April 2018 – Nachrichten | Internet und Mobiles im Klartext

Ausgewählte Nachrichten vom April 2018 mit kurzen Erläuterungen und / oder einem Kommentar aus den Themenbereichen von ebblogs.

April 2018 – Neuigkeiten

Internet- / Datensicherheit, Phishing, Apple – Mac (OS) – i (OS), Google (Android), Microsoft (Windows), Soziale Netzwerke / Messenger, Mobilfunk sowie Apps und mehr.

± 30.04. Microsoft verteilt großes Windows 10-Update

Apple Windows AndroidAb heute beginnt Microsoft mit der Bereitstellung des Windows 10 Updates. Das Paket heißt April 2018 Update und ist kostenlos, sofern du bereits Windows 10 auf deinem PC installiert hast.

Neben mehr Sicherheit und einer höheren Produktivität bringt die Aktualisierung folgende Funktionen mit:

Neue Timeline (chronologisch über 30 Tage)

Focus Assists für E-Mails – Blockieren von Nachrichten von sozialen Netzwerken und Messaging Apps, Zusammenfassung eingehender

E-Mails sowie einen Filter für unerwünschte Mitteilungen.

Verbesserung des Edge-Browsers und Diktierfunktion

Zunächst kannst du das Update nur unter
› Systemsteuerung
›› System-Sicherheit
››› Windows-Update
›››› Nach Windows-Updates suchen
manuell installieren.

Möglicherweise kann es zu Problemen kommen, wenn du ein Drittanbieter-Sicherheits-Programm aktiviert hast. Dieses könnte das Installieren des Updates blockieren. Microsoft rät zur Deaktivierung des Programms vor dem Download.
Diese Empfehlung halte ich zwar für etwas fragwürdig, aber Microsoft ist ja von jeher kein Freund von zusätzlichen Security-Suites. Das Unternehmen setzt voll auf seinen Windows Defender.
Auf jeden Fall solltest du vorher eine Datensicherung z. B. auf einer externen Festplatte oder einem USB-Stick mit ausreichendem Speicherplatz vornehmen.

Laut Microsoft wird die Aktualisierung dann ab dem 8. Mai 2018 auch über die automatische Update-Funktion installiert.

± 27.04. Warnung vor aktuellen Kettenbriefen und Phishing-E-Mails

Betrüger verbreiten zur Zeit Fake-Kettenbriefe über WhatsApp. Angeblich verteilt Milka zum 192. Jubiläum gratis Körbe mit Schokolade:

Milka belohnt jeden mit einem kostenlosen Schokoladen korb, um 192 Jahre Qualitätsservice zu feiern (drei Emojis) Holen Sie sich Ihren kostenlosen Schokoladen Korb hier @ link, in dem Milka mit einem türkischen i (ohne Punkt) geschrieben ist

Angeblich erhältst du den Korb, wenn du die Nachricht an 20 Kontakte weitergeleitet und deine Daten in ein Formular eingetragen hast.

Sofort stutzig machen sollte dich einerseits die fehlerhafte Rechtschreibung, die sich ein Unternehmen wie die Kraft Foods Group, zu der Milka gehört, wohl kaum erlauben würde. Anderseits ist auch das Feiern des 192. Jubiläums sehr ungewöhnlich.

Es versteht sich wohl von selbst, dass ein solcher Korb niemals bei dir ankommen wird. Der Absender der Nachricht freut sich jedoch über deine Daten.

Außerdem sind wieder vermehrt Phishing-Mails, die vorgeben von der Deutschen Bank oder Amazon zu kommen unterwegs. Wie immer gilt, keine Links anklicken. Bist du unsicher, was es mit der E-Mail auf sich hat, setze sich mit deiner Bank auf anderem Wege in Verbindung.
Informationen über aktuelle Phishing-Mails findest du auch beim Phishing-Radar der Verbraucherzentrale NRW.

± 25.04. Neue AGB bei Facebook und verknüpften Diensten

Zur Zeit versendet Facebook E-Mails mit dem Hinweis auf die geänderten Nutzungs- und Datenschutz-Bestimmungen. Gleiches gilt auch für Dienste wie Instagram:

We’ve updated our Terms and our Data Policy. Please take a moment to let us know that you agree to our updated Terms to continue using Instagram.

In der E-Mail von Facebook leitet dich der eingefügte Link weiter zur Facebook-Seite. Da er bei Instagram ins Leere führt, musst du die neuen Bestimmung in der App aufrufen.

Auf der Facebook-Seite wirst du aufgefordert, den neuen AGBs und damit auch den überarbeiteten Datenschutz-Bestimmungen zuzustimmen. Zwar ist jetzt auch ein Opt-Out-Button (Ich stimme nicht zu) enthalten, der aber wenig hilfreich ist. Du hast keine Möglichkeit einzelne Regelungen wie z. B. Werbung abzulehnen.

Bitte stimme unseren aktualisierten Nutzungsbedingungen zu, um Facebook weiter nutzen zu können.
Wenn du nicht zustimmst, kannst du Facebook nicht weiter nutzen. Du kannst dein Konto löschen und hast vorher die Möglichkeit, eine Kopie deiner Informationen herunterzuladen. … Um deine Daten sicher herunterladen zu können, lösche dein Konto bitte erst, nachdem du per E-Mail benachrichtigt wurdest, dass deine Daten bereit zum Download sind.

Möchtest auch weiterhin Facebook nutzen, musst du in den Einstellungen alle Punkte durchklicken und überprüfen, wer was sehen soll und was Facebook mit deinen Daten macht. Zwar kannst du z. B. die Verknüpfung der Interessen deiner Freunde mit deinem Konto untersagen und deine, von Facebook über dich gesammelten Interessengebiete löschen. Werbung wirst du jedoch trotzdem sehen, sie ist lediglich nicht mehr auf dich zugeschnitten.

Folglich wird Facebook auch weiter deine Daten sammeln, nur die Verknüpfung mit anderen Personen und Diensten lässt sich etwas einschränken.

± 24.04. Sonderaktion von Samsung

Im Zeitraum vom 24. April bis 8. Mai 2018 bekommst du optional beim Kauf eines Galaxy S9 oder S9+ gratis eine EVO Plus MicroSD Karte Red * dazu. Damit stehen dir neben dem 64 GB Geräte-Speicher (noch ca. 50,3 GB frei) weitere 256 GB Speicherplatz zur Verfügung. Das Gerät selbst kostet bei Samsung 849,00 €. Bisher musstest du für diese MicroSd Karte zusätzlich 119,90 € bezahlen. Bei anderen Online-Shops zahlst du ca. 100,00 € dafür.

Das Angebot gilt nur für private Kunden ab 18 Jahre und beim Kauf bei an dieser Aktion teilnehmenden Händlern und Mobilfunkanbietern. Das Gerät muss einen länderspezifischen EAN-Code aufweisen.

Bis zum 22. Mai 2018 ist auch noch eine Online-Registrierung unter Angabe deiner Kontaktdaten, der IMEI-Nummer des Geräts sowie beigefügtem Kaufbeleg möglich. Anschließend sendet Samsung die MicroSD-Karte innerhalb von 45 Tagen per Post an deine dort angegebene deutsche Adresse.

Die Aktion gilt für maximal drei Geräte pro Kunde. Solltest du innerhalb von 6 Monaten vom Kauf zurücktreten, musst du auch die MicroSD Karte zurückgeben.

*Der direkte Link zur Samsung DE Aktionsseite funktioniert (noch) nicht.

Bist du nicht sicher, ob du dich für ein Android-Gerät entscheiden sollst, lies meinen Beitrag Android oder iOS mit Checkliste.

± 23.04. Apple tauscht Akkus bei einigen MacBook Pro Modellen

Apple hat ein weltweites kostenloses Austauschprogramm für Akkus bei MacBooks gestartet. Betroffen sind 13-inch MacBook Pro Modelle ohne Touch Bar, die zwischen Oktober 2016 und Oktober 2017 produziert wurden.
Ob auch dein Gerät dazu gehört, kannst du auf einer speziellen Service-Seite von Apple kontrollieren. Hierzu klickst du …

› auf den Apfel in der Menüleiste deines MacBooks
›› dann auf Über diesen Mac und
››› notierst die Serien-Nummer (unten in der Liste)
›››› diese Nummer gibst du in das entsprechende Feld auf der Webseite ein
››››› Submit (abschicken).

Sollte dein Gerät zu denen gehören, die den Fehler, der eine Aufblähung des Akkus verursachen kann, aufweisen, hast du folgende Möglichkeiten:

Mache einen Termin in deinem Apple Store
oder mit einem autorisierten Reparatur-Service in deiner Nähe oder
setze dich mit dem Apple Support in Verbindung und schicke anschließend dein Gerät zu dem genannten Apple Reparatur Zentrum.

Vorher solltest du sicherheitshalber ein Backup deines MacBooks erstellen.

Der Austausch ist kostenlos und das Programm gilt bis zu fünf Jahre nach dem ersten Kauf des Geräts. Falls du den Akku bereits kostenpflichtig ersetzen lassen hast, kontaktiere den Apple Support und bitte um eine Erstattung der Kosten.

± 20.04. Internationale Konzerne und die EU-DSGVO

GesetzeDie ab 25. Mai 2018 verpflichtenden Vorschriften der EU-DSGVO müssen auch von internationalen Unternehmen, häufig mit Sitz in den USA, umgesetzt werden. Wie gehen die Konzerne damit um?

Am intensivsten scheint Google an der entsprechenden Anpassung seiner Datenschutzrichtlinien und AGBs zu arbeiten. So informiert das Unternehmen seine Nutzer regelmäßig über die Neuerungen in den verschiedenen Sparten, z. B. für die Google Cloud, Google Analytics etc.

Auch Apple hat damit begonnen, die Nutzer besser darüber zu informieren, was mit ihren Daten passiert. Für iOS wurde z. B. ein Icon eingeführt, dass den Zugriff auf persönliche Daten anzeigt. Außerdem will der Konzern die Datensammlung begrenzen und den Nutzern mehr Kontrollmöglichkeiten einräumen.

Microsoft hat angekündigt, mit der nächsten Version von Windows 10 die Transparenz zu verbessern. Der Nutzer soll dann die Möglichkeit haben, sich die gesammelten Daten anzeigen zu lassen und Diagnose-Daten zu löschen.

Nachdem Facebook, wahrscheinlich unter dem Schock der Cambridge Analytica-Affäre, versprochen hatte, in Zukunft alles besser zu machen, rudert es wieder ein Stück zurück. Zwar versichert das Unternehmen nach wie vor, die Regelungen umzusetzen, jedoch ausschließlich für Nutzer in der EU.

Die Daten von nicht-europäischen Nutzern, die auf Servern in Irland liegen und deshalb ebenfalls unter die EU-DSGVO fielen, will Facebook zurück in die USA verlagern. Betroffen davon sind 1,5 Milliarden Nutzer.
Begründung: Die EU-DSGVO enthalte Formulierungen, die es so im US-Recht nicht gäbe. Außerdem will Facebook die Möglichkeit haben, flexibel auf lokale Regelungen zu reagieren, was nicht möglich wäre, wenn die Vorschriften der EU-DSGVO weltweit gelten würden. Gleichzeitig versichert Mark Zuckerberg, man wolle den europäischen Datenschutz „im Geiste“ weltweit anwenden.
Irgendwie hört sich das nach Ausweichmanöver und zu mühsam … an.

Jedoch hat auch LinkedIn angedeutet, bezüglich der in Irland gespeicherten Daten von Nutzern außerhalb der EU genauso zu verfahren.

Anscheinend ist ein verbesserter Daten- und Verbraucherschutz vielen Großunternehmen letztendlich vollkommen egal. Es handelt sich bei den Versprechen wohl eigentlich nur um bloße Lippenbekenntnisse. Zumindest scheinen einige Unternehmen mehr Energie in das Suchen nach Schlupflöchern zu investiert als in die korrekte Umsetzung der Vorschriften.

± 19.04. Vodafone erhöht die Upload-Geschwindigkeit

Mobilfunk LTEZumindest hinsichtlich der Download-Geschwindigkeiten hat sich bei den großen Anbieter mit bis zu 500 MBit/s (Vodafone), 300 MBit/s (Telekom) bzw. 225 MBit/s (O2) einiges getan. In den günstigeren Tarifen surfst du meistens noch wesentlich langsamer. Die Upload-Geschwindigkeiten liegen jedoch bei allen Anbietern mit maximal 50 MBit/s deutlich darunter.

Vodafone ist nun der erste Anbieter, der das ändert. Das Unternehmen verdoppelt in seinem Netz die Upload-Geschwindigkeit, so dass nun bis zu 100 MBit/s möglich sind. Dies wird durch eine Bündelung von zwei Mobilfunkfrequenzen erreicht.

Was sich zunächst gut anhört, hat zwei Haken:
Zwar sind die neuen Geschwindigkeiten automatisch Bestandteil aller LTE-Tarife, jedoch bisher nur in 450 Städten verfügbar. Dazu gehören zum einen Großstädte wie Berlin, Düsseldorf (Firmensitz) oder Essen, zum anderen einige Orte im ländlichen Raum. Flächendeckend gibt es das Angebot noch nicht.

Darüber hinaus werden diese Geschwindigkeiten nur unter Idealbedingungen erreicht. Und die Hardware deines Endgeräten muss passen, d. h. es müssen ausreichend Antennen verbaut sein. Dies trifft momentan nur auf zwei Smartphones von Sony zu: Xperia XZ1 und XZ2.

Mehr zu den Inklusiv-Leistungen unterschiedlicher Mobilfunktarife

± 18.04. Die EU-Kommission und die sozialen Netzwerke

socialObwohl Facebook und Twitter in einigen Bereichen nachgebessert haben, fordert die EU-Kommission eine weitere Mängelbeseitigung hinsichtlich des Verbraucherschutzes. Einzig GooglePlus sei allen Anforderungen nachgekommen. Auch Facebook und Twitter lassen inzwischen eine Klage von Nutzern im jeweiligen Land zu, aber …

nach wie vor löscht Facebook Nutzer-Inhalte ohne Begründung. Das Unternehmen hat angekündigt, alle Richtlinien der neuen EU-DSGVO umzusetzen. Fraglich ist nur, ob das bis zum 25. Mai 2018 auch passiert bzw. ob es ohne den Daten-Skandal überhaupt in Erwägung gezogen worden wäre.

Twitter informiert zwar inzwischen meistens seine Nutzer über Änderungen der AGBs 30 Tage im voraus, aber eben nicht immer. Akzeptieren diese die neuen Bedingungen nicht, löscht Twitter u. U. die betreffenden Konten, ohne die Besitzer darüber zu informieren. Gleiches gilt für in das Netzwerk hochgeladene Nutzerbeiträge. Außerdem besteht auch hier noch Nachholbedarf hinsichtlich der EU-DSGVO.

Ein weiteres Problem sind Fake-News und wie dagegen vorgegangen werden soll. Die EU-Kommission hat deshalb eine Experten-Gruppe beauftragt, Wege zu finden, Desinformationen wirksam zu bekämpfen. Mögliche Ansätze wären:

– Offenlegung der Funktionsweise der Algorithmen durch die sozialen Netzwerke
– Öffnung der Informationsbestände der Plattformen für unabhängige Untersuchungen
– Förderung der Medienkompetenz der Nutzer

Quelle: eRecht24

± 17.04. Schnelles Internet für alle

WLAN Mobilfunk InternetVor drei Jahren hatte die NRW-Regierung versprochen, dass 2018 in jedem Haushalt schnelles Internet verfügbar sein wird. Jetzt ist der aktuelle NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) zurückgerudert.

Das Ziel, allen den Zugang zu Geschwindigkeiten von 50 MBit/s und mehr zu ermöglichen, sei kurzfristig nicht erreichbar. Schuld sei (natürlich) der Bund, der falsche Prioritäten setze und das Programm zu kompliziert und bürokratisch gestaltet habe.

Das neue Ziel:

Glasfaseranschlüsse für alle bis 2025, für Schulen und Gewerbegebiete bis 2022. Dafür sollen 5 Milliarden Euro investiert werden. In Anbetracht der Tatsache, dass momentan in NRW nur 10 % der Haushalte und 8 % der Gewerbegebiete an das Glasfasernetz angeschlossen sind, bleibt abzuwarten, ob die Deadline eingehalten werden wird.

Deutschlandweit zeigt sich, dass immerhin mehr als 95 % der privaten Haushalte mit einer Geschwindigkeit ≥ 2 MBit/s surfen können. Bei ≥ 16 MBit/s sind es im Norden von Schleswig-Holstein, Teilen Mecklenburg-Vorpommerns und im äußersten Süden Sachsens und Baden-Württembergs schon nur noch 50 bis 75 %. Mehr als 30 MBit/s erreichen in weiten Teile Mitteldeutschlands ebenfalls nur 50 bis 75 % der Haushalte, aber zumindest mehr als 95 % in Hamburg, Berlin sowie in den Großräumen Köln und Frankfurt. Wirklich schnelles Internet mit ≥ 50 MBit/s gibt es für > 95 % der Haushalte lediglich in Hamburg. Im restlichen Bundesgebiet ist es höchstens bei 50 bis 95 % (je nach Region) der Bevölkerung angekommen.

Quelle: BMVI Breitbandatlas

± 16.04. Facebook kann doch bei WhatsApp mitlesen

Wie sich herausgestellt hat, kann Facebook entgegen hartnäckigen Leugnens doch Daten von WhatsApp auslesen. Zumindest wenn du auf deinem iOS-Gerät WhatsApp und die Facebook App installiert hast.

Daten wie Telefonnummern, Zeitstempel, Inhalt deiner Nachrichten und Verweise auf Anhänge sind zwar beim Transport Ende-zu-Ende verschlüsselt, in der lokalen Datenbank liegen sie jedoch im Klartext. Angeblich ist dies für das Funktionieren des Messengers notwendig.

Da Apps einer App-Gruppe wie z. B. WhatsApp und Facebook einen gemeinsamen Ordner nutzen, haben auch beide Zugriff auf die dort gespeicherten Daten. Facebook bestreitet jedoch, jemals diese Möglichkeit genutzt zu haben. Ob es stimmt …?

Außerdem wird am 25. Mai 2018 die neue EU-DSGVO für alle Dienste verpflichtend.

Ein Teil der Vorschriften betrifft den verstärkten Schutz von Kindern sowie deren Rechte im Internet. Für alle, die jünger als 16 Jahre sind, wäre in Zukunft immer die Zustimmung eines Erziehungsberechtigten notwendig. Da das das Anmeldeverfahren bei WhatsApp verkomplizieren würde, denken die Entwickler über ein Anheben der Altersgrenze für die Nutzung des Messengers von 13 auf 16 Jahre nach. Allerdings stellt sich auch dann noch die Frage, wie die Richtigkeit der jeweiligen Altersangabe kontrolliert werden soll.

Mehr zur Verbindung von WhatsApp und Facebook

± 14.04. Mogelei bei Sicherheits-Updates für Android-Smartphones

Forscher der Security Search Labs fanden bei der Untersuchung von 1200 Smartphones (alle 2017 auf den Markt gekommen) heraus, dass es die Hersteller mit dem Schließen von Sicherheitslücken nicht immer allzu Ernst nehmen.

So fehlten beispielsweise bei Geräten von Google, Samsung und Sony u. U. ein Update, bei solchen von OnePlus, Xiaomi, Nokia oder Motorola schon ein bis zwei. Noch schlechter sieht es mit drei oder vier fehlenden Patches bei Smartphones von HTC, Blackberry, Asus, Fairphone, LG, Huawei und Lenovo aus. Das Schlusslicht bildeten u. a. OPPO und ZTE mit mehr als vier fehlenden Aktualisierungen.

Begründungen für das Verhalten:

Den Geräten habe von Anfang an die Funktion gefehlt, die zu aktualisieren gewesen wäre – oder – die Patches seien nicht mit Absicht übersprungen worden.
Leider zeigte sich in einigen Fällen jedoch, dass lediglich das Datum des letzten Updates aktualisiert, aber kein Update installiert wurde.

Das bedeutet, dass du dir bei Android-Geräten nie wirklich sicher sein kannst, ob alle bekannten Sicherheitslücken geschlossen sind, selbst wenn deine Version ein relativ aktuelles Datum zeigt.

Mehr zur Update-Praxis der Smartphone-Hersteller

± 13.04. Warnung vor Phishing-E-Mails

Nicht nur weil Freitag, der 13. ist: In jedem Fall solltest du vorsichtig sein, bevor du Links in Mails anklickst und irgendwelche persönlichen Daten eingibst. In besonderem Maße trifft dies auf E-Mails zu, die anscheinend von Unternehmen kommen, bei denen du sensible Daten wie Nutzername + Passwort und Bank- bzw. Kreditkarten-Daten hinterlegt hast.

In dieser Woche sind verstärkt E-Mails in den Posteingängen gelandet, die vorgeben von folgenden Dienstleistern gesendet worden zu sein.
Seit dem …

09. April 2018

Barclaycard-Online-Service: Schließung Ihres Kontos » Aufgrund fehlschlagender Anmeldeversuche wurde Ihr Konto für Transaktionen geschlossen. Diese Maßnahme tritt automatisch ein und dient Ihrer Sicherheit. Mit einer Online-Verifizierung können Sie Ihr Konto wieder entsperren und sämtliche Einschränkungen entfernen …

10. April 2018

Versuchte Änderung des PayPal-Kontos » Infolge einer Änderung des EU-Datenschutz-Gesetzes (siehe EU-DSGVO) ist PayPal (Europe) dazu verpflichtet, seine AGB zu aktualisieren und damit eine Verifikation aller Kundendaten durchzuführen.
Damit wir diese EU-Vorgabe fristgerecht erfüllen können und den Schutz ihrer Daten gewährleisten können, sind alle Paypal-Kunden dazu verpflichtet, den Verifizierung-Prozesse innerhalb von 24 Stunden nach Erhalt dieser E-Mail durchzuführen …

11. April 2018

Amazon | Aktuelle Kundenmitteilung! » durch den Beschluss des EU-Parlaments aktiver gegen betrügerische Vermögensbeschaffung vorzugehen, wurde ein Gesetz erlassen, welches Shopbetreiber zwingt Sorge zu tragen, dass alle Ihre Kundendaten der Wahrheit entsprechen.
Unsere automatischen Systeme haben mögliche Abweichungen in Ihrem Kundenkonto xxx festgestellt …

12. April 2018

Deutsche Bank – Wir benötigen Ihre Mithilfe » wir sind stets um Ihre Sicherheit bemüht. Aus diesem Grund haben wir ein neues System eingerichtet, welches Ihr Konto zukünftig besser schützt.
Um das System auch auf Ihrem Konto freizuschalten, ist eine Bestätigung Ihrer Daten erforderlich. Andernfalls kann das System nicht aktiviert werden …

Selbstverständlich sind die in den o. g. E-Mails beschriebenen Vorgänge absoluter Humbug!

Falls du unsicher bist, ob die E-Mail vielleicht nicht doch echt ist,
› sieh dir die Absende-E-Mail-Adresse an
› setze dich telefonisch oder über die Kontakt-Adresse auf der Original-Webseite mit dem betreffenden Unternehmen in Verbindung. Frage nach, ob das Unternehmen E-Mails mit dem jeweiligen Wortlaut versendet hat.

Konntest du Phishing-Mails bisher oft an der mangelhaften deutschen Sprache erkennen, ist das inzwischen zunehmend schwieriger. Auch die Betrüger lernen offensichtlich dazu. Das ändert aber nichts daran, dass du entsprechende Links in keinem Fall anklicken und natürlich auch die Fragebögen niemals ausfüllen solltest.

± 12.04. Vorsicht vor kriminellen Streaming-Diensten

Vermehrt sind neue Film-Streaming-Seiten im Netz zu finden, deren einziges Ziel ist, an dein Geld zu kommen. Die Namen vieler dieser Dienst enden auf …flix. Die Ähnlichkeit zu Netflix ist dabei nicht rein zufällig, sondern soll Vertrauen wecken.

Die Vorgehensweise aller dieser Dienste ist annähernd die gleiche. Klickst du auf einen der angebotenen Filme, wirst du aufgefordert, dich anzumelden bzw. zu registrieren. Mit dem Ausfüllen des Formulars (Vor- und Zuname, E-Mail-Adresse, Passwort) stimmst du automatisch den Nutzungsbedingungen zu. Diese, z. T. in englischer Sprache, haben i. d. R. folgenden Wortlaut:

Die Registrierung beginnt mit einer kostenfreien Testphase mit einer Dauer von 5 Tagen. Wenn Sie Ihr Abonnement innerhalb dieser Frist abbestellen, wird Ihr Account aus unserer Datenbank vollständig gelöscht. Bestellen Sie Ihr Abonnement während der kostenfreien Testphase nicht ab, wird Ihr Account automatisch auf einen Premium-Account mit einer Laufzeit von einem Jahr umgestellt.

Wenn Sie die kostenfreie Testphase abonnieren oder Ihren Account während der Testphase löschen, wird keine Gebühr erhoben. Falls Sie Ihren Account innerhalb von 5 Tagen nicht löschen sollten, wird Ihr Account automatisch als Premium-Tarif für den Preis von 29,90 € pro Monat (358,80 € pro Jahr) verlängert. In diesem Fall muss die Zahlung für die Premium-Mitgliedschaft einmalig in Höhe von 358,80 € geleistet werden.

Anschließend sollst du einen Freischalt-Code erhalten.

Wie du sicher bereits vermutest, kommt ein solcher Code bei dir nie an. Stattdessen erhältst du E-Mails mit Zahlungsaufforderungen und Mahnungen bis hin zur Drohung, ein Inkassobüro zum Eintreiben der ausstehenden Zahlung zu beauftragen.

Mehr zu der Betrugsmasche sowie zu den bisher bekannten Diensten findest auf der Ratgeberseite Internetkriminalität der niedersächsischen Polizei.

± 11.04. Hat Facebook persönliche Daten ohne Wissen der Betroffenen geteilt?

Gestern Abend musste sich Mark Zuckerberg vor dem US-Congress den Fragen von Senatoren stellen. Wer nun in der ersten Runde eine detaillierte Aufklärung über den Umgang mit Nutzerdaten bei Facebook erwartete, wurde enttäuscht. Die meisten Fragen beantwortete Mark Zuckerberg recht oberflächlich oder ausweichend.

Auf die Frage der Senatorin Lindsey Graham (Republikaner): „Glauben Sie, dass Sie ein Monopol haben?“ blieb er zum Beispiel die Antwort schuldig.
Wiederholt wies Mark Zuckerberg darauf hin, dass die Facebook-Nutzer die volle Kontrolle über ihre Daten hätten. Da drängt sich natürlich die Frage auf, warum die Nutzer das nicht wussten. Quelle: Wired

Zusammenfassend bleibt festzustellen, dass bei Facebook so einiges im Argen liegt und der Fisch vom Kopf her stinkt. Kurzfristige Verbesserungen sind wohl nicht zu erwarten.

Möchtest du wissen, ob deine Daten missbraucht wurden, loggst du dich bei Facebook ein …

› die rechte Seitenleiste bis zum Ende scrollen
›› Mehr anklicken
››› Hilfe öffnen
›››› in die Suchleiste Cambridge eingeben
››››› es erscheint eine Info-Box.

Wenn du folgenden Text siehst,

Soweit wir wissen, haben sich weder du noch deine Freunde bei „This Is Your Digital Life“ angemeldet.
Daher wurden vermutlich keine deiner Facebook-Informationen über „This Is Your Digital Life“ mit Cambridge Analytica geteilt.

wurden deine Daten wahrscheinlich nicht weitergegeben. Doch so wirklich legt sich Facebook da auch nicht fest. Soweit wir wissen … vermutlich sind Formulierungen, die nicht unbedingt nach Sicherheit klingen.

± 10.04. Apple und Google setzen auf erneuerbare Energien

Apple hat bekanntgegeben, dass es ab sofort zu 100 % erneuerbare Energie verwendet. Das gilt für Apple Stores, Büros, Rechenzentren und Standorte in 43 Ländern. Außerdem drängt das Unternehmen auch seine Zulieferer ebenfalls zur Umstellung auf erneuerbare Energie.

… neun weitere Zulieferer verpflichtet haben, ihre gesamte Apple-Produktion mit 100 Prozent sauberer Energie zu betreiben, wodurch sich die Gesamtzahl dieser Lieferanten auf 23 erhöht.

Mehr zu einzelnen Projekten (Englisch)

Google beschreitet einen ähnlichen Weg. Die 100 % werden jedoch nur über einen Ausgleich erreicht.

Wir sagen, dass wir unseren Energieverbrauch „angepasst“ haben, weil es noch nicht möglich ist, ein Unternehmen unserer Größenordnung mit 100 Prozent erneuerbarer Energie zu „versorgen“. Es stimmt, dass wir für jede Kilowattstunde Energie, die wir verbrauchen, irgendwo eine passende Kilowattstunde erneuerbare Energie in ein Stromnetz einspeisen.

Quelle der Zitate: mobiflip

Übrigens – für alle, die mal so richtig auffallen wollen: Apple bietet ab heute das iPhone 8 in Rot an.

± 09.04. Cambridge Analytica: Facebook informiert Nutzer

Heute beginnt Facebook damit, weltweit die Nutzer, deren Daten vom Cambridge Analytica Skandal betroffen sein könnten, über die unrechtmäßige Weitergabe ihrer Daten zu informieren.

Mehr zum Datenskandal und den Reaktionen von Facebook findest du in den vorangegangen Nachrichten auf dieser Seite.

± 06.04. Vorsicht bei Video- und Foto-Links im Facebook Messenger

Momentan kursieren im Facebook Messenger (wieder) schädliche Links. Die Vorgehensweise der Betrüger ist dabei folgende:
Du erhältst eine, anscheinend harmlose Nachricht von einem deiner Kontakte. Der Text soll dich neugierig machen und dich dazu zu bringen, das angehängte YouTube-Video oder Bild anzuklicken. Häufig lautet die Begründung, dass du selbst in dem Video erscheinst.

Der Haken ist jedoch, dass …

1. die Nachricht nicht von einem deiner Kontakte stammt, sondern dass dessen Facebook-Konto geknackt wurde. Die Hacker nutzen anschließend nur das Profil deines Kontakts, um dein Vertrauen zu wecken. Dein Kontakt weiss selbst nichts davon.

2. du nach dem Anklicken des Videos kein echtes Video (schon gar nicht mit dir) sehen wirst.Tatsächlich bist du den Betrügern in die Falle gegangen. Entweder erhältst du aggressive Spam-Werbung oder du wirst auf eine Phishing-Seite umgeleitet. Diese Seite sieht der Original-Facebook-Seite extrem ähnlich. Dort sollst du dann deinen Facebook-User-Namen (E-Mail-Adresse) und dein Passwort eingeben. Anschließend bist du jedoch nicht bei Facebook eingeloggt, sondern …

– die Betrüger nutzen deine Daten umgehend, um das Video unter deinen Kontakten weiter zu verbreiten
– und sie haben nun Zugriff auf weitere Informationen in deinem Profil, deine Fotos und deine privaten Chats.

Falls du einen solchen Link angeklickt hast, solltest du sofort …

– den Absender der Nachricht (denjenigen, dessen Kontaktdaten verwendet wurden) benachrichtigen und
– dein Passwort bei Facebook ändern!

Weitere Informationen zu diesem Thema findest du bei Onlinewarnungen.de

± 05.04. Facebook zieht Konsequenzen aus dem Datenskandal

Inzwischen hat Mark Zuckerberg eingestanden, dass Facebook wohl hinsichtlich der Cambridge Analytica Affäre nicht angemessen reagiert habe. So teilte er mit, dass es ein Fehler, sein Fehler gewesen sein, die Nutzer nach dem (internen) Bekanntwerden des Daten-Klaus nicht darüber zu informieren.

Nach Hochrechnungen des Unternehmens könnten weltweit 86 Millionen, in Deutschland 310 000 Nutzer betroffen gewesen sein. Cambridge Analytica gibt jedoch an, insgesamt nur Daten von 30 Millionen Nutzern erhalten zu haben. Ob das die Situation besser macht ?

Als Konsequenz daraus kündigte Mark Zuckerberg an, den Datenschutz bei Facebook deutlich zu verbessern. Zunächst werde die Möglichkeit des Zugriffs auf z. B. Informationen über Termine und Telefonanrufe der Nutzer für App-Entwickler weiter eingeschränkt.

Des weiteren kannst du Nutzer-Profile in Zukunft nicht mehr über eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse suchen.
Außerdem ist es einfacher geworden, Apps, die mit Facebook verknüpft sind, zu entfernen.

Facebook › Einstellungen ›› Apps ››› ✎ neben der jeweiligen App ›››› Einstellungen bearbeiten
oder Haken im angezeigten Kästchen setzen › Entfernen-Button klicken

Eine Anleitung zum Entfernen der Datenspuren, die du bei Facebook hinterlassen hast, findest du hier.

Diese Maßnahmen sollen jedoch erst der Anfang eines mindestens ein Jahr dauernden Verbesserungs-Prozesses sein.

± 04.04. Aktuelle Updates im April

Google hat sein monatliches Sicherheits-Update, dass Lücken in den Android-Versionen 6 bis 8.1 schließt, freigegeben. Du kannst das Patch OTA auf Pixel-Geräte herunterladen. Wann es auf den Geräten anderer Hersteller landet, ist wie immer noch offen.

Sicher ist hingegen, dass das Galaxy S6 sowie S6 Edge von Samsung keine Updates mehr bekommen. Für das S6 Edge Plus und das S6 Active dürfte Samsung im Sommer ebenfalls den Support einstellen.

Mit dem aktuellen Update für iOS lässt Instagram die spezielle App für die Apple Watch verschwinden – wahrscheinlich auf Dauer.

Der Facebook Messenger unterstützt jetzt 360-Grad Bilder und demnächst wohl auch HD-Videos.Kein Wunderlist-Abo mehr. Die Pro Funktionen sind ab sofort für alle Nutzer kostenlos.

Beim Nachfolger von Microsoft To-Do kannst du nun Unteraufgaben erstellen. Allerdings nur in Windows. Jedoch funktioniert die Anzeige bereits erstellter Aufgaben auch auf anderen Geräten.

± 03.04. Digitale Infrastruktur in Deutschland von Weltklasse?

Mobilfunk LTEMobilfunklöcher und weiße Flecken beim Mobilfunk und mobilen Internet sollen der Vergangenheit angehören.

Die Regierung hat sich in ihrem Koalitionsvertrag (Seite 37 ff.) große Ziele gesetzt. Bis 2025 ist ein flächendeckender Ausbau mit Gigabit-Netzen geplant und jede Region, jeder Ort sowie möglichst jedes Haus sollen an das Glasfasernetz angebunden werden. Außerdem soll Deutschland Leitmarkt für 5G werden. Zum 1. Januar 2025 will die Regierung einen rechtlich abgesicherten Anspruch aller Bürger auf den Zugang zu schnellem Internet schaffen.

Bundesminister Andreas Scheuer (CSU) sagte dazu in einem Interview der Berliner Morgenpost:

Wir haben die Pflicht, dafür zu sorgen, dass die Bürger nicht im Funkloch stecken bleiben. Deswegen werde ich die großen Anbieter noch vor der Sommerpause zu einem Mobilfunkgipfel einladen.
Der Zustand des deutschen Mobilfunknetzes sei „für eine Wirtschaftsnation untragbar“. – Wir sagen den Funklöchern in Deutschland den Kampf an.

Neben diesbezüglichen Gesprächen mit den Netzbetreibern ist die Entwicklung einer App geplant, mit deren Hilfe Handy-Nutzer Funklöcher jederzeit melden können.

Was von diesen Versprechungen gehalten wird bzw. zu halten ist, bleibt abzuwarten. Bereits Scheuers Vorgänger, Alexander Dobrindt (ebenfalls CSU), hatte für seine Amtsperiode ähnliches angekündigt. Daraus geworden ist jedoch nicht allzuviel. Im europäischen Vergleich ist Deutschland mit Platz 32 jedenfalls reichlich weit von einer Spitzenposition entfernt.

Infos über die aktuelle Netzabdeckung

± 02.04. Google Drive und Windows in Zukunft jugendfrei

Cloud DiensteSofern du deine Fotos oder Dokumente in einer Cloud speicherst, gehst du sicher davon aus, dass diese privat sind. Das heißt, das nur du und ggfs. Personen, für die du sie mittels Link freigibst, diese sehen können. Das stimmt so zumindest bei Google nicht.

Wie jetzt bekannt und seitens Google bestätigt wurde, durchsucht das Unternehmen gezielt auch private Cloud-Speicher und löscht u. U. nicht-jugendfreie Inhalte. In erster Linie zensiert das Unternehmen sexuelle oder pornografische Bilder.

Ähnliches beabsichtigt Microsoft. Ab 1 Mai will auch dieser Konzern problematische Inhalte aus Windows entfernen. Neben pornografischen Bildern und Gewaltdarstellungen geraten auch Aktivitäten ins Visier der Kontrolleure, die eine Bedrohung, Schädigung oder das Ausnutzen von Kindern zum Ziel haben.

Mehr dazu unter Meine Meinung

± 01.04. Zugriff auf Online-Abonnements auch im EU-Ausland

Bisher war es nicht möglich, auf die Inhalte abonnierter Streaming-Dienste außerhalb des eigenen Landes zuzugreifen. Ab dem 1. April 2018 (hoffentlich kein April-Scherz) müssen Anbieter wie Netflix, Amazon Prime oder Spotify dir den Zugriff auf die jeweiligen Inhalte des Landes, in dem du das Abo abgeschlossen hast, auch dann erlauben, wenn du dich in einem anderen EU-Land aufhältst.

Der Aufenthalt muss jedoch zeitlich begrenzt sein (Urlaub). Möchtest du dich dauerhaft außerhalb z. B. Deutschlands niederlassen, musst du ein Abonnement in dem neuen EU-Land abschließen. Im Zweifelsfall dürfen die Anbieter deinen Aufenthaltsort über deine IP-Adresse kontrollieren.

Die neue EU-Verordnung gilt (noch) nicht für kostenlose Streaming-Angebote, z. B. Mediatheken. Diese haben jedoch die Möglichkeit, die neue Regelung zu übernehmen.

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