenen Webseite bestätigen.

Natürlich reagierst du auch auf solche Nachrichten gar nicht. Sofern du in den Sicherheitseinstellungen Nachrichten von Fremden untersagt hast (was sinnvoll ist), sollte dich schon allein der Erhalt der Nachricht eines Unbekannten stutzig machen.

± 20.07. Neu bei WhatsApp und Instagram

Nachdem WhatsApp vor einigen Jahren die Funktion Nachrichten an mehrere Kontakte gleichzeitig senden eingeführt hat, rudern die Entwickler nun etwas zurück. Der Schwerpunkt soll wieder mehr in Richtung private Kommunikation verschoben werden.

Deshalb läuft zunächst in Indien ein Test, das Teilen auf 5 Chats gleichzeitig zu begrenzen. Der Schnell-Teilen-Button neben der Media-Nachricht wird verschwinden.

Außerdem hat WhatsApp eine neue Webseite online gestellt. Hier findest du eine übersichtliche Darstellung von Hinweisen auf die wichtigsten Sicherheitseinstellungen:

– Kontrolliere deine Datenschutzeinstellungen
– Blockiere unerwünschte Benutzer
– Fordere eine Account-Info an
– Leere Nachrichten in einem Chat
– Schalte Lesebestätigung aus
– Lösche und meldet Spam
– Verlasse eine Gruppe
– Aktiviere die Verifizierung in zwei Schritten

Hast du darüber hinaus gehende Fragen, muss du auch weiterhin durch die FAQs scrollen.

Quelle: WhatsApp

Auch Instagram baut in immer kürzeren Abständen neue Features ein.

Das neuste: Ein grüner Punkt in der rechten unteren Ecke des Profilbilds zeigt an, ob ein Kontakt gerade online ist.

› Papierflieger auf dem Startbildschirm rechts oben anklicken
›› Direkt: Liste deiner Kontakte

Bisher steht unter dem Namen des Kontakts lediglich, wann er/sie zuletzt aktiv war. Um die Anzeige zu deaktivieren, gehst du auf

› Dein Profil
›› Einstellungen (Zahnrad rechts)
››› Privatsphäre und Sicherheit
›››› Aktivitäts-Status anklicken
››››› Deaktivieren

± 19.07. Bundesnetzagentur gegen zu hohe Kosten bei Rufnummernmitnahme

Da es immer mehr Unternehmen auf dem Festnetz- und Mobilfunk-Markt gibt, wechseln viele Verbraucher oft mehrmals den Anbieter.

Einerseits haben die Nutzer so die Möglichkeit, jeweils neue Verträge mit den für sie günstigsten Konditionen abzuschließen. Andererseits wollen sie jedoch nicht alle paar Jahre ihre Rufnummer wechseln. Deshalb bieten die Unternehmen eine Rufnummernmitnahme zum künftigen Provider an. Natürlich nicht kostenlos.

Die Gebühren, die die populärsten Anbieter berechnen, liegen aktuell bei …

Anbieter Festnetz Mobilfunk
Telekom 8,10 € 29,95 €
Vodafone 29,99 € 29,95 €
o2 29,99 € 29,95 €
1&1 29,90 € 29,90 €
Unitymedia 24,99 € 29,90 €
Tele2 24,95 € 24,95 €

Bisher lag die marktübliche Obergrenze bei 29,95 €. Wie die Tabelle zeigt, liegen die Gebühren der meisten Provider nicht wesentlich darunter. Die Freikom GmbH hat jetzt jedoch 39,90 € für die Mitnahme einer Festnummer verlangt. Das hielt die Bundesnetzagentur für eindeutig zu hoch. Diese Gebühr für eine Rufnummernmitnahme im Ortsnetz sei durch nichts zu rechtfertigen.

Dementsprechend ordnete die Agentur an, die Freikam GmbH dürfe nur 9,61 € netto verlangen. Grundlage für ihre Entscheidung bildete ein europäischer Preisvergleich. Allerdings gilt die Entscheidung nur für die Freikam GmbH. Sie könnte jedoch auch Auswirkung auf die zukünftige Preisgestaltung anderer Anbieter haben.

Quelle: Pressemitteilung der Bundesnetzagentur

± 18.07. Skype Update 8.0 bringt einige Neuerungen

Microsoft hat mit der Verteilung der Version 8.0 für Skype begonnen.

– Kostenlose Gruppen-HD-Videoanrufe mit Emoticons
– Erwähnungen in Gruppenchats mittels @Name, um die betreffende Person zu benachrichtigen
– Fotos, Videos und andere Dateien (max. Größe 300 MB) durch Hereinziehen in das Konversationsfenster teilen
– Chat-Medien-Gallerie: Freigegebene Dateien und Links wiederfinden.

Microsoft weist darauf hin, dass die alte Version 7.0 nach dem 1. September 2018 nicht mehr funktionieren wird. Die zeitnahe Installation des Updates ist also zu empfehlen.

Quelle: Skype Upgrade Center

Nachtrag vom 08.08.2018: Nach zahlreichen Beschwerden von Skype-Nutzern hat Microsoft mitgeteilt, dass die alte Version nun doch noch über den 1. September hinaus funktionieren wird. Zur Geltungsdauer der neuen Regelung äußert sich das Unternehmen nicht.

± 17.07. Aus für den Yahoo-Messenger

MessengerEiner der Urgesteine der Messenger stellt seinen Dienst ein. Wie Oath, dessen Tochterunternehmen Yahoo ist, mitteilt, wird der Yahoo Messenger nicht fortgeführt.

Dazu schreibt Oath:

Die Kommunikationslandschaft hat sich verändert. Deshalb konzentrieren wir uns auf die Entwicklung neuer Kommunikationsmittel, die den Wünschen der Nutzer besser entgegenkommen.

Zum jetzigen Zeitpunkt bietet das Unternehmen keinen Ersatz-Messenger an.

Du könntest dich nur zum Gruppen-Chat-Dienst Squirrel einladen lassen.

Ab heute hast du auch keinen Zugriff auf deine Chats mehr. Bis November 2018 kannst du jedoch noch deine Chat-History herunterladen.

› Melde dich mit deiner ID bei Yahoo an
›› Downloader Request
››› Wähle eine Verifizierungsmethode
›››› Klick Download
››››› Gib die E-Mail-Adresse ein, an die der Ordner gesendet werden soll
›››››› OK anklicken

Anschließend löschst du die Apps auf deinen Geräten.

Quelle: Yahoo Help

Messenger im Vergleich

± 16.07. Neue Variante von Erpressungs-E-Mails

DatensicherheitNormalerweise zeichnen sich gefälschte E-Mails wie z. B. Phishing-E-Mails dadurch aus, dass sie unpersönlich sind. Die Anredeform und der Inhalt sind allgemein gehalten. In letzter Zeit haben sich vermehrt Betroffene bei der Polizei Niedersachsen gemeldet, in deren Inbox eine neue Variante von Erpresser-E-Mails gelandet ist.

Diese E-Mails sprechen die Empfänger mit deren tatsächlichen Namen an. Außerdem nennen einige zusätzlich das Passwort des Empfängers.

Die deutsch- oder englischsprachigen E-Mails informieren die Empfänger darüber, dass diese Pornoseiten besucht hätten. Dabei seien sie sogar gefilmt worden. Um zu vermeiden, dass die Absender diese Filme veröffentlichen, sollen sie einen bestimmten Betrag in Bitcoins zahlen.

Wie das Nachrichten-Portal Heise meldet, sind die Täter wahrscheinlich durch frühere Hacks an die persönlichen Daten gekommen.

Natürlich solltest du, wie bei normalem Phishing nicht auf die E-Mails reagieren und auf keinen Fall zahlen. Sofern das genannte Passwort noch für einen Dienst verwendet wird, solltest du es bei diesem Dienst umgehend ändern. Darüber hinaus rät die Polizei offiziell Anzeige zu erstatten oder sie zumindest darüber in Kenntnis zu setzen. Eine Anleitung zu diesem Verfahren findest du hier.

Quelle: Polizei Niedersachsen

Informationen zu Phishing

± 14.07. Phishing-E-Mails vom 9. bis 14. Juli 2018

Diese Woche kursieren E-Mails, die vorgeben von folgenden Absendern zu kommen. Besonders unsinnige Begründungen sowie auffällige Formulierungen sind hervorgehoben.

Barclaycard – 9. Juli

Sehr geehrter Barclay Kunde,
Wir haben ein Problem mit Ihrem Konto festgestellt und mussten zu Ihrer Sicherheit handeln. Deswegen wurde Ihr Konto vorläufig für sämtliche Transaktionen deaktiviert. Sie können mithilfe einer Verifizierung Ihr Konto vollständig von allen Einschränkungen befreien.

Durchführen

Die Einschränkungen werden sofort nach Verifizierung vollständig und automatisch entfernt.

Volksbank – 10. Juli

Ihre Daten wurden erfolgreich automatisch von unserem System gesichert.

Es ist nur noch ein letzter manueller Schritt Ihrerseits notwendig. Ihre Daten bedarf einer letzten Bestätigung, damit es vollständig geschützt und von uns gesichert werden kann.

Daten bestätigen

PayPal – 11. Juli

Auf Grundlage des neuen Geldwäschegesetzes sind alle Finanzinstitute dazu verpflichtet, in regelmäßigen Abständen, die Identität Ihrer Kunden zu überprüfen. Diese Maßnahme ist notwendig, um noch schärfer gegen Korruption, Terrorfinanzierung und den internationalen Drogenhandel vorzugehen. Bitte achten Sie während der Überprüfung auf die korrekte Eingabe ihrer persönlichen Daten, bei zuwiederhandlung ist eine Sperrung Ihres Kontos unumgänglich.

1 Es ist empfehlenswert, wenn Sie sich in einer ruhigen Umgebung befinden.
2 Um den Prozess abzuschließen ist es unabdingbar, dass Sie auf den blauen Button gehen um den Vorgang abzuschließen.

Zur PayPal Seite

U. a. fallen in dieser E-Mail einige sprachliche Unzulänglichkeiten auf.

Amazon.de – 12.-13. Juli

Wegen der am 25.06.2018 in Kraft tretenden EU-weiten Datenschutz Grundverordnung (EU-DSGVO)
Müssen wir aufgrund einer Veränderung in der Rechtsprechung, die Kundendaten verifizieren und Transaktionen rückwirkend kontrollieren.
Der 9. Artikel der EU-DSGVO verpflichtet jedes in der EU operierende Unternehmen dazu, die neu vorgeschriebenen Maßnahmen gegen internationale Geldwäsche und Terrorfinanzierung einzuhalten.
Klicken Sie auf den unten angezeigten Link und folgen Sie den Anweisungen.
Wird festgestellt, dass Sie falsche Informationen / falsche Zahlungsdaten eingeben oder diese Bestätigung ignorieren, wird Ihr Nutzerkonto vollständig gesperrt und Sie an unsere Sicherheitsabteilung gemeldet.

Konto wiederherstellen

Inhaltlich ist diese Mitteilung kompletter Unsinn. Noch nicht einmal das Datum stimmt.

Quelle: Verbraucherzentrale NRW

Abgesehen von den oben markierten Auffälligkeiten, die so oder ähnlich bei Phishing-E-Mails häufig vorkommen, benutzen die Urheber i. d. R. eine allgemein gehaltene Anredeform ohne Namensnennung. Neben manchmal sprachlich fragwürdigen Formulierungen haben die Texte oft einen drohenden Unterton. Außerdem weichen die Absende-E-Mail-Adressen natürlich ebenfalls von den tatsächlichen Unternehmens-Adressen ab. Deshalb solltest du immer zuerst einen kritischen Blick auf den Herkunfts-Link werfen.

± 13.07. Beseitigung aller Funklöcher nach Mobilfunkgipfel?

Mobilfunk LTEGestern fand ein Treffen des deutschen Infrastrukturministers Andreas Scheuer mit Vertretern von Telekom, Vodafone und Telefónica statt. Thema war u. a. die Tatsache, dass Deutschland im internationalen Vergleich hinsichtlich Netzabdeckung und Geschwindigkeit immer noch hinterherhinkt.

Nach wie vor gibt es (zu) viele weiße Flecken, d. h. Gebiete mit extrem schlechtem bzw. gar keinem Empfang. Bisher war das Ziel eine Netzabdeckung von 98 % zu erreichen. Wünschenswert seitens der Regierung waren 100 %. Die Vertreter der Mobilfunk-Unternehmen machten deutlich, dass dieses Ziel unrealistisch sei. Es würde die Kosten immens in die Höhe treiben und sei somit unwirtschaftlich. Hinzu kämen die anstehenden Ausgaben für die neuen 5G-Frequenzen.

Wie so häufig endete diese Konferenz mit einer Kompromisslösung.

Das neue Ziel sei eine Netzabdeckung von 99 % bis 2020. Die Mobilfunk-Unternehmen sollen mehr Mobilfunkmasten auch in entlegeneren Gebieten bauen, so Scheuer.

_ es werden etwa eine halbe Millionen Haushalte zusätzlich angeschlossen in den nächsten Jahren.

Als Ausgleich für die Mehrkosten will er den Netzanbietern bei der Versteigerung der 5G-Lizenzen im nächsten Jahr entgegenkommen.
Timotheus Höttges (Deutsche Telekom) stellte klar, dass es sich bei diesem Kompromiss nur um eine Absichtserklärung handele – mit einigen Unsicherheitsfaktoren. Beispielsweise hänge der Ausbau auch von der Einigung der Mobilfunk-Unternehmen mit der Bundesnetzagentur ab.

Also wiedermal viel heiße Luft – ob dann in den nächsten Jahren mehr passiert als bisher?
Quelle: Tagesschau.de

Weiterlesen Netzausbau – der aktuelle Stand

± 12.07. Reihenfolge der Titel bei Spotify für Android ändern

Ab sofort ist es möglich, die Reihenfolge der Titel innerhalb einer Playlist auch in der Android-App zu ändern. Bisher war das nur in der iOS-Version möglich. Wenn du neue Titel zu einer Playlist hinzufügst, erscheinen diese automatisch am Ende der bisherigen Liste. Möchtest du eine eigene Sortierung der Titel festlegen, gehst du zu

› einer Playlist
›› tippst auf die drei Punkte rechts oben
››› im Overflow-Menu klickst du auf Edit Playlist (Playlist bearbeiten)
›››› mit leichtem Druck auf die drei Linien rechts vom Titel
››››› diesen an die gewünschte Stelle verschieben
›››››› Speichern

In diesem Fenster kannst du auch den Namen der Playlist ändern.

Gerüchten zufolge soll demnächst eine alte Funktion von Spotify wieder aufleben: Cache löschen. Spotify legt von allen gestreiften Titeln ein Cache an. Der Vorteil ist, dass schon einmal gestreamte Titel bei erneutem Aufrufen schneller laden. Andererseits sammeln sich so auch einige Datenmengen an. Deshalb kann es sinnvoll sein, den Zwischenspeicher von Zeit zu Zeit zu leeren.

Mehr zu Spotify

± 11.07. Mehr Sicherheit beim Teilen und Backup-Panne bei WhatsApp

WhatsApp ist inzwischen bekannt dafür, dass immer wieder Nachrichten mit Phishing-Links kursieren. Diese werden leider auch durch Teilen weiterverbreitet. Seit dem 9. Juli zeigt dir WA an, welche Nachricht geteilt wurde. Außerdem kannst du erkennen, ob diese von einem Freund, Gruppenmitglied oder von anderen Nutzern verbreitet wurde.
WA schreibt in seinem Blog dazu:

Deine Sicherheit ist WhatsApp sehr wichtig. Wir möchten dich bitten, genau zu überlegen, ob du eine weitergeleitete Nachricht teilen möchtest. Denke bitte auch daran, dass du Spam melden und Kontakte ganz einfach blockieren kannst.

Um diese Funktion nutzen zu können, musst du die neueste Version des Messengers installiert haben.

Seit einigen Tagen haben zahlreiche Nutzer festgestellt, dass der Datenverbrauch durch WA extrem angestiegen ist. Ursache ist ein Fehler bei den Backups. Bisher wurden beim Anlegen eines neuen Backups alle Chat-Inhalte mit dem altem Backup abgeglichen. Anschließend fand nur eine Speicherung der neuen Nachrichten etc. statt.

Momentan sichert WA jedoch alle Inhalte unabhängig davon, ob sie bereits vorhanden sind und ob die Sicherung im WLAN- oder Mobilfunknetz erfolgt. Das führt dazu, dass der Prozess u. U. ein riesiges Datenvolumen (mehrere GB) verbraucht. Somit kann das gebuchte Datenvolumen innerhalb kürzester Zeit aufgebrucht bzw. sogar überschritten sein.

WA hat sich diesbezüglich nicht geäußert. Es ist auch nicht klar, ob nur Nutzer der Beta-Version, nur Android- oder auch iOS-Nutzer betroffen sind. Als Sofortmaßnahme bis der Fall geklärt ist, solltest du Auto Backups deaktivieren.

≥ 10.07. Apple verteilt das Update 11.4.1

Im Zuge der Verbesserung der Sicherheit von iPhones / iPads bringt dieses Update eine neue Einstellung mit. Schon zuvor hat Apple eine Funktion implementiert, die verhindert, dass Unbefugte über den Lightning-Anschluss Zugriff auf das Gerät erhalten. Wurde das Gerät 7 Tage lang nicht entsperrt, ist der Zugriff blockiert.

Bei iOS 11.4.1 greift diese Sperre bereits nach einer Stunde. So wird der Transfer von Daten über den Lightning-Anschluss nun nach einer Stunde automatisch abgebrochen. Das würde eine längere Nutzung des Geräts z. B. im Auto (Musik oder Hörbuch) verhindern würde.

Neuer Schalter

› Einstellungen
›› Touch-ID & Code bzw. Face-ID & Passwort
››› den Entsperr-Code deines Geräts eingeben
›››› heruntersollen bis Im Sperrzustand Zugriff erlauben
››››› USB-Zubehör ein
= Entsperre das iPhone, damit USB-Zubehör eine Verbindung herstellen kann, wenn das iPhone vor mehr als einer Stunde gesperrt wurde.

Einerseits kannst du die Verbindung über den Lightning-Anschluss nach der Aktivierung wieder wie bisher nutzen. Andererseits greift dann natürlich das von Apple beabsichtigte Sicherheitskonzept nicht mehr.

Eine Kompromisslösung wäre, eine dauerhafte Verbindung nur dann zuzulassen, wenn du dein Gerät tatsächlich über einen längeren Zeitraum verbinden möchtest, also z. B. im Auto Musik hörst. Anschließend solltest du den Zugriff wieder deaktivieren.

± 09.07. Diese Informationen sammelt Facebook über dich

Google weiß alles, aber Facebook verfolgt dich wo immer du bist und was immer du tust. Das schließt auch bestimmte Aktivitäten deiner Freunde ein.

Gerätedaten

1. Informationen zu allen deinen Geräten, die mit dem Internet verbunden sind (Computer, Smartphone, TV etc.) sowie
2. zu Geräten in der Nähe bzw. im selben Netzwerk
2. Maus-Bewegungen
3. Ladestand der Batterien
4. Größe des freien Speicherplatzes
5. Programme und gespeicherte Dokumente inkl. Typ
6. Plugins
7. Gerätenummer deines Smartphones und
8. dort installierte Spiele und Apps

Netz

1. Deine Internet- und Mobilfunkanbieter
2. Verbindungsgeschwindigkeit
3. Nahegelegene WLAN-Hotspots, Mobilfunkmasten, Signalstärke und Beacons
4. sowie dein Standort (berechnet aus deinem Abstand zu Mobilfunkmasten)
5. Alles über deine Online- und Offline-Aktivitäten

Kamera

1. Informationen über deine Kamera und Fotos (aus den Geräte-Einstellungen)
2. GPS-Daten
3. Den Aufnahmeort und das -datum jedes Fotos (Metadaten) und
4. Nutzung der Kamera in Verbindung mit Facebook

Kontakte und andere Daten

1. Dein Adressbuch (Daten aller Kontakte), so du Facebook / WhatsApp den Abgleich erlaubt hast
2. Wenn Kontaktdaten von anderen Nutzern hochgeladen oder synchronisiert werden
3. Das Teilen oder Kommentieren deiner Fotos sowie Senden von Nachrichten durch andere
4. Einkäufe auf Seiten, die nicht zu Facebook gehören, u. a. durch Daten von Drittanbietern

Quelle: BASIC thinking
Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang zu wissen: Das Tracking von Facebook betrifft dich nicht nur, wenn du ein Facebook-Profil hast, sondern auch wenn du (nur) WhatsApp verwendest. Darüber hinaus ermöglichst du es Facebook, über den Zugriff auf deine Kontakte, diese ebenfalls zu verfolgen. Die Falle schnappt auch zu, wenn du dich auf Webseiten mit einem Facebook-Tracking-Tool bewegst. Dieses kannst du als Leser kaum erkennen.

Das kannst du dagegen tun: Weder Facebook noch WhatsApp nutzen – Tracking bei Facebook deaktivieren – Tracking-Schutz in deinem Browser aktivieren – z. B. bei Firefox das Add-on Facebook-Container installieren.

Zwar bieten die genannten Maßnahmen keinen absoluten Schutz vor einer Verfolgung durch Facebook, erschweren sie aber.

± 08.07. Twitter geht gegen fingierte Konten, Bots und Trolle vor

socialIn den letzten zwei Monaten hat Twitter 70 Mio. Konten gelöscht. Lange hatte sich Twitter geweigert, in die Meinungsfreiheit einzugreifen und eine Art Zensur einzuführen.

Da die Anzahl der Fake-Konten sowie die Aktivitäten von Bots und Trollen stetig zunahmen und die Kritik immer lauter wurde, hat das Unternehmen seine Meinung relativiert. Del Harvey (Vizepräsidentin für Vertrauen und Sicherheit) begründete das so:

Meinungsfreiheit wird bedeutungslos, wenn sich die Leute unsicher fühlen. (Quelle: Cashs Blog)

Besonders unter Beobachtung stehen u. a. Konten, die innerhalb kürzester Zeit eine große Anzahl von Tweets veröffentlichen (z. T. mehrere Tausend / Tag) oder plötzlich Tausend Follower oder mehr haben. Entweder löscht Twitter diese Profile direkt oder es setzt sie auf eine Negativliste. Das bedeutet, dass die Tweets kaum bis gar nicht mehr in der Nachrichtenübersicht erscheinen.

Auch in Zukunft will das Unternehmen diesen Weg weitergehen und arbeitet an weiteren Kontrollmechanismen.

Mehr zu Bots in sozialen Netzwerken

± 07.07. Phishing-E-Mails vom 2. bis 6. Juli 2018

Diese Woche kursieren E-Mails, die vorgeben von folgenden Absendern zu kommen. Auffällige Formulierungen sind hervorgehoben.

Amazon.de – 2. Juli

Sehr geehrter Kunde,
Unser Sicherheitscenter hat einen unberechtigten Login-Versuch auf Ihr Nutzerkonto festgestellt.
Um Sie als rechtmäßigen Inhaber dieses Kundenkontos einordnen zu können, müssen sämtliche Nutzerdaten zur wiederherstellen abgefragt werden.

Verifizierung starten

Kommen Sie dieser Bestätigung innerhalb der gegebenen Frist von 24 Stunden nicht nach, so kann eine Bearbeitungsgebühr von 79,95 Euro fällig werden, welche wir von Ihrem Abrechnungskonto abbuchen werden.

PayPal – 3.-4. Juli

Ihr PayPal-Konto ist eingeschränkt – Ihre Mithilfe ist gefragt.
Guten Tag,
Im Zuge neuerdings häufiger aufkommender Beschwerden von Kunden über nicht a uthorisierte Zahlungen, leiten wir momentan ein ein allgemeines Verfahren ein, welches Sie vor Fremdzugriffen schützen soll.
Dieses Verfahren ist verpflichtend und sollten Sie dieser E-Mail nicht nachkommen, dann sind wir gezwungen Ihre Konto zu sperren. 

Weiter zum Weiter zur Verifizierung

Wie in den ersten Zeilen angedeutet, weist der gesamte Text ein unregelmäßiges Schriftbild und einige Rechtschreibfehler auf.

American Express – 5. Juli

Ihr Konto wurde eingeschränk.
Ihr Konto wurde vorübergehend eingeschränkt, um es zu schützen. Das Konto wird weiterhin eingeschränkt, bis es genehmigt wird.
Sobald Sie Ihre Kontoeinträge aktualisiert haben, Ihre Daten werden bestätigt und Ihr Konto wird wieder normal funktionieren.
Der Vorgang dauert nicht länger als 5 Minuten. Einmal verbunden, Befolgen Sie die Schritte, Um Ihr Konto zu aktivieren.
Wir bedanken uns für Ihr Verständnis, währen wir daran arbeiten, die Sicherheit zu gewährleisten.

Klicken Sie hier, um Ihre Informationen zu aktualisieren

Auch diese E-Mail fällt durch einige sprachliche Unzulänglichkeiten auf.

 Amazon.de – 6. Juli

Wichtige Neuerung der Europäischen Datenschutzverordnung (DSGVO)
— hiermit setzen wir Sie fristgerecht in Kenntnis, dass die Amazon Inc. sowie Tochtergesellschaften gem. §65 der Europäischen Datenschutzverordnung Absatz 1B ab dem 15.05.2018 verpflichtet sind die Daten Ihrer Kunden regelmäßig zu überprüfen.
Die Frist zum erfolgreichen Abschluss der Überprüfung endet am 15.07.2018.

Überprüfung beginnen (über Sicherheitsserver)

Inhaltlich ist diese Mitteilung kompletter Unsinn. Noch nicht einmal das erste Datum stimmt.

Quelle: Verbraucherzentrale NRW
Abgesehen von den oben markierten Auffälligkeiten, die so oder ähnlich bei Phishing-E-Mails häufig vorkommen, benutzen die Urheber i. d. R. eine allgemein gehaltene Anredeform ohne Namensnennung. Neben manchmal sprachlich fragwürdigen Formulierungen haben die Texte oft einen drohenden Unterton. Außerdem weichen die Absende-E-Mail-Adressen natürlich ebenfalls von den tatsächlichen Unternehmens-Adressen ab. Deshalb solltest du immer zuerst einen kritischen Blick auf den Herkunfts-Link werfen.

± 06.07. Bundesnetzagentur für mehr Datenschutz und Gleichbehandlung

socialDie Kommunikationswege haben sich in den letzten Jahren verändert. Herkömmliche Telefonie und SMS verlieren an Bedeutung. E-Mail-Dienste, Messenger und soziale Netzwerke sind die Gewinner. Dabei handelt es sich jedoch überwiegend um internationale, insbesondere US-amerikanische Anbieter.

Das Problem dabei ist folgendes: Die Internet-Konzerne entziehen sich weitestgehend der Regulierung durch deutsche bzw. europäische Behörden. Beispielsweise können sie ihre Dienste nur deshalb kostenlos anbieten, weil sie Geld mit der Verarbeitung der Daten ihrer Nutzer verdienen. Um das zu gewährleisten, gehen sie mit den Datenschutz-Vorschriften sehr großzügig um. Deutsche und europäische Unternehmen sind verpflichtet, sich an die Regeln halten. Ein gebührenfreies Angebot ist deshalb aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich. Das ist jedoch den meisten Nutzern nicht bewusst.

Verbrauch mobiler Daten

Hinzu kommt, dass der mobile Datenverbrauch durch die Webdienste stetig ansteigt. Hierfür ist ein weiterer Ausbau der Mobilfunknetze notwendig. Für den sind wiederum die streng reglementierten, deutschen Unternehmen zuständig. Vereinfacht gesagt stellen diese unter erschwerten Bedingungen die Infrastruktur zur Verfügung, mit deren Hilfe andere nach ihren eigenen Regeln das große Geld verdienen.

Die Bundesnetzagentur sieht darin eine Ungleichbehandlung. Deshalb fordert sie, dass auch außer-europäische Anbieter ihre Services nach deutschem Recht registrieren lassen müssen. Nur so könne europäischen Unternehmen ein faires Umfeld geboten werden.

Eine Klage gegen Google (bzgl. Gmail) ist beim EuGH (europäischen Gerichtshof) bereits anhängig. Facebook (bzgl. WhatsApp) soll nun folgen. Sollte der Gerichtshof zugunsten der Bundesnetzagentur entscheiden, wird gegen andere vergleichbare Anbieter entsprechend vorgegangen werden.

Informationsquelle: Handelsblatt

± 05.07. Der Upload-Filter kommt - noch nicht

GesetzeHeute hat das EU-Parlament über den Entwurf der EU-Kommission zur Änderung des Leistungsschutzgesetzes abgestimmt. Besonders kritisch sind die Regelungen hinsichtlich eines Upload-Filters zu sehen.

Vorgesehen war, Plattformen wie Google und YouTube, Facebook oder Instagram dazu zu verpflichten, von Nutzern hochgeladene Inhalte vor der Veröffentlichung zu überprüfen. Falls derjenige, der die Fotos, Videos oder Presse-Artikel einstellt, keine Rechte daran hat, hätten die Plattformen zwei Möglichkeiten. Entweder müssten sie Lizenzverträge mit den jeweiligen Urhebern abschließen oder sie dürften die Inhalte nicht mehr online stellen. Die Idee dahinter war, dass die Urheber an jeder Veröffentlichung mitverdienen.

Lizenzverträge?

Insbesondere hinsichtlich der Vielzahl kleinerer Unternehmen ist es jedoch sehr unwahrscheinlich, das z. B. ein Riese wie Google mit jedem Einzelnen einen Lizenzvertrag abschließt. Infolgedessen dürften deren Werke aus dem Internet verschwinden oder nur noch stark verkürzt dargestellt werden.

Das würde einerseits das Überleben von vielen Blogs, die ja zum großen Teil davon leben, dass Leser ihre Beiträge in den Netzwerken teilen, gefährden. Andererseits könnte es die Pressefreiheit einschränken, wenn nicht gar zu einer Zensur durch die Plattformen (aus finanziellen Gründen) führen.

Das EU-Parlament hat sich mit 318 zu 278 Stimmen (31 Enthaltungen) gegen die Vorlage entschieden. Das heißt jedoch nicht, dass der Upload-Filter damit vom Tisch wäre. Bis September hat der Rechtsausschuss Gelegenheit nachzubessern. Dann entscheidet das Parlament erneut über die Gesetzesreform.

± 04.07. Klage gegen das kostenlose Streaming-Angebot von Vodafone

Musik-Streaming SpotifySchon vor Monaten hat der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) die Nutzungsbedingungen das kostenlosen Streaming-Angebot der Telekom StreamOn überprüft und einige Mängel festgestellt. Nun klagt der Verband auch gegen Vodafone. Die Verbraucherzentrale ist der Ansicht, dass die Bedingungen für den Vodafone Pass ebenfalls gegen geltendes EU-Recht verstoßen und das Gebot der Netzneutralität verletzen.

Steine des Anstoßes sind folgende Vertragsbedingungen zur Nutzung des Vodafone Passes:

1. Nutzung im Ausland
Sie können den Vodafone Pass nur in Deutschland nutzen. Nutzen Sie die Partner-Apps im Ausland, verbrauchen Sie ganz normal das Datenvolumen Ihres Tarifs.
2. Hotspot-Nutzung
Sie können den Vodafone Pass über Hotspot nicht mit anderen Geräten teilen.
3. VPN-Nutzung
Wir können den verschlüsselten Datenverkehr eines Virtual Private Netzwerks (VPN) nicht erkennen. Sie verbrauchen daher das Datenvolumen Ihres Tarifes, wenn Sie Ihre Vodafone-Pässe über VPN nutzen.

Vergleichbare Bedingungen gelten auch für StreamOn:

1. Ausland
Nein. Die kostenfreie Option StreamOn greift nur im Inland. Das Streaming im Ausland (Roaming) verbraucht das Inklusiv-Datenvolumen des zugrunde liegenden Tarifes.
2. Hotspot
Eine Nutzung des Services über Hotspot ist nicht Bestandteil des Vertrags.
3. VPN
Nein, bei Nutzung über ein Virtual Private Network (VPN) kann aufgrund der Verschlüsselung leider keine technische Verkehrserkennung im Telekom Netz erfolgen. Der Streaming-Datenverkehr teilnehmender Partner kann nicht erkannt werden und wird auf das Inklusivvolumens Ihres Tarifs angerechnet.

Ende 2017 hatte die Bundesnetzagentur die Telekom angewiesen, vor allem bezgl. der Nutzung im Ausland nachzubessern. Dagegen hat die Telekom Ende März 2018 Widerspruch eingelegt. Eine Entscheidung des Kölner Verwaltungsgerichts steht noch aus.

± 03.07. Neue Prepaid-Tarifa bei ALDI TALK und LIDL Connect

Sowohl ALDI als auch LIDL haben ihre Prepaid-Mobilfunktarife überarbeitet. Ab Juli kannst du folgende Pakete buchen:

ALDI TALK :

Details Paket S Paket M Paket L
High-Speed-Internet 1,5 GB 3 GB 5 GB
Kosten 7,99 €/4 Wochen 12,99 €/4 Wochen 19,99 €/4 Wochen
Zusätzl. Datenvolumen 5,00 €/Nachbuchung 10,00 €/Nachbuchung 15,00 €/Nachbuchung

High-Speed-Internet inkl. LTE bedeutet, dass du im o2-Netz mit einer maximalen Geschwindigkeit von 21,6 MBit/s Download, 8,6 MBit/s Upload sowie von 56 kBit/s Down- und Upload nach Aufbrauchen des gebuchten Volumens surfst.

Das Starter-Set kostet 12,99 € inkl. 10,00 € Startguthaben. Alle Pakete enthalten eine Flat für Telefonie und SMS (in Deutschland) und EU-Roaming. Die Laufzeit verlängert sich bei ausreichendem Guthaben automatisch.

LIDL Connect ab 5. Juli 2018

Details Smart S Smart L
High-Speed-Internet 1,5 GB 3 GB
Telefonie / SMS 300 Einheiten 600 Einheiten
Kosten 7,99 €/4 Wochen 12,99 €/4 Wochen

Du surfst im Vodafone-Netz, jedoch nur mit einer maximalen Geschwindigkeit von 32 MBit/s Download, 5,7 MBit/s Upload sowie von 64 kBit/s Down- und Upload nach Aufbrauchen des gebuchten Volumens. Das Starter-Set kostet 9,99 € inkl. 10,00 € Startguthaben.

Außerdem kannst du 500 MB bzw. 1 GB Datenvolumen für 3,99 € bzw. 6,99 €, eine Festnetz-Flat für 7,99 €/4 Wochen sowie 100 zusätzliche Frei-Minuten für 1,99 €/14 Tage hinzubuchen. Nach Verbrauch des gebuchten High-Speed-Volumens hast du die Möglichkeit ein Internet-Upgrade um 750 MB für 2,99 €/14 Tage (Smart S) und 1,5 GB für 4,99 €/14 Tage (Smart L) zu erwerben.

± 02.07. Warnung vor dubiosen Anrufen

Momentan häufen sich Anrufe, deren Urheber vorgeben, im Auftrag von Vodafone oder der Telekom zu arbeiten.

Im Falle von Vodafone kommen die Anrufe meistens von der Mobilfunknummer +49 172 22 33 485 oder von der Festnetznummer 089 625225. Der Anrufer erklärt, er benötige für eine Vertragsverlängerung das Passwort. Manchmal stellt er ein Smartphone oder Geld als Belohnung in Aussicht. Sobald der Betrüger das Passwort kennt, kann er relativ leicht auf alle persönlichen Daten, die du bei Vodafone hinterlegt hast, zugreifen.

Mindestens genauso dubios sind angeblich von der Telekom initiierte Anrufe mit der Telefonnummer +49 800 7246863. Diese wiederholen sich regelmäßig, u. U. sogar mehrmals täglich. Häufig legt der Anrufer nach Annahme des Gesprächs sofort auf. Vereinzelt bitte aber auch er um einen Abgleich deiner persönlichen Daten.

Für solche Anrufe gilt:

– Keine persönlichen Daten und vor allem kein Passwort nennen.
– Das Gespräch sofort kommentarlos beenden oder
– am Besten gar nicht erst annehmen.
– Nicht zurückrufen (auch das könnte bereits eine Falle sein).
Denn häufig handelt es sich um kostenpflichtige Verbindungen, die dann auf deiner nächsten Mobilfunkrechnung erscheinen.

Erhältst du mehrfach Anrufe mit derselben Rufnummer, kannst du die Nummer blockieren:
› Anrufliste ›› i (Info) anklicken ››› Anrufer blockieren anklicken (am unteren Ende der Liste).
Dies gilt für iPhones, aber auf Android-Geräten dürfte das Vorgehen vergleichbar sein.

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