Nachrichten – Februar 2018 | Internet und Mobiles

Ausgewählte Nachrichten vom Februar 2018 mit kurzen Erläuterungen und / oder einem Kommentar aus den Themenbereichen von ebblogs.

Februar 2018 – Neuigkeiten

Kurznachrichten zu folgenden Themen

Mobilfunk Internet Sicherheit
Neue Angebote 07.Browser-Add-on Photobucket Ändere dein Passwort
Kooperation Vodafone-Telefónica Opera 51 06.Safer Internet Day
Lahmes deutsches LTE-Netz IT-Sicherheit für alle
Deutsche Telekom: 5G kommt
Apple Google (Android) Microsoft (Windows)
Apple Quartalzahlen Google und Foto-Piraterie Edge Sicherheitslücke
Öffentlicher iOS-Quellcode Chrome mit Ad-Blocker
Apple Update Android-Geräte für Geschäftsleute
Twitter App verschwindet aus den Mac App Store Bundesnetzagentur vs Google
Soziale Netzwerke Sonstiges
Skype – Zero Day Lücke Apple Music vs Spotify
Mängel bei soz. Netzwerken Telegram ist zurück
Facebook: Malware-Scanner Zwang MWC in Barcelona

28. Februar 2018

Deutsche Telekom: 5G kommt … 2020

Anlässlich des MWC 2018 in Barcelona hat die deutsche Telekom über die neusten Entwicklungen in Richtung 5G berichtet. Seit Anfang dieses Monats läuft bereits ein Test im Hamburger Hafen. Hierbei geht es um die Steuerung von Ampelanlagen und die Aufnahme von Umwelt-Messdaten. Ein weiteres Projekt zur intelligenten Steuerung und Verwaltung dezentral erzeugter Energie ist zusammen mit der Stadt und der Universität Dresden geplant.

Voraussetzung für die Einführung des neuen Standards ist natürlich der Ausbau der Netzinfrastruktur. Bisher hat die Telekom 40.000 km Glasfaserkabel verlegt, in diesem Jahr sind weitere 60.000 km geplant.
Leider ist das Glasfaserkabel bei mir (obwohl in einem der größten Ballungsgebiete Europas ansässig) noch nicht angekommen.

Im Mobilfunkbereich sind darüber hinaus neue Frequenzen notwendig. Dies geht zum einen zu Lasten von 2G und 3G. Zum anderen werden bei der geplanten Frequenzversteigerung der Bundesnetzagentur von der Telekom einige Milliarden Euro gezahlt werden müssen.

Claudia Nemat (Chefin für den Bereich Technologie und Innovation bei der Telekom) sagt dazu:

Wir sind voll im Zeitplan für 5G, damit es 2020 losgehen kann … wir befinden uns aktuell in der größten Netzwerk-Modernisierung in der Geschichte der Telekom.

Was bringt 5G, der Mobilfunkstandard der 5. Generation?

› bis 100 höhere Datenrate als heutige LTE-Netze (also bis zu 10.000 MBit/s),
› und 1000fach höhere Kapazität,
› weltweit 100 Mrd. Mobilfunkgeräte gleichzeitig ansprechbar,
› extrem niedrige Latenzzeiten -> Ping von unter 1 Millisekunde,
› 1/1000 Energieverbrauch pro übertragenem Bit,
› 90% geringerer Stromverbrauch je Mobildienst.
(Quelle: LTE-Anbieter )

Einsatzbereiche wären z.B.:
Individuellere, flexiblere und vielfältigere Mediennutzung
Modernere Mobilität (z. B. automatisiertes Fahren)
Optimalere Steuerung in den Energieverteilnetzen, im Logistik-Bereich und bei der industriellen Produktion.

27. Februar 2018

Bundesnetzagentur versus Google – Rechtsstreit geht vor den EuGH

Bereits seit Jahren gibt es einen Rechtsstreit zwischen Google und der deutschen Bundesnetzagentur. Genauer gesagt geht es um den E-Mail-Service Gmail.

Strittig ist, ob Gmail ein über das offene Internet erbrachter Web-Mail-Dienst ist, der keinen eigenen Internetzugang vermittelt. Somit sei es ein Telekommunikationsdienst, dessen (i. d. R. kostenpflichtiger) Service …

… ganz oder überwiegend in der Übertragung von Signalen über Telekommunikationsnetze besteht.

Die Bundesnetzagentur ist der Auffassung, dass es sich bei Gmail um eben einen solchen Service handelt. Dementsprechend müsse den Bestimmungen des deutschen Telekommunikationsgesetzes Folge geleistet werden. Zu diesen gehören u. a. besondere Anforderungen an den Datenschutz und die öffentliche Sicherheit.

Google vertritt die Meinung, dass die Definition des Gesetzes nicht eindeutig und Gmail somit kein solcher Web-Mail-Dienst sei.

… weil sie sich das Internet als bestehendes Telekommunikationsnetz zu Eigen machen, ohne es selbst zu betreiben, den Nutzern den Zugang hierzu zu vermitteln oder die Datenübertra­gung auf sonstige Weise zu kontrollieren. Außerdem würden Webmail-Dienste wie Gmail für die Nutzer vielfach kostenlos erbracht.

Deshalb müsse es sich auch nicht bei der Bundesnetzagentur als Telekommunikationsdienst anmelden.

Nachdem das Unternehmen bereits 2012 und 2014 vor Gericht gescheitert war, hat das Oberverwaltungsgericht Münster das aktuelle Berufungsverfahren am 26.2.2018 ausgesetzt und eine Klärung durch den Europäischen Gerichtshof angefordert. Dieser solle unter Berücksichtigung des EU-Rechts entscheiden, wie das deutsche Telekommunikationsgesetz auszulegen sei.

26. Februar 2018

MWC in Barcelona: Neue (Smart-)Phones vorgestellt

Der Mobile World Congress 2018 hat in Barcelona, Spanien, begonnen. Bei der weltgrößten Messe rund um Mobilfunk dürfte dieses Jahr 5G das Thema sein. Aber wie schon in den vergangenen Jahren stellen auch einige Smartphone-Hersteller ihre neusten Modelle vor.

Samsung präsentiert seine Flaggschiffe S9 und S9+.

Es wurde zwar einige Details, vor allem im Foto- und Video-Bereich verbessert. Bahnbrechende Neuheiten bringen die Geräte allerdings nicht mit. Beide Modelle laufen mit Android 8 Oreo, haben eine 12 Megapixel-Kamera und 64 GB Speicher. Die 256 GB-Variante wird vorläufig nicht in Deutschland erhältlich sein. Das S9 hat einen 3000 mAh-, das S9+ einen 3500 mAh-Akku. Die Geräte in den Farben Midnight Black, Lilac Purple und Coral Blue liegen preislich bei 849,00 € bzw. 949,00 € und du kannst sie bereits vorbestellen. Lieferstart wird am 8. März 2018 sein.

Sony schickt ebenfalls zwei neue Modelle ins Rennen.

Das Design sowohl des Xperia XZ2 als auch das der Compact-Variante ist an den Ecken und auf der Rückseite etwas abgerundeter als bei den Vorgängern. Auch auf diesen Geräten ist Android 8.0 installiert, sie verfügen über 64 GB Speicher, eine 19 Megapixel-Kamera und einen 3180 mAh- (XZ2) bzw. 2870 mAh-Akku (XZ2 Compact). Du kannst die Geräte in Schwarz, Weiß, einem Grün- und einem Pink-Farbton für ca. 800,00 € (XZ2) oder ca. 600,00 € (XZ2 Compact) voraussichtlich im 2. Quartal dieses Jahres kaufen. Noch gibt es auf der Sony Homepage keine Informationen zu den beiden Modellen.

Möchtest du lieber zurück in die 90er, wäre das Nokia 8110 4G vielleicht etwas für dich. Es vereint alle damals beliebten Features: Schmal, kleiner Farb!-Bildschirm, echte Tasten (T9) und vor allem eine rauf- und runter-schiebbare Tastatur-Abdeckung. Außerdem liegt es mit seiner Bananen-Form gut in der Hand. Die schwarze und die gelbe Variante kommen für 89,00 € im Mai 2018 auf den Markt. Falls dich bei diesem Preis noch weitere Details interessieren … Die Geräte verfügen über einen 512 MB Speicher, einen 1500 mAh-Akku sowie eine 2 Megapixel-Kamera. Auch ein GPS-Empfänger, ein UKW-Radio sowie einige wichtige Apps sind mit an Bord. WhatsApp gehört zwar nicht dazu, aber telefonieren kannst du damit garantiert!

Jetzt hast du die Qual der Wahl …

24. Februar 2018

Facebook zwingt Nutzer zur Installation eines Malware-Scanners

Besonders in letzter Zeit melden Nutzer, dass Facebook ihnen den Zugriff auf ihr Konto verwehrt. Beim Versuch sich einzuloggen, fordert Facebook dazu auf, einen Malware-Scanner zu installieren, da das Gerät infiziert sei. Wird dem nicht Folge geleistet, bleibt das Konto gesperrt. Angeblich beträfe das nur einen relativ kleinen Teil der Konten, was bei Milliarden Nutzern aber auch schon Millionen sein können.

Aber selbst, wenn du den Scanner installierst, muss das nicht unbedingt bedeuten, dass alles wieder gut ist. Facebook erkennt offensichtlich nicht, auf welchem Gerät du dich anmelden möchtest. So wurde z. B. eine Version für Windows installiert, obwohl es sich um einen Mac handelte. Dieser kann natürlich damit nichts anfangen und der Zugriff wird weiterhin verweigert.

Wired berichtet über weitere Merkwürdigkeiten:

Neben dem Windows / Mac Problem scheint Facebook generell nicht zwischen unterschiedlichen Geräten zu unterscheiden. So ist der Zugriff auf ein Konto auch von beliebigen anderen Geräten nicht möglich.
Eine Malware-Epidemie, die sich schlagartig nicht nur über alle eigenen, sondern auch Geräte von Freunden oder am Arbeitsplatz ausgebreitet hat?

Andererseits gab es Fälle, in denen auf demselben Gerät das Einloggen z. B. über den Chrome-Browser verweigert wurde, über Safari aber nicht.
Auch wenn sich ein anderer Nutzer auf dem angeblich befallenen Gerät in sein Konto einloggt, bleibt die Scanner-Meldung u. U. aus.
Befindet sich also nur Malware auf dem Gerät, wenn du Browser A verwendest, nicht aber bei Browser B oder nur wenn du dich einloggst, nicht aber ein anderer?

Fehlende Transparenz seitens Facebook

In der Scanner-Mitteilung heißt es:

Indem du Download anklickst, stimmst du zu, dass Facebook und ESET Zugriff auf dein Gerät erhalten, um Dateien zu sammeln, zu analysieren und möglicherweise schädliche Dateien zu entfernen sowie die gesammelten Daten zu nutzen und zu teilen, um die Sicherheit in- und außerhalb von Facebook zu verbessern.

Welche Daten sammelt Facebook, was passiert damit und was gehen Facebook überhaupt die Daten auf einem Gerät an?

Darüber hinaus ist es sehr fragwürdig, von Facebook gezwungen zu werden, einen bestimmten Malware-Scanner herunterzuladen, der in einzelnen Fällen auch noch die bereits installierte Anti-Virus-Software beeinträchtigte oder gar ganz löschte. Eigentlich möchte ich selbst entscheiden welcher, AV-Suite ich vertraue und welche ich dementsprechend installieren möchte.

Zuletzt kann durch dieses Vorgehen die Sensibilität der Geräte-Nutzer negativ beeinflusst werden. Denn leider erscheinen Warnungen vor Malware mit der Aufforderungen, sofort den angebotenen Scanner zu installieren, nicht nur in guter Absicht. Wesentlich häufiger lädst du nach dem Klick auf den Download-Button kein Sicherheits-Programm, sondern eben gerade Schad-Software herunter. Deshalb solltest du derartige Popups grundsätzlich ignorieren.

Facebook sollte also sein Vorgehen ernsthaft überdenken und, falls es von der Notwendigkeit eines Scanners auf fremden Geräten überzeugt ist, dies auf einem anderen Wege empfehlen.
Mehr zu Trojanern

23. Februar 2018

Das deutsche LTE-Netz lahmt in jeder Hinsicht

Die neusten Zahlen zeigen, dass Europa hinsichtlich des LTE-Ausbaus (4G-Netz) aufholt. So kommt es dem Spitzenreiter Asien mit den Top-Ländern Süd-Korea und Singapur immer näher. Inzwischen werden durchschnittliche Download-Geschwindigkeiten von 20 MBit/s, in manchen Ländern sogar über 30 MBit/s erreicht. Das trifft jedoch nicht auf Deutschland zu.

Am schnellsten surfst du mit 42,1 MBit/s in den Niederlanden, gefolgt von Norwegen mit 41,2 MBit/s und Ungarn mit 39,2 MBit/s im Durchschnitt. Auch unsere direkten Nachbarn Belgien und Dänemark sind mit über 30 MBit/s ganz vorne dabei.

Von 36 europäischen Ländern belegt Deutschland in punkto Geschwindigkeit nur Platz 32 (22,7 MBit/s).
Noch langsamer geht es nur noch in Georgien (20,7 MBit/s), Polen (20,17 MBit/s), Russland (15,77 MBit/s) und dem Schlusslicht Weissrussland mit 14,02 MBit/s. Anderseits liegen vergleichsweise weniger hochentwickelte Ländern wie Albanien oder Armenien mit 25,78 MBit/s (Platz 23) bzw. 24,08 MBit/s (Platz 27) immer noch deutlich vor Deutschland.

Bezogen auf die Verfügbarkeit von LTE kommt Bewegung in die Tabelle. An der schlechten Position von Deutschland ändert das aber wenig. Die Niederlande mit einer Verfügbarkeit von 89,6 % tauschen mit Norwegen (92,2 %) die Plätze. Ungarn behauptet auch hier seinen dritten Platz mit 89,3 %.

Das bei der Geschwindigkeit im Mittelfeld angesiedelte Armenien gehört nun mit 59 % zu den Schlusslichtern. Noch schlechter sieht es nur noch in Weißrussland (57 %) und Irland, das bei der Geschwindigkeit noch Platz 28 belegte, mit einer Verfügbarkeit von 56,7 % aus. Deutschland bleibt mit 65,7 % seinem, für ein hoch industrialisiertes Land blamablen, 32. Platz treu.
Quelle: Open Signal

Während z. B. Spanien seit 2016 einen erheblich Sprung nach vorne gemacht hat, gibt es in Deutschland immer noch viel zu tun.
Mehr zum LTE-Ausbau in Deutschland


Ich bitte nochmals um Entschuldigung. Aufgrund des durch Intel verursachten Server-Absturzes im Januar müssen alle Links zu Abbildungen in meinen Artikeln erneut aktualisiert werden. Ich bemühe mich, die Fehler schnellstmöglich zu korrigieren.

22. Februar 2018

Google empfiehlt Android-Geräte für Geschäftsleute

Im privaten Bereich dominieren mit weitem Vorsprung Android-Geräte. Im Business-Bereich ist das jedoch nicht so. Die meisten Geschäftsleute benutzen iPhones. Das möchte Google ändern. Deshalb hat das Unternehmen das Projekt Android Enterprise Recommended (Empfohlene Android-Unternehmen) gestartet. Geräte, die auf die Liste empfohlener Geräte aufgenommen werden wollen, müssen u. a. folgende Vorgaben erfüllen: Mindestens …

Android 7.0
2 GB RAM und 32 GB Speicher
8 Stunden Akku-Laufzeit
2 MP Front- und 10 MP Haupt-Kamera
64 Bit
alle Standard Apps von Telefon über Google bis Play Store
Garantierte 90-Tage Sicherheits-Updates über 3 Jahre
Weltweit erhältlich (Ohne Anbieter-Sperre)

Momentan trifft das laut Google auf diese Geräte zu:

BlackBerry KEYone und Motion
Google Pixel, Pixel 2, Pixel 2XL, Pixel XL
HUAWEI Mate 10, Mate 10 Pro, P10, P10 Plus, P10 lite
LG G6 und V30
Moto X4 und Z2 Force Edition
Nokia 8
SonyXperia
XA2, XA2 Ultra, XZ Premium, XZ1, XZ1 Compact

Einerseits fehlen die beliebten Geräte von Samsung und auch Modelle von HTC. Sie könnten eventuell aber noch nachträglich hinzukommen. Andererseits hat mich die Empfehlung für zwei Geräte von LG etwas erstaunt. Gerade LG fällt in den letzten Jahren doch eher durch seine schleppenden bis ganz ausbleibenden Updates auf. Das widerspräche der Forderung nach einer 3-Jahres-Garantie für Sicherheit-Updates.

Mehr zu LG Updates

21. Februar 2018

Mobilfunknetz: Kooperation von Vodafone und Telefónica

Um die Glasfasertechnologie weiter voranzutreiben, haben Vodafone und Telefónica vereinbart, einen Teil der Anbindungen ab Juli 2018 gemeinsam zu nutzen. Zunächst sind 100 Standorte geplant. Entweder befinden sich dort an einem Mast oder auf einem Haus bereits Antennenanlagen beider Unternehmen oder die jeweils eigenen Einrichtungen liegen in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander. Dabei läuft der Datenverkehr zwar über die gemeinsame Leitung, am Anfangs- und Endpunkt bleibt er jedoch getrennt. Es handelt sich also nicht um eine Zusammenlegung der Netze, wie es bei Base und O2 der Fall war.

Markus Haas, Telefónica Deutschland: Die geplante Kooperation ist gut für unsere Kunden und gut für Deutschland. Denn mit vereinten Kräften gelingt es schneller und effizienter, die notwendige Breitbandanbindung für Highspeed-Netze im Mobilfunk voranzutreiben. Wir verbessern damit die Netzqualität des neuen, integrierten Netzes von Telefónica Deutschland und machen unser Netz gleichzeitig fit für die Zukunftstechnologie 5G.

Hannes Ametsreiter, Vodafone Deutschland: … Zum einen bringen wir noch mehr Kapazität ins Vodafone Netz, das heute schon die höchsten Spitzengeschwindigkeiten im Markt liefert. Zum anderen ist das Projekt ein weiterer, möglicher Baustein in unserer 5G-Strategie, mit der wir das Netz von morgen bauen.
(Telefónica Blog)

Von der höheren Kapazität im Highspeed-Internet (4G) sollen nicht nur Unternehmen, sondern auch Privatkunden profitieren.
Mehr über Telefónica

20. Februar 2018

Apple Update und Edge Sicherheitslücke

Apple hat ein kleineres Update freigegeben, iOS 11.2.6. Dieses behebt ein Problem bei der Verwendung von Indogermanischen Schriften. Eine über iMesssage versendete bestimmte Zeichenkombination brachte die Geräte zum Absturz. Die Aktualisierungen MacOS High Sierra 10.13.3, watchOS 4.2.3 sowie tvOS 11.2.6 korrigieren ebenfalls diesen Fehler auf den entsprechenden Geräten.
Solltest du iOS 11.3. als Vorabversion installiert haben, so ist in dieser die Korrektur bereits enthalten. Das finale Update wird voraussichtlich im März ausgeliefert werden.

Im November hat Google eine Sicherheitslücke im Edge-Browser entdeckt und Microsoft darüber informiert. Gemäß den Regeln von Google hat ein Unternehmen 90 Tage Zeit, entsprechende Patches bereitzustellen, bevor das Google das Problem öffentlich bekannt gibt. Nachdem sich herausstellte, dass die Lösung des Problems komplizierter war, als es zunächst schien, hat Google die Frist um weitere 14 Tage verlängert. Diese hat Microsoft ebenfalls verstreichen lassen. Angeblich soll die Lücke aber am 13. März 2018 (dem nächsten regulären Microsoft Patch-Dienstag) geschlossen werden.

Die letzte Überschreitung der 90-Tage-Regel von Google gab es bei Meltdown und Spectre – mit den bekannten Folgen …

19. Februar 2018

Twitter App verschwindet aus dem Mac App Store

Vor einigen Tagen hat Twitter bekanntgegeben, dass es keine eigene Twitter App für Mac mehr geben wird.

Wir richten unsere Bemühungen auf eine großartige, auf allen Plattformen einheitliche, Twitter Erfahrung. So wird Twitter für Mac ab heute (17.02.2018) nicht mehr zum Download zur Verfügung stehen und in 30 Tagen nicht mehr unterstützt werden.

Für ein umfassendes Twitter-Erlebnis besuchen Sie Twitter im Netz.
(Twitter Support via Twitter am 17.02.2018; übersetzt)

Wer die Twitter App bisher auf dem Mac verwendet hat, muss also spätestens ab Mitte März Twitter über den Browser aufrufen oder eine Alternative herunterladen.

In Frage kämen das kostenlose TweetDeck by Twitter, das jedoch nicht besonders gut bewertet ist.
Zum Preis von 10,99 € könntest du die recht gut bewertete App Tweetbot for Twitter installieren.
Noch besser bewertete und mit 8,99 € etwas günstiger ist Twitteriffic 5 for Twitter.

17. Februar 2018

Mehr IT-Sicherheit für alle

Vom 16. – 18. Februar findet in München die MSC (Münchner Sicherheitskonferenz 2018) statt. Unter anderem ist dabei auch die IT-Sicherheit ein Thema. Unter Beteiligung von 8 großen Unternehmen wie z. B. Daimler, Deutsche Telekom, IBM und Siemens wurde die Charta of Trust (Charta des Vertrauens) aufgestellt (deutsche Übersetzung):

IT-Sicherheit geht uns alle an
IT-Sicherheit ist und muss mehr sein als ein Sicherheitsgurt oder ein Airbag; es ist ein Faktor, der entscheidend für den Erfolg der digitalen Wirtschaft ist. Menschen und Organisationen müssen darauf vertrauen können, dass ihre digitalen Technologien sicher sind; sonst werden sie den digitalen Wandel nicht akzeptieren. Deshalb unterzeichnen wir eine Charta of Trust mit den fundamentalen Prinzipien für eine sichere digitale Welt.

Ein Punkt auf dieser Charta ist die Forderung nach einer standardmäßigen Sicherheit.

Einführung der höchsten zeitgemäßen Sicherheitsstufe und des Datenschutzes sowie Sicherstellung, dass dies beim Design von Produkten, der Funktionalität, Prozessen, Technologien, im Betrieb, der Architektur und den Geschäftsmodellen voreingestellt ist.

Dazu gehört auch die Zertifizierung für kritische Infrastrukturen und Lösungen
Unternehmen und – wenn notwendig – Regierungen führen verbindliche, unabhängige Dritt-Anbieter Zertifikate … sowohl für kritische Infrastrukturen als auch für kritische IoT (Internet der Dinge)-Lösungen ein.

Doch wie sieht es eigentlich mit der IT-Sicherheit bei deutschen Behörden, die ja eigentlich eine Vorbildfunktion einnehmen haben sollten, aus?
Die Regierung will keine genauen Angaben zum Anteil an SSL/TLS-verschlüsselten Domains machen. Schätzungen liegen zwischen 26% und 68%. Auf jeden Fall sind es bei weitem nicht alle, die den aktuellen Standard erfüllen. Angeblich sollen zumindest die Bereiche verschlüsselt sein, die vom Nutzer die Eingabe von persönlichen Daten verlangen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass auch das nicht immer zutrifft.

Außerdem arbeiten die große Mehrheit der Bundes-, Landes- und kommunalen Behörden nach wie vor mit Microsoft und Office. Eigentlich sollten gerade diese Behörden-Rechner uneingeschränkt kontrollierbar und die Daten sollten vor den Zugriff Fremder geschützt sein. Bekanntermaßen senden Windows-Rechner jedoch Daten an Microsoft und das Unternehmen ist bisher weder bereit, Auskunft über die Art der Daten zu geben (Transparenz), noch dieses Verhalten abzustellen.

Es gibt also noch viel zu tun, bis die IT-Sicherheit für alle Realität sein wird.

16. Februar 2018

EU Kommission beklagt Mängel bei den sozialen Netzwerken

In einer Pressemitteilung vom 15.02.2018 stellt die EU-Kommission fest, dass sich hinsichtlich des Verbraucherschutzes bei den sozialen Netzwerken einiges getan hat. So hätten Facebook, Google+ und Twitter ihre AGBs an die europäischen Verbraucherschutzbestimmungen angepasst. Die Betreiber stimmen u. a. folgenden Änderungen zu:

Bedingungen, die die Haftung von Social-Media-Netzwerken in Bezug auf die Dienstleistung begrenzen oder vollständig ausschließen,

Nutzungsbedingungen, die von den Verbrauchern verlangen, auf verbindliche EU-Verbraucherrechte zu verzichten, etwa auf das Recht, von einem Kauf im Internet zurückzutreten,

Bedingungen, die Verbrauchern das Recht entziehen, ein Gericht des Mitgliedstaates, in dem sie wohnen, anzurufen, und die Anwendung kalifornischen Rechts vorschreiben,

die Klausel, mit der die Plattform von der Pflicht zur Kenntlichmachung von kommerzieller Kommunikation und gesponsorten Inhalten entbunden wird.

Google+ hat die Vorgaben inzwischen umgesetzt. Bei Twitter und Facebook gibt es immer noch Mängel.

Twitter setzt seine Nutzer nicht oder zu spät über Änderungen seiner AGBs, die Möglichkeit sowie die Möglichkeit zu kündigen, wenn sie nicht mit den AGBs einverstanden sind, in Kenntnis. Außerdem behält sich das Unternehmen vor, Nutzerkonten ohne Angabe von Gründen zu löschen.

Sowohl Twitter als auch Facebook informieren ihre Nutzer nach wie vor nicht über das Löschen hochgeladener Inhalte.

Vor einigen Tagen verlangte das Landgericht Berlin außerdem von Facebook, bereits bei der Registrierung deutlich eine Einwilligung des Nutzers in die Privatsphären-Einstellungen einzuholen. Darüber hinaus soll z. B. die automatische Aktivierung von Ortungsdiensten auf mobilen Geräten geändert werden. Auch der Zwang zu Klarnamen und echten persönlichen Daten sei nicht zulässig. Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig.

15. Februar 2018

Google Chrome mit Ad-Blocker

Heute erscheint ein Update für den Google Chrome Browser mit dem automatisch ein Ad-Blocker aktiviert ist. Falls du jetzt annimmst, dass du in Zukunft keine Werbung mehr auf über den Chrome-Browser aufgerufenen Webseiten siehst, muss ich dich enttäuschen.

Das würde Google niemals tun, denn das Unternehmen lebt schließlich von Werbung und würde sich wohl kaum selbst das Wasser abgraben. Dasselbe gilt für viele Webseiten, die sich ebenfalls über Werbung finanzieren. Alternativ müssten sie ihr Angebot kostenpflichtig machen, was sich sicher negativ auf die Besucherzahlen auswirken würde. Denn leider sind die Nutzer selten bereit, für Service zu zahlen und machen sich keine Gedanken darüber, wovon die Webseiten-Betreiber leben sollen.

Mit der Gründung der Koalition für bessere Werbung (Coalition for Better Ads) hat Google aggressiver Werbung den Kampf angesagt. Dazu gehören

Pop-Ups,
Auto-Play-Videos mit Ton,
den Text überdeckenden Einblendungen mit Countdown sowie
große unbewegliche Werbeanzeigen.

Auf Smartphones kommen noch
mehr als 30% des Bildschirms überdeckende Ads,
aufleuchtende, animierte Werbung und
bildschirmfüllende Scrollover Einblendungen dazu.

Diese, sehr störenden Formen der Werbung sollen aus dem Internet verbannt werden. Der neue automatische Ad-Blocker ist ein weiterer Schritt auf diesem Weg, indem er diese blockiert. Das Ziel ist, Webseiten-Betreiber zum Umdenken und zur Einbindung weniger nervender Anzeigen auf ihren Seiten zu bewegen.

14. Februar 2018

Skype und die Zero-Day-Lücke

Der deutscher Sicherheitsforscher Stefan Kanthak hat eine schwerwiegende Sicherheitslücke bei Skype entdeckt. Ein Fehler im Skype Update Installer ermöglicht eine Ausweitung der Nutzerrechte. Nachdem ein Angreifer eine präparierte Datei untergeschoben und in einem Ordner abgelegt hat, lädt der Messenger nach dem Start durch einen angemeldeten Nutzer nur diese manipulierte Datei. Anschließend hat der Angreifer Systemrechte und kann nach Belieben auf Ordner und Daten zugreifen oder einen Erpressungs-Trojaner einschleusen. Obwohl es sich bei Skype um ein Programm von Microsoft handelt, sind nicht nur Geräte mit dem Windows-Betriebssystem, sondern auch Macs und solche mit Linux betroffen.

Hierbei handelt es sich um ein Zero-Day-Exploit, also um eine Schwachstelle, die sofort nach deren Entdeckung und bevor der Fehler behoben werden kann, möglicherweise ausgenutzt wird.

Obwohl es sich bei Skype um ein Programm von Microsoft handelt, sind nicht nur Geräte mit dem Windows-Betriebssystem, sondern auch Macs und solche mit Linux betroffen. Da diese Lücke jedoch von Microsoft geschlossen werden müsste, ist für Hacker noch nicht einmal Eile geboten. Denn wie so oft, lässt sich Microsoft Zeit mit solchen Reparaturarbeiten.

Das Unternehmen ließ verlauten, dass es eine solche Attacke reproduzieren könne, aber eine Beseitigung sehr (zu?) aufwendig sei. Hierfür sei eine riesige Überarbeitung des Codes notwendig.
Und eine solche Überarbeitung findet in der Regel höchstens ein Mal im Jahr statt. Für Mac sieht es diesbezüglich besonders schlecht aus, da das letzte große Update erst wenige Monate her ist.

Außer Updates künftig nicht mehr automatisch über den PC, sondern nur von der offiziellen Webseite herunterzuladen oder ganz auf Skype zu verzichten, kannst du selbst nur relativ wenig tun.

Mehr zu Trojanern

13. Februar 2018

Angebote von Mobilfunk-Anbietern

Sonderaktion bei der Telekom: Bis zum 30.03.2018 erhalten Neukunden bei Abschluss eines MagentaMobil S bis L Vertrags in den ersten 24 Monaten 1,50 € Rabatt pro Monat. Demzufolge zahlst du insgesamt 36 € weniger. Das Angebot gilt nicht für die MagentaMobil Friends Varianten.

GigaBoost von Vodafone: Wenn du einen Vodafone Red-Vertrag S-XL abschließt oder dich für ein Prepaid-Angebot entscheidest, bekommst du einmalig 100 GB Datenvolumen geschenkt. Dazu musst du die MeinVodafone App herunterladen und den GigaBoost in der App starten. Das Angebot läuft bis zum 28.02.2018.

Mehr Datenvolumen bei Aldi Talk: Sowohl als Neukunde als auch bei einer Verlängerung eines Pakets kommst du ab heute dauerhaft in den Genuss eines größeren Datenvolumens. Jedoch ist die Höhe je nach Umfang des Kombi-Pakets gestaffelt. Im Paket 300 gibt es jetzt 1,5 GB (250 MB mehr) und im Paket 600 sind 3 GB (1 GB mehr) enthalten. Bei der Aldi Talk All-Net-Flat erhöht sich das Volumen auf 5 GB, 2 GB mehr als bisher.
Ähnliches gilt für die Aldi Talk Internet-Flatrates. Je nach Tarif steigt das Datenvolumen jeweils um 200 MB auf 500 MB (S), um 250 MB auf 1 GB (M) sowie um 750 MB auf 2,5 GB (L). Nur beim Tarif XL bleibt mit 5,5 GB alles beim Alten.

Mehr zu Mobilfunk-Tarifen der großen Anbieter

12. Februar 2018

Google und die Foto-Piraterie

Eine der größten Bild-Agenturen Getty Images hatte sich bei der EU-Kommission über Google beschwert. Der Vorwurf: Google betreibe Foto-Piraterie.

Seit 2013 zeige Google copyright-geschützte Bilder in hoher Auflösung und bildschirmfüllend, ohne dass deutlich auf die Bildquelle hingewiesen würde. Dies verletze sowohl das Urheberrecht der Bildagentur Getty als auch das der Fotografen. Vor 2013 hatte Google lediglich Thumbnails der Fotos gezeigt.

Inzwischen hat Getty seine Beschwerde zurückgezogen. Das Unternehmen sei mit Google eine neue Partnerschaft eingegangen.

Dawn Airey (CEO von Getty Images): Diese Vereinbarung zwischen Getty Images und Google bereitet den Weg für eine sehr produktive, partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen unseren Unternehmen. Wir werden Google die Nutzung unserer marktführenden Inhalte erlauben sowie eng mit ihnen zusammenarbeiten, um die Kennzeichnung der Arbeit unserer Mitarbeiter zu verbessern und damit das Ökosystem zu auszuweiten.

Cathy Edwards (Engineering Director bei Google): Wir freuen uns diese Lizenz-Vereinbarung mit Getty unterschrieben zu haben und wir werden sofort damit beginnen, ihre Bilder für viele unserer Produkte und Dienstleistungen nutzen. (deutsche Übersetzung)

Mehr zum Urheberrecht und zur Nutzung von Bildern aus dem Internet

09. Februar 2018

Öffentlicher iOS-Quell-Code

Apple hat mit einem neuen Sicherheitsproblem zu kämpfen. Bei GitHub war eine Reproduktion eines Teils des iOS-Quell-Codes öffentlich zugänglich. Hierbei handelt es sich um den iBoot-Quell-Code, der verantwortlich für den zuverlässigen Start der iOS Software ist. Dieser Code ist geheim und Copyright-geschützt. Somit dürfte es sich um das größte Leck in der Geschichte Apples handeln. Inzwischen wurde der Code von der Seite entfernt. Trotzdem könnten bereits einige Hacker ihn zur Programmierung von Jailbreak-Versionen für iOS verwendet haben.

Apple äußert sich dahingehend, dass es ein Bestandteil einer alten System-Version, iOS 9.3, sei. Ca. 95% der Nutzer verwendeten heute jedoch iOS 11.

(übersetzt) Ein drei Jahre alter Quell-Code scheint geleakt worden zu sein, aber aufgrund des Designs hängt die Sicherheit unserer Produkte nicht von der Geheimhaltung unseres Quell-Codes ab. In unsere Produkte sind viele Ebenen der Hardware- und Software-Absicherung eingebaut und wir regen unsere Kunden immer dazu an, auf die neuste Software-Version zu updaten und von den aktuellen Schutzmaßnahmen zu profitieren.

Andererseits könnten mittels dieses Codes auch Schwachstellen und Ungereimten entdeckt werden, die auch die aktuellen Software angreifbar machen würden.

Für dich als Nutzer eines iOS-Gerätes hat dieses Leck wohl keine Auswirkungen. Um dein Gerät zu manipulieren, müssten Hacker eine direkten Zugriff auf dein Gerät und Zeit zur Installation eines neuen Betriebssystems haben.

08. Februar 2018

Opera 51

Opera hat ein Update für seinen Desktop-Browser verteilt. Dadurch ist der Browser laut Angabe des Unternehmens 61% schneller geworden.
Natürlich ist weiterhin der Adblocker integriert, so dass du kein Add-on zum Blockieren von Werbung installieren musst. Diesen kannst du über einen Button in der Suchleiste für bestimmte Seiten auch deaktivieren.

Darüber hinaus haben die Entwickler einige neue Funktionen eingebaut:

Ein Klick oder Tippen auf den aktuell geöffneten Tab scrollt die Seite wieder an den Anfang, ein weitere Klick bringt sie zurück an die vorherige Stelle.
Videos kannst du per Klick auf einen eingeblendeten Button in einem separaten Fenster öffnen und auch wieder zurück in den Browser schicken.
Außerdem legt der Browser ein Backup von deinem Profil an. Sollten Einstellungen verändert oder beschädigt sein, lädt Opera stattdessen das Backup.
Abschließend hast du die Möglichkeit, den Browser zurückzusetzen, ohne dass dabei deine Passwörter und Lesezeichen gelöscht werden.

Mehr zu Browsern von Opera

07. Februar 2018

Fragwürdiges Verhalten der Browser-Add-ons Photobucket Hotline Fix

Nicht nur Programme und Apps können zum Sicherheitsrisiko-Problem werden. Auch Browser-Erweiterungen (Add-ons) sind u. U. problematisch. Besonders negativ ist Photobucket Hotline Fix aufgefallen. Die Aufgabe des Add-ons ist das Reparieren von Bilderlinks des Cloud-Dienstes Photobucket. Laut einer Untersuchung von Heise findet die Kommunikation mit dem Server anscheinend unverschlüsselt statt.

Bei Firefox konnte der Entwickler der Erweiterung den kompletten Browser-Verlauf des Nutzers auslesen, im Chrome-Browser ändert sich der Referrer-Link von Amazon und alle Werbeeinnahmen landen beim Entwickler des Add-ons und bei Opera ist Google Analytics aktiv. Eine Datenschutzerklärung fehlt für die Firefox- und Opera-Version ganz und bei Chrome ist sie sehr versteckt und unvollständig.

Mozilla hat für Firefox dem Treiben jetzt einen Riegel vorgeschoben. Trotzdem gilt auch für Add-ons: Nicht alles, was gut aussieht oder nützlich zu sein scheint, blind herunterladen oder installieren.

Mehr zu sicheren und unsicheren Cloud Diensten

06. Februar 2018

Safer Internet Day – Kommentar

Nach dem Ändere dein Passwort Tag folgt heute der Safer Internet Day. Er steht unter dem Motto …

Create, connect and share respect: A better Internet starts with you

(Schaffe, verbinde und teile Respekt: Ein besseres Internet beginnt mit dir)

Dementsprechend bist du verantwortlich für deine Daten und was du öffentlich zugänglich machst. Dasselbe gilt für die Wahrung der Privatsphäre anderer, die Beachtung des Urheberrechts bzw. des Rechts am eigene Bild und die Verbreitung fragwürdiger Inhalte.

Hass erzeugt Hass und Fake News sind uninteressant, wenn die Verbreitungskette unterbrochen wird. Deshalb lasse Hasskommentare etc. ins Leere laufen, blockiere deren Urheber und ignoriere Fake News und/oder melde entsprechende Inhalte. Denke ein bisschen nach, bevor du Posts likest, teilst und kommentierst. Nicht alles, was in der Zeitung steht ist auch wahr und dasselbe gilt für das Internet.

Wie immer ertönt sofort der Ruf nach dem Staat und den Plattformen, die doch bitte eingreifen mögen. Es ist ja auch wesentlich bequemer, die Verantwortung abzuwälzen anstatt selbst aktiv zu werden. Dabei sind es nicht die sozialen Netzwerke selbst oder fehlende gesetzliche Regelungen, die unangemessenen Inhalte in die Welt bringen und andere verunglimpfen, sondern die Nutzer der Plattformen. Also helfe auch du mit, das Internet ein bisschen besser zu machen.

Mehr zu Bots, Fake Profilen und Fake News

05. Februar 2018

Apple Music vs Spotify

Das Wettrennen der beiden großen Konkurrenten auf dem Musik-Streaming-Markt geht in die nächste Runde. In den USA ist die Anzahl der Nutzer um 5% gestiegen. Werden auch die Nutzer eines Probe-Abonnements hinzugezählt, hat Apple Music Spotify überholt. Im gleichen Zeitraum ist Spotify nur um 2% wachsen. Eine Ursache für das zunehmende Interesse an Apple Music könnte darin liegen, dass das Unternehmen seinen HomePod auf den Markt bringt. Und dieser spielt nur Musik des konzerneigenen Musikdienstes ab.

Weltweit steht jedoch immer noch Spotify mit 70 Millionen Abonnenten unangefochten auf dem ersten Platz. Apple bringt es nur auf 36 Millionen Nutzer. Da Spotify auch eine kostenlose Variante mit Werbeeinblendungen anbietet, kommt der Dienst sogar auf insgesamt 140 Millionen Kunden. Dennoch soll das Unternehmen bisher Verluste machen. Wie die Umsatz- und Gewinnzahlen genau aussehen, wird Spotify wohl spätestens vor seinem geplanten Gang an die Börse bekanntgeben müssen.
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03. Februar 2018

Telegram ist zurück

Nachdem Apple am 1. Februar 2018 beide Versionen des Messengers wegen Verbreitung unangemessener Inhalte aus dem App Store (für iOS) entfernt hatte, sind Telegram und Telegram X gestern wieder zurückgekehrt.
Du kannst den Messenger also wieder weiterempfehlen. Dem Download steht nichts mehr im Wege.

02. Februar 2018

Quartalszahlen von Apple

Im Zeitraum vom 1. September bis 31. Dezember 2017 konnte Apple den Umsatz erneut steigern. Mit 88,3 Milliarden US-Dollar lag er 13% höher als im Vorjahr. Zwar hat der Konzern weniger iPhones verkauft (77,3 Millionen), konnte den Umsatz jedoch trotzdem auf 61,6 Milliarden Dollar steigern. Dabei hielt sich der Mac in etwa auf dem Niveau des Vergleichszeitraums, iPads legten leicht zu und auch der Umsatz bei anderen Produkten wuchs um 35%.

Der Anstieg im Sektor iPhones dürfte wohl vor allem auf das iPhone X zurückzuführen sein, obwohl dieses im Gegensatz zu dem bisher üblichen Verkaufsstart im September erst ab November erhältlich war.

Hinsichtlich der Angabe genauer Stückzahlen hält sich Apple wie immer zurück. Tim Cook, CEO von Apple, gab lediglich bekannt, dass die Erwartungen übertroffen worden seien.
Da Apple angeblich plant, die Produktion des iPhone X zurückzufahren, sind natürlich Spekulationen wieder Tür und Tor geöffnet. Einerseits vermuten Analysten, dass sich das Gerät doch nicht so gut verkaufe. Anderseits könnte es sich auch um eine Maßnahme zur Stabilisierung des Preises im Hinblick auf die Nachfolgemodelle handeln. Normalerweise werden spätestens im September die Vorjahres-Modelle günstiger verkauft. Dem würde durch eine Angebots-Verknappung beim iPhone X entgegengewirkt. Welche Theorie zutrifft wird wohl wiedermal Apples Geheimnis bleiben.

01. Februar 2018

Ändere Dein Passwort Tag

Seit einigen Jahren wird am 1. Februar dazu aufgefordert, dein Passwort zu ändern. Eigentlich sollte der Tag aber „Überprüfe Deine Passwörter Tag“ heißen. Es ist nicht unbedingt sinnvoll, alle Passwörter regelmäßig bzw. an einem bestimmten Tag zu ändern. Jedoch könnte dieser Tag zum Überdenken der Passwort-Strategie anregen.

Zunächst solltest du deine Passwörter nach Sicherheitsrelevanz unterscheiden. Hinter manchen Logins verbergen sich sehr sensible Daten (Banking, E-Mail-Konten etc.), andere ermöglichen lediglich den Zugriff auf Inhalte öffentlich zugänglicher Webseiten (z. B. Kommentarfunktion bei Online Nachrichtendiensten). Dementsprechend sind die Anforderungen an die Sicherheit unterschiedlich.

Frage dich, ob du folgende Grundregeln berücksichtigt hast:

1. Keine einfallslosen Passwörter wie 123456 oder qwertz
2. Nicht dasselbe Passwort für mehrere oder gar alle Logins
3. Je sensibler der Inhalt, desto komplizierter sollte das Passwort sein
4. Verwende ggfs. einen Passwortgenerator (s. Passwortmanager)
4. Notiere die Passwörter weder auf Zetteln oder in einem Notizbuch noch frei zugänglich auf deinem PC oder mobilen Gerät
5. Nutze stattdessen eine guten Passwortmanager wie beispielsweise LastPass. Eine ebenfalls empfehlenswerte Alternative ist SecureSafe.
6. Wähle für diesen Manager ein besonders sicheres Master-Passwort, das du natürlich nicht vergessen darfst!
7. Es wäre sinnvoll, einer Person deines Vertrauens wie z. B. deinem Partner dieses Passwort mitzuteilen. So kann er im Ernstfall auf deine Konten zugreifen und diese auflösen, falls du selbst dazu nicht mehr in der Lage sein solltest.

Sofern deine Passwörter diesen Regeln entsprechen, ist es nicht notwendig, sie regelmäßig zu ändern. Nur wenn du den Verdacht hast oder eine Mitteilung z. B. deines E-Mail-Services erhältst, dass Webseiten / Server gehackt wurden, solltest du dein Passwort umgehend ändern.
Weitere Informationen zu sicheren Passwörtern.

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