Nachrichten – Januar 2018 | Internet und Mobiles

Ausgewählte Nachrichten vom Januar 2018 mit kurzen Erläuterungen und / oder einem Kommentar aus den Themenbereichen von ebblogs.

Januar 2018 – Neuigkeiten

Kurznachrichten zu folgenden Themen

MOBILFUNK Vodafone LTE-Ausbau
SICHERHEIT Schwachstelle in Computer-Chips Sicherheit: Meltdown / Spectre Problemfall Intel Online-Bezahlungen Intel zieht Updates zurück Intel – der Gewinner
APPLE Akku-Austausch bei Apple Apple: Sicherheits-Updates Apple: Passwort-Sicherheit Apple Geräte Update
GOOGLE (Android) Android Sicherheits-Updates Google: Spectre und Meltdown Skygofree
MICROSOFT (Windows) Microsoft Patch Day Microsoft: Rückzugs-Update
SOZIALE NETZWERKE Skype-Facebook-WhatsApp WhatsApp-Snapchat-Instagram Facebook und Fake-News
SONSTIGES Apple und ebay Anstieg der Smartphone-Preise Firefox Update

31. Januar 2019

Wichtiges Firefox Update

Firefox hat am 29. Januar 2018 mit der Version 58.0.1 ein wichtiges Sicherheits-Update für den Desktop-Browser bereitgestellt. Insbesondere Nutzer, die den Firefox auf PCs mit Windows-Betriebssystem nutzen, sollten diesen umgehend aktualisieren. Auch für Android-Geräte gibt es ein Update, das die Performance verbessert. Webseiten sollten anschließend schneller laden.

30. Januar 2019

Rückzugs-Update von Microsoft

Microsoft verteilt ein weiteres Zwischen-Update als Folge von Meltdown und Spectre. Diesmal wird jedoch keine Sicherheitslücke geschlossen, sondern ein Bestandteil der letzten Aktualisierung wieder entfernt. Microsoft zieht den Patch zum Schutz gegen Spectre 2 zurück. Die Sicherheitslücken bzgl. Meltdown und Spectre 1 bleiben geschlossen.
Du kannst das Update direkt von aus dem Microsoft Update-Katalog herunterladen. Noch ist völlig offen, wann ein funktionierendes Update auch für Spectre 2 zur Verfügung gestellt werden kann.


29. Januar 2018

Anstieg der Smartphone-Preise

Als das iPhone X herauskam, stand Apple sofort am Pranger: „Das Gerät sei einfach zu teuer.“ Wie der Vergleich zwischen dem 4. Quartal 2016 und dem 4. Quartal 2017 zeigt, haben die Preise aber nicht nur bei Apple angezogen. Es handelt sich dabei um einen generellen Trend. Durchschnittlich stiegen die Preise weltweit um 11%. Gleichzeitig wurden aber nur 1% mehr Geräte verkauft.
Die Zahlen im Einzelnen (verkaufte Einheiten / Verkaufswert):

Westeuropa = – 3% / + 17%
Mittel- und Osteuropa = + 7% / + 28%
Asien (Länder mit starker Wirtschaft) = – 9% / – 5%
… (Schwellenländer) = – 1% / + 14%
China = – 3% / +17%
Nord-Amerika = + 6% / + 4%
Mittel- und Süd-Amerika = + 6% / + 12%
Mittlerer Osten und Afrika = + 8% / + 3%

Somit war in Europa und China der größte Preisanstieg zu verzeichnen, während der Zuwachs bei verkauften Einheiten in Mittel- und Osteuropa sowie im Mittleren Osten und Afrika am größten war. In Westeuropa und China ging der Verkauf am stärksten zurück. Aber nur in den wirtschaftsstarken asiatischen Ländern wurden die Geräte billiger.

27. Januar 2018

LTE-Ausbau bei Vodafone

Laut einer Pressemitteilung von Vodafone ist der LTE-Ausbau weiter vorangeschritten. Nach Berlin und Düsseldorf können Kunden hetzt auch in Hamburg und Hannover mit bis zu 1000 MBit/s surfen. In mehr als 30 Städten sind Surf-Geschwindigkeiten bis zu 500 MBit/s möglich.
Aber auch die Verfügbarkeit von LTE best der Konzern landesweit weiter aus. So wurden 1000 Mobilfunk-Stationen aufgerüstet und zahlreiche neue sind dazu gekommen. Infolgedessen können ca. 90% der Vodafone-Kunden auch unterwegs das LTE-Netz nutzen.


In eigener Sache:

Als Zwischenlösung verlinke ich meine Abbildungen in den Posts neu, da immer noch nicht abzusehen ist, wann die ursprüngliche Verlinkung wieder funktioniert und auch meine Wallpapers wieder heruntergeladen werden können.
Bis dahin bitte ich um etwas Geduld und entschuldige mich für die Unannehmlichkeit.

As a result of the Intel problem the server storing my images and wallpapers is still not working as it used to do. Please have a little patience and kindly excuse the inconvenience.

26. Januar 2018

Intel – der Gewinner?

Die Quartalszahlen (IV 2017) fallen für das Unternehmen durchaus positiv aus. Obwohl Konkurrent AMD leicht aufholt, verzeichnete Intel ein Wachstum von 20% und hält einen Marktanteil von 90%. Auch scheint sich das Sicherheitslücken-Desaster bisher nicht negativ auf den Aktienkurs auszuwirken (Handelsblatt).
Andererseits hat Intel CEO Brian Krzanich im November 2017 so viele seiner Aktien verkauft, wie gesetzlich erlaubt. Und das, bevor die Sicherheitslücken öffentlich bekannt wurden. Ist er im tiefsten Inneren doch nicht so von der in Interviews geäußerten Zuversicht hinsichtlich des verlustfreien Bewältigung des Problems überzeugt? Zumindest hält sich der Konzern bezüglich Prognosen, wann der Fehler endgültig korrigiert sein wird, immer noch sehr zurück. Auch mit den angekündigten Sammelklagen geht der CEO ganz gelassen um:

Wir arbeiten daran … die Sicherheitsmängel später in diesem Jahr durch neue Hardware zu beheben. Intel warnt vor den rechtlichen Risiken durch Sammelklagen sowie negativen Folgen für Kundenbeziehungen und Reputation.

Das macht doch Hoffnung, denn so dürfte es ja maximal noch 11 Monate dauern, bis alles wieder im Lot ist – und die kleine Drohung überlesen wir einfach mal.
Apple, Google und Microsoft versuchen alternative Prozessoren für ihre Datencenter zu entwickeln, bisher jedoch noch nicht sonderlich erfolgreich. Es ist davon auszugehen, dass auch in Apples neuen Datenzentren (wieder) Intel-Chips arbeiten.
Was ich bei allen Berichten über den Kampf der Elefanten vermisse, ist die Frage, wie eigentlich all die kleinen Mäuse (wie z. B. ebblogs u. a.) damit umgehen sollen. Einerseits sind wir abhängig von externen Servern, andererseits erwarten die Kunden eine einwandfrei funktionierende Webseite. Infolgedessen bleibt nur darauf zu vertrauen, dass uns die Betreiber der Server nicht im Regen stehen lassen und wir müssen wertvolle Zeit in Schadensbegrenzung investieren, die dann natürlich an anderer Stelle wieder fehlt.

24. Januar 2018

Updates für Apple Geräte

Bereits zwei Wochen nach dem letzten Sicherheits-Update hat Apple begonnen, erneut Updates zu verteilen. Für …

iOS: Version 11.2.5 mit Unterstützung für den HomePod (automatisches Übertragen deiner Apple-ID sowie deiner Apple Music-, Siri- und WLAN-Einstellungen beim Einrichten des HomePods). Siri kann Nachrichten vorlesen, jedoch nur Englisch (USA, GB, Australien). Außerdem Behebung folgender Fehler: Unvollständige Anzeige von Informationen in der Anrufliste (Telefon), Verschwinden von Mail-Benachrichtigungen von Exchange-Konten auf dem Sperrbildschirm (iPhone X), Anzeige-Reihenfolge des Nachrichten-Verlaufs (iMessage), Probleme mit CarPlay sowie Verbesserungen bei VoiceOver.

Mac: Sicherheits-Patches für ältere Systemversionen, MacOS 10.12 Sierra und MacOS 10.11 El Capitan. Für MacOS 10.13.3 High Sierra wurden sie bereits verteilt.

Aktualisierungen für Apple Watch (watchOS 4.2.2) sowie Apple TV (tvOS 11.2.5) zur Fehlerkorrekturen und Leistungsverbesserung.

Die Updates sollten ab heute auf euren Geräten zur Installation (so geht’s) bereitstehen.

23. Januar 2018

Intel zieht Updates zurück

Das Stopfen der als Meltdown und Spectre 1 und 2 bekannt gewordenen Sicherheitslücken bereiten Intel nach wie vor Probleme. Der Knackpunkt scheint Spectre 2 zu sein. Nachdem die ersten Updates bereitgestellt worden waren, mehrten sich Berichte nicht nur über eine Verlangsamung der Systeme, sondern es kam zu unkontrollierten Reboots oder gar Komplettabstürzen. Offensichtlich ist diese Problematik inzwischen so verbreitet, dass Intel zurückrudert.

So rät das Unternehmen jetzt davon ab, die CPU-Micrcode-Updates zu installieren. Daraufhin haben einige PC-Hersteller die BIOS-Aktualisierungen wieder zurückgezogen. Angeblich hat Intel die Ursache der Probleme gefunden. Wann die überarbeiteten Updates bereitgestellt werden, ist jedoch noch offen.

22. Januar 2018

Facebook und Fake-News

Der Kampf gegen Fake-News in sozialen Netzwerken geht weiter. Nachdem die Netzwerke selbst zu strengeren Kontrollen verpflichtet wurden (s. auch Nachricht vom 01. Oktober 2017), will Facebook jetzt die Nutzer mehr einbeziehen. Demzufolge sollen sie bewerten, welche Nachrichten sie für vertrauenswürdig, informativ oder relevant für ihre örtliche Community halten. Diese möchte Facebook anschließend priorisieren.

Für diejenigen, die Nachrichten veröffentlichen, soll das bessere Ranking ein Anreiz sein, wertvollere Inhalte zu publizieren. Zunächst ist diese Bewertung durch Nutzer nur in den USA möglich, soll aber aber in Zukunft auch international eingeführt werden.

Mein Kommentar zum Thema Netzwerkdurchsetzungsgesetz.

19. Januar 2018

WhatsApp – Snapchat – Instagram

WhatsApp führt eine neue App ein – WhatsApp Business. Eigentlich handelt es sich dabei um einen Channel für kleinere Unternehmen. Dieser soll die Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden vereinfachen. Jedoch gelten folgende Einschränkungen: Wie bei den WA-Gruppen ist die Teilnehmerzahl auf 256 begrenzt. Außerdem kann diese App bisher nur für Android und zunächst auch nur in den USA, Großbritannien, Italien, Mexiko und Indonesien heruntergeladen werden. In den kommenden Wochen soll sie dann weltweit verfügbar sein.

Für Snapchat wird 2018 wohl ein schwieriges Jahr. Nicht nur, dass zahlreiche Mitarbeiten entlassen wurden, das letzte Update hat den Unmut vieler Nutzer und vor allem Werbepartner hervorgerufen. Darüber hinaus wächst die Konkurrenz durch Instagram. Facebook baut diese Plattform immer weiter aus und macht sie auch für Werbende zunehmend attraktiver. Das geht ganz klar zu Lasten von Snapchat. Es bleibt abzuwarten, ob Snapchat sich gegen diese übermächtige Konkurrenz auf Dauer behaupten kann.

18. Januar 2018

Skygofree: Was ist das?

Schon wieder eine Sicherheitslücke? J-ein. Es handelt sich um eine Spionage-Software auf Android-Geräten, also einen Trojaner. Dieser kann jedoch fast alles. Kaspersky Lab hat 48 Funktionen gefunden.

Dazu gehören das Belauschen von Telefongesprächen, Mitlesen und Kopieren von WhatsApp-, Facebook-, Viper- und Line-Nachrichten, Aufnehmen von Bildern und Videos, standortabhängiges Einschalten des Mikrofons, Lesen von Anruflisten, SMS sowie Kalendereinträgen und Bestimmung des jeweiligen Standorts. Da sich die Schad-Software relativ schnell verändern kann, könnte sie auch Zugriff auf weitere System-Funktionen erhalten.

Seinen Ausgang nahm der Trojaner in Italien, wo es mehrere Opfer gab. Bis nach Deutschland scheint er noch nicht vorgedrungen zu sein. Das bedeutet aber noch keine Entwarnung. Es gilt wie immer: Keine Links oder Anhänge öffnen, deren Herkunft nicht eindeutig zuzuordnen ist.

17. Januar 2018

Google und Spectre / Meltdown

Hinsichtlich der Sicherheitslücken bei z. B. Intel-Prozessoren hat Google eine recht erstaunliche Mitteilung veröffentlicht. So gab das Unternehmen bekannt, dass es bereits im September an einer Lösung gearbeitet habe. Die Lücken waren jedoch erst Anfang Januar allgemein bekannt. Weiter erklärte Google, dass zwei der drei Schwachstellen bereits im Oktober beseitigt wurden. Die Kunden von Google Produkten hätten davon nichts bemerkt und es sei auch keine Verlangsamung der Systeme beobachten worden. Im Dezember hätten die Google-Produkte einen Patch für die dritte Lücke erhalten, ebenfalls ohne merkbare Auswirkung auf die Performance.

Verwunderlich daran sind vor allem zwei Punkte: Sollte Google wirklich schon seit Mitte 2017 an Updates gearbeitet haben, warum hat es dann andere Hersteller nicht darüber informiert? Und falls die Patches wirklich keine negative Auswirkungen hatten, warum haben andere, auch große Unternehmen wie Microsoft, solche Probleme von Verlangsamung bis hin zu kompletten Abstürzen? Es ist schwer vorstellbar, dass alle fähigen Techniker und Programmierer der Welt ausschließlich für Google arbeiten.

16. Januar 2018

Apple und ebay

Das MacBook Air hat Geburtstag. Es ist vor 10 Jahren auf den Markt gekommen. Es war zwar nicht so revolutionär wie das iPhone, hat aber den Laptop-Markt sehr beeinflusst. Vor allem in Studentenkreisen war und ist sehr beliebt, auch wenn sich zumindest in punkto Design seit 2012 nicht mehr viel getan hat.

Momentan sind wieder Phishing-Mails unterwegs. Sie kommen angeblich von ebay betreffen einen angeblichen Zahlungsfehler bei einer ebay-Bestellung. Wie immer die Warnung: Den Link nicht anklicken, denn die Urheber wollen nur an deine Login-Daten kommen.

15. Januar 2018

Online Bezahlungen

Am 13. Januar 2018 ist die EU-Zahlungsdiensterichtlinie in Deutschland in Kraft getreten. Diese besagt, dass für die Verwendung eines bestimmten Zahlungsdienstes bzw. einer bestimmten Zahlungsweise keine Gebühren mehr erhoben werden dürfen. Das gilt für SEPA-Basislastschriften, -Firmenlastschriften sowie -Überweisungen.

Außerdem für folgende Debit- und Kreditkarten(-Dienste):

PayPal, Amazon Payments, Zahlungsdienstleister (Klarna, Novalnet, Ratepay, Sofort.de etc.), Nachnahme sowie für Zahlungen per Mastercard und Visa-Card, sofern du Verbraucher bist.

Die Regelung gilt nicht bei der Verwendung von American Express oder Diner’s Club. Wenn du Unternehmer bist, zahlst du auch mit Mastercard oder Visa-Card weiterhin Gebühren.

13. Januar 2018

Problemfall Intel

Auch weiterhin bereiten Meltdown und Spectre Schwierigkeiten. Zwar verteilen viele Unternehmen Updates, aber diese führen häufig zu neuen Problemen. So werden Systeme nicht nur bis zu 10 % langsamer, sondern es kommt auch zu spontanen System-Neustarts und u. U. stürzen Server ab. Intel CEO Brian Krzanich nahm dazu wie folgt Stellung:

Insbesondere bei Systemen mit Intel Broadwell and Haswell CPUs berichteten Kunden nach dem Update über vermehrte Reboots. Wir arbeiten zusammen mit den Kunden daran, diesen Fehler zu lokalisieren und ggfs. das Firm-Update zu überarbeiten. Es wird dann über die üblichen Kanälen verteilt werden.

Momentan geht Intel davon aus, dass das Update für manche Systeme am 15.01.2018, für andere bis Ende Januar ausgeliefert wird.

12. Januar 2018

Skype – Facebook – WhatsApp

Nach anderen sozialen Netzwerken hat jetzt auch Skype begonnen, eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einzuführen. Die neue Funktion Private Unterhaltungen nutzt das Protokoll des als sicher geltenden Signal-Messengers. Dies ist zur Zeit jedoch nur bei einer Unterhaltung zwischen zwei Personen (nicht bei Gruppen-Chats), auf dem jeweils verwendeten Gerät und von Teilnehmern am Insider-Programm möglich. Die Inhalte solcher privaten Nachrichten inkl. Bilder und Videos werden nicht in der Chat-Übersicht und den Benachrichtigungen angezeigt.

Facebook schraubt am Algorithmus. Anscheinend sind die Klagen zahlreicher Nutzer bzgl. des immer unübersichtlich werdenden Newsfeeds bei dem Unternehmen angekommen. Posts von Freunden und Familie sollen wieder bevorzugt werden. Was für die Leser sicher positiv ist, begeistert die Betreiber öffentlicher Seiten eher weniger. Um weiterhin sichtbar zu sein, bleibt z. T. wohl nur die Möglichkeit für eine größere Reichweite zu zahlen.

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die Zweite: Bei WhatsApp klappt sie leider nicht so ganz. Das Problem betrifft Gruppen-Chats. Die Unterhaltungen als solche sind zwar auch verschlüsselt, jedoch gibt es eine Lücke beim Server. Dort ist es möglich, neue Gruppenmitglieder ohne Zustimmung des Gruppen-Adminstrators einzuschleusen. WhatsApp könnte die Lücke schließen und eine Authentifizierung für neue Mitglieder einführen. Bislang überlässt WhatsApp / Facebook die Kontrolle über neue Mitglieder aber der Aufmerksamkeit der Administratoren und Gruppen-Mitglieder.
Mehr zu WhatsApp und Facebook

11. Januar 2018

Apple: Passwort-Sicherheit?

Es ist noch nicht allzu lange her, dass Apple mit einer Sicherheitslücke das Root-Passwort betreffend Schlagzeilen machte. Hinzu kam, dass das Patch für High Sierra mit der darauf folgenden Aktualisierung wieder verschwunden war.

Nun gibt es ein neues Passwort-Problem auf dem Mac. Dieses Mal geht es um den App Store. Vorausgesetzt du hast in den Einstellungen den Zugriff gesperrt (Schloss geschlossen), ist es möglich, dieses mit jedem x-beliebigen Passwort zu öffnen. Natürlich kann jemand diese Lücke nur ausnutzen, wenn derjenige das Zugangspasswort für deinen Mac kennt – hoffentlich ist dein Gerät auch passwortgeschützt …

Zwar ist dieser Fehler nicht so gravierenden wie die Root-Lücke, aber er sollte trotzdem nicht vorhanden sein. Falls du die Beta-Version von High Sierra MacOS 10.13.3 installiert hast, ist der Fehler bereits behoben. Für alle anderen gilt: Auf das nächste offizielle Update warten.

10. Januar 2018

Microsoft: Patch Day

Wie jeden zweiten Dienstag im Monat war auch gestern wieder Patch Day bei Microsoft. Windows Computer werden an diesem Tag aktualisiert. Diesmal läuft das etwas anders ab. Zum einen hat Microsoft aufgrund von Meltdown und Spectre das Sicherheits-Update vorgezogen. Zum anderen hat das jedoch zu Problemen auf einigen Rechnern geführt.

Deshalb setzt Microsoft das Patch für die betroffenen AMD-Prozessoren aus und arbeitet zusammen mit AMD an einer Lösung.

Windows 8.1 Nutzer sollten außerdem wissen, dass der Support für diese System-Version im Januar 2018 ausläuft. Aber auch bei Verwendern, die ein kostenloses Upgrade auf Windows 10 installiert haben, endet 2018 die Unterstützung für einige Software-Produkte. Eine Liste findest du auf der Microsoft-Support-Seite.

9. Januar 2018

Sicherheits-Updates von Apple

Apple hat mit der Verteilung der bereits angekündigten Aktualisierungen begonnen. Diese dürften die durch Meltdown und Spectre verursachten Schwachstellen betreffen. Außerdem werde weiter an der Verbesserung der Sicherheit gearbeitet.
Macs erhalten ein Zusatz-Update für MacOS High Sierra 10.13.2. Safari (MacOS High Sierra und OS X El Capitan) wird auf 11.0.2 aktualisiert. Bei iOS handelt es sich um die Version 11.2.2.

Du solltest umgehend kontrollieren, ob deine Geräte auf dem neusten Stand sind. Wenn nicht, empfiehlt Apple diese Updates umgehend zu installieren. Weitere Infos zur Installation von Updates.

8. Januar 2018

Probleme nach Meltdown und Spectre

Inzwischen sind die ersten Updates auf den Computern angekommen. Leider ist das nicht unbedingt ein Anlass zur Freude. Wie sich bereits andeutete, wirken sich die Patches in vielen Fällen nicht nur negativ auf die Performance aus.

Wie Gamestar berichtet, hält sich die Auswirkung bei Spielen mit bis zu 4 % noch im Rahmen. Bei einigen SSDs lag jedoch die Leistungsverminderung bei bis zu 41 %, wobei die Einbußen wohl von der jeweiligen SSD und dem Einsatzbereich abzuhängen scheinen.

Noch gravierendere Probleme traten bei einigen Windows 10-Nutzern auf. Windowsreport erstellte dazu folgende Liste:

1. Das Update lässt sich nicht installieren (bleibt hängen) oder deinstalliert sich von selbst.
2. Chrome und Firefox-Browser frieren ein und stürzen anschließend ab; der Windows 10 Browser funktioniert nicht.
3. Manche Anwendungen und Programme versagen ihren Dienst.
4. Die App-Liste ist aus dem Start-Menü verschwunden.
5. Der Computer friert ein und beim Restart bleibt der Prozess beim Windows-Logo hängen. Zumindest für technische Laien ist folglich der PC nicht mehr nutzbar.

Die Folgen von Meltdown und Spectre veranlassten Anwälte in den US-Bundesstaaten Kalifornien, Indianan und Oregon dazu, Klage gegen Intel einzureichen. Die Vorwürfe: Die Sicherheitslücke als solche, zu spätes Informieren der Öffentlichkeit, Performance-Probleme als Folge der notwendigen Patches.
Die Anwälte streben eine Sammelklage gegen das Unternehmen an. Dann hätten Kunden Anspruch auf Schadensersatz, ohne jeweils eine individuelle Schädigung nachweisen zu müssen.

6. Januar 2018

Sicherheit: Meltdown und Spectre

Momentan sind die Computer-Firmen eifrig damit beschäftigt, die Sicherheitslücken zu stopfen. Der aktuelle Stand bezüglich Meltdown:

Intel beabsichtigt bis Ende dieser Woche 90 % der in den letzten 5 Jahren erschienen CPUs mit einem Update zu versorgen. Ob das auch so sein wird, …?

Geräte mit Windows 7, 8, 10 sowie Linux Betriebssystem haben am 3. Januar ein Update erhalten. Jedoch scheint es unter Windows anschließend zu Problemen mit einigen Sicherheits-Suites gekommen zu sein.

Außer der Apple Watch sind alle Geräte betroffen. Apple hat bereits ein Update mit der Aktualisierung auf iOS 11.2, macOS 10.13.2 und tvOS 11.2 verteilt.

Nachdem Google seine Nexus- und Pixel-Modelle schon mit einem Update versorgt hat, sieht es bei den Android-Geräten anderer Hersteller bisher recht finster aus. Wann entsprechende Updates verteilt werden, ist noch nicht bekannt.

Browser: Chrome und Firefox wurden gestern aktualisiert, Safari soll in den kommenden Tagen folgen und die Microsoft Browser sollen mit dem nächsten System-Update sicherer gemacht werden. Für Opera liegen leider keine Informationen vor.

Die Spectre-Schwachstelle bereitet den Unternehmen wesentlich mehr Probleme. Apple stellt eine Behebung des Fehlers mit dem nächsten Update in Aussicht, legt sich jedoch nicht fest, wann dieses verteilt werden wird. Alle anderen arbeiten daran, geben aber keine Prognosen ab.

Auf jeden Fall solltest unbedingt die Updates installieren, auch wenn sie die Lücken nicht vollständig schließen. Ein halb geschlossenes Tor ist immer besser als ein weit geöffnetes.

5. Januar 2018

Browser: Opera 50 2018

Opera startet mit einem größeren Update ins neue Jahr. Neben Verbesserungen bereits vorhandener Funktionen gibt es auch einige neue Features.

Der integrierte Ad-Blocker verhindert jetzt auch Bitcoin-Mining:
› Einstellungen ›› Block ads ››› NoCoin (Schutz vor Crypto-Währungs-Mining).

Unterstützung von Chromecast:
› Einstellungen ›› Browser ››› Nutzer-Oberfläche ›››› Aktiviere Chromecast Support.

VR-Player mit Beenden-Button.

Bessere Video-Wiedergabe auf Macs.

Webseiten als PDF speichern.

Funktionelleres Tab Context Menü.

Verbesserung des Währungs- und Maßeinheiten-Umrechners.

Optimierung von VPN.

Mehr zu Opera Browsers »

4. Januar 2018

Sicherheit: Schwachstelle in Computerchips

Diese, wohl schon seit Juni 2017 bekannte Lücke, ermöglicht es Hackern, vertrauliche Daten wie Passwörter, Krypto-Schlüssel oder Programminformationen auszulesen. Die Brisanz liegt darin, dass Intel-Chips und lizenzierte ARM-Prozessoren (zur Optimierung der Stromaufnahme und Ausführungsgeschwindigkeit) betroffen sind. Und diese verwenden fast alle Herstellern von Computern, mobilen Geräten, Routern sowie Server.

Intel-Chef Brian Krzanich zu CNBC:
Handys, PCs, alles wird etwas davon betroffen sein, aber die Auswirkungen werden von Produkt zu Produkt unterschiedlich sein.

Der Intel-Konkurrent AMD behauptet, dass seine Chips sicher seien, wovon die Forscher jedoch nicht vollkommen überzeugt sind.

Mit Intel-Chips arbeiten Computer / Laptops folgender Hersteller: Acer, Asus (auch Smartphone), Dell, Fujitsu, HP, Lenovo, Medion, u. a.

Lizenznehmer von ARM Ltd. sind vor allem auch für mobile Geräte: Apple, Fujitsu, HP, HTC, IBM, Microsoft, Motorola, Nintendo, Nokia, Qualcomm (Snapdragon), Samsung (Exinos), Sony, Toshiba u. a.

Was tun? Amazon, Google und Microsoft haben angeblich ihre Cloud-Dienste bereits abgesichert. Hinsichtlich der Geräte-Updates teilte Google mit, dass die Lücke mit dem aktuellen Sicherheits-Update (s. Nachricht vom 3. 1.) bereits geschlossen wird.
Microsoft will den entsprechenden Patch für Windows am Dienstag, den 09.01.2018 verteilen.
Apple hat sich bisher noch nicht dazu geäußert, inwieweit iOS und MacOS betroffen sind und wann mit einem Update zu rechnen ist.
Für das Linux-Betriebssystem werde an der Fehlerbehebung gearbeitet.

Die Beseitigung der Sicherheitslücke hat leider auch eine negative Auswirkung. So könnten die Geräte langsamer werden. Intel geht von einem Leistungsabfall von 2 % aus. Andere Quellen halten jedoch bis zu 30 % für möglich. Trotzdem solltest du das Update auf jeden Fall installieren (lies hierzu auch: Risiken veralteter System-Versionen).

3. Januar 2018

Android: Sicherheits-Updates

Google hat ein Sicherheits-Update für Android freigegeben. Mit diesem Update wird eine kritische Sicherheitslücke im Media Framework geschlossen, die es Angreifern ermöglicht, einen beliebigen Code im Zusammenhang mit einem vertraulichen Prozess ausführen zu lassen.

Nach allen Aktualisierungen nach dem 05. Januar 2018 sollte diese Lücke geschlossen sein. Da Google aber nur Nexus / Pixel Geräte direkt versorgt, könnte es bei Geräten anderer Hersteller noch einige Zeit dauern, bis diese das Update verteilen. Wenn überhaupt

2. Januar 2018

Akku-Austausch bei Apple

Nach den Beschwerden zahlreicher Nutzer über Performance-Einbußen aufgrund der eingebauten Drosselung bei alternden Akkus hat Apple nun reagiert.
Sofern du Besitzer eines iPhone 6, 6s, SE oder 7 bist, bietet dir Apple auch außerhalb der Garantiezeit einen Austausch des Akkus zu einem vergünstigten Preis an. Dazu musst du folgendes tun:

Webseite von Apple aufrufen
Deine Apple-ID und
die Seriennummer deines Geräts eingeben
(Einstellungen › Allgemein › Info)
den weiteren Schritten folgen.

Anschließend hast du die Möglichkeit dir einen Termin an einer Genius Bar in deiner Nähe zu bekommen, dich an einen autorisierten Service Provider (Gravis) verweisen zu lassen oder den Postweg zu wählen. Ein Austausch über deinen Mobilfunkanbieter ist nicht vorgesehen.
Bevor du dein Gerät abgibst oder versendest,

mache ein Backup
setze dein Gerät zurück (Reset) oder
melde zumindest von dein iMessage-Account ab
deaktiviere Find MyPhone für dieses Gerät.

Die Dauer (Apple spricht von 6 bis 10 Geschäftstagen) und der Preis hängen von der Methode, die du wählst ab.
Für den Austausch selbst berechnet Apple 24,37 € + MWSt. – also etwa 29,00 €. Hinzu kommen aber noch Versandkosten, so dass dich der Austausch ca. 40,00 € kostet. Nicht billig, aber immer noch günstiger als die regulären 89,00 €.

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