Mai 2018 – Nachrichten | Internet und Mobiles im Klartext

Ausgewählte Nachrichten vom Mai 2018 mit kurzen Erläuterungen und / oder einem Kommentar aus den Themenbereichen von ebblogs.

Mai 2018 – Neuigkeiten

Kurznachrichten zu folgenden Themen

SICHERHEIT PHISHING
Spectre Next Generation – 03.05.
Patches für Spectre NG – 22.05.
Peinliche Panne bei Ghostery – 28.05.
Unsicheres Hotel-WLAN – 29.05.
APPLE MICROSOFT (Windows)
Quartalszahlen Q2 von Apple – 02.05.
20 Jahre iMac – 07.05.
Richtlinien für App-Entwickler – 11.05.
Sensible MacBook-Tastatur – 14.05.
GOOGLE (Android) SOZIALE NETZWERKE
Google Entwicklerkonferenz 2018 – 09.05.
YouTube Music -17.05.
WhatsApp Gründer verlässt Facebook – 01.05.
Ändere dein Twitter-Passwort – 04.05.
EU-Kommission befragt Mark Zuckerberg – 23.05.
MOBILFUNK SONSTIGES
Netzausfall bei O2 – 16.05.
Geänderte Tarife bei günstigen Anbietern – 20.05.
o2 und die DSGVO – 25.05.
Netzausbau der deutschen Telekom – 08.05.
EU-DSGVO – Last-Minute-Checkliste – 24.05.
Apple vs Samsung – 25.05.
Keine ROM auf Huawei-Geräten mehr – 26.05.
Verstoß gegen die DSGVO: Erste Beschwerden – 30.05

30. Mai 2018

Erste Beschwerden wegen Verstoßes gegen die DSGVO eingereicht

Bereits vor einigen Tagen hat Max Schrems (Datenschutzplattform noyb – none of your business) Beschwerde gegen Facebook, Google (Android), Instagram und WhatsApp eingelegt. Seiner Meinung nach verstoßen diese Unternehmen klar gegen die DSGVO. Zwar haben diese ihre Datenschutzerklärungen an die DSGVO angepasst, indem sie beschreiben, welche Daten sie sammeln und wofür sie sie verwenden. Auch informieren sie jeden Nutzer über die Änderungen und fordern diese auf, einen Haken bei Ich stimme zu zu setzen. Das entspricht aber nur auf den ersten Blick der neuen Verordnung.

Denn du hast nur die Möglichkeit, dem Gesamtpaket zuzustimmen, um die Plattform weiter nutzen zu können. Verweigerst du den Haken, wirst du rausgeschmissen. Das ist Erpressung und entspricht nicht der DSGVO. Die Nutzung einer Plattform oder Webseite als solche darf nicht von einer Zustimmung zur Nutzung deiner persönlichen Daten abhängig gemacht werden. Manche Nutzer möchten einfach über z. B. Facebook in Kontakt mit ihren Freunden bleiben und legen keinen Wert auf personalisierte Werbung etc. Für diese muss es möglich sein, der Datennutzung zu widersprechen, was jedoch nicht der Fall ist.

Inzwischen hat auch in Frankreich die Gruppe La Quadrature du Net mit derselben Argumentation Beschwerde eingereicht. Zunächst richtet die Klage sich ebenfalls gegen Facebook und Google (Gmail, YouTube und die Suche), darüber hinaus aber auch noch gegen Apple (iOS), Amazon und LinkedIn. Weitere Beschwerden gegen Google (Android), Instagram und WhatsApp sowie Outlook und Skype sind bereits in Planung.

Es könnten und müssten eigentlich noch viele folgen, da die Vorwürfe in gleichem Maße auf alle sozialen Netzwerke, Dating-Plattformen, einige Messenger, Online-Shops und Suchmaschinen sowie vor allem auch auf Microsoft (Windows) zutreffen.

29. Mai 2018

Urlaubszeit - Hotel-WLAN-Zeit

Inzwischen folgt beim Einchecken in Hotels auf die Frage nach der Zimmernummer direkt die nach WLAN sowie dem entsprechenden Passwort. Da viele Hotels die WLAN-Verbindung kostenlos anbieten, spart das Mobilfunkdaten und ggfs. auch Geld. Nur ist selbst ein passwortgesicherter WLAN-Zugang im Prinzip auch nur ein öffentlicher WLAN-Hotspot, mit allen Risiken.

Du hast keine Ahnung, wie abgesichert der Hotel-Router wirklich ist und ob die Verbindung zwischen deinem Gerät und dem Router angreifbar ist. So sagte Stefan Middendorf vom Landeskriminalamt Baden-Württemberg in einem Interview mit Business Insider:

Betrüger stellen mittlerweile sogar WLAN-Netze in der Nähe von Hotels auf, die einen ähnlichen Namen haben wie das hoteleigene WLAN. Es ist also unter Umständen möglich, dass jemand diese Daten mitloggt, um sich dann zum Beispiel in euren E-Mail-Account einzuloggen.

Damit können sich Hacker Zugang zu weiteren Plattformen, wie soziale Netzwerke, Online-Shops etc., verschaffen. Noch riskanter ist Online-Banking über solche öffentlichen WLAN-Netze.

Was kannst du tun?

– zumindest für alle Aktionen mit Login, dazu zählt auch das Abrufen von E-Mails, öffentliche WLAN-Netze meiden
– auf dem Gerät in den Einstellung das automatische Verbinden mit freiem WLAN deaktivieren
– stattdessen für sensible Verbindungen mobile Daten verwenden (EU-Roaming)
– außerhalb der EU VPN nutzen (s. u.)
– im Browser den Incognito-Modus einschalten und nur verschlüsselte Webseiten (https) besuchen
– insbesondere an von Hotels für Gäste zur Verfügung gestellte PCs / Laptops keine eigenen USB-Sticks oder Festplatten anschließen (möglicherweise Trojaner)

Einige Browser bieten kostenloses VPN an. Einer davon ist der, mit 4,5 bzw. 4,6 gut bewertete, Aloha Browser für Android-Geräte sowie für iPhones / iPads. Jedoch findest du bei Google Play bzw. im App Store auch noch weitere Angebote.

28. Mai 2018

Peinliche Panne beim Werbe-Blocker Ghostery

Ghostery ist ein häufig verwendetes Browser-Plugin, das Tracking und Werbung auf Webseiten blockiert. Damit soll es deine Daten und deine Privatsphäre beim Surfen besser schützen.

Anlässlich des finalen Inkrafttretens der EU-DSGVO hat auch Cliqz, zu dem Ghostery seit einiger Zeit gehört, seine Datenschutzerklärung angepasst. Gleichzeitig hat das Unternehmen den bisherigen Mailing-Service aufgekündigt und nimmt das Mailing-Management jetzt selbst in die Hand – mit einer fatalen Folge.

Wie viele andere auch informierte das Unternehmen seine, bei Ghostery mit einer E-Mail-Adresse angemeldeten, Nutzer per E-Mail über die geänderte Datenschutzerklärung. Jedoch ist bei diesem Massenversand ein peinlicher Fehler unterlaufen. Bei jedem Nutzer war unter An: / To: nicht nur die eigene E-Mail-Adresse, sondern auch die zahlreicher anderer Ghostery-Nutzer lesbar.

Ghostery schreibt dazu in seinem Blog:
… Wir sind entsetzt und beschämt, dass dies passierte und tun unser Bestes, um sicher zu stellen, dass dies niemals wieder passiert. Nur E-Mail-Adressen und die Tatsache, dass du auf unserer Mailing-Liste stehst, wurden versehentlich offengelegt.
… Als wir bemerkten, was passiert war, stoppten wir das Versenden weiterer E-Mails sofort und beendeten diesen Prozess für alle zukünftigen E-Mails. Glücklicherweise waren nicht alle Konto-Inhaber betroffen. (übersetzt)

So untersagst du das Versenden weiterer E-Mails …
› im Browser https://www.ghostery.com/de/ aufrufen
›› in dein Konto einloggen
››› Haken bei Ja, ich möchte über Verbesserungen von Ghostery informiert werden entfernen

bzw. löschst dein Konto:
› im Browser https://www.ghostery.com/de/ aufrufen
›› in dein Konto einloggen
››› Konto löschen anklicken

Du kannst Ghostery auch ohne Anmeldung nutzen.

26. Mai 2018

Keine Custom-ROM mehr auf Geräten von Huawei und Honor

Bisher war es möglich von Huawei einen Bootloader-Unlock-Code für Huawei- und Honor-Geräte anzufordern, um das Gerät zu entsperren und eine Custom-ROM zu installieren. Diesen Service hat das Unternehmen nun eingestellt. Begründung:

Bekanntmachung
Um ein besseres Nutzererlebnis zu bieten und durch das Flashen von ROMs entstandene Probleme zu vermeiden, wird der Unlock-Code-Bewerbungs-Service für alle Produkte, die nach dem 24.05.2018 eingeführt werden beendet. Für Produkte, die vor diesem Datum veröffentlicht wurden, wird der Service 60 Tage nach dieser Bekanntmachung eingestellt.
Danke für Ihr Verständnis. Wir werden Ihnen weiterhin qualifizierten Service anbieten.
2018-05-24
Huawei Device Co., Ltd.
(Quelle: xda-developers )

25. Mai 2018

o2-Datenschutz-Erklärung / Apple versus Samsung
o2 missbraucht die Aktualisierung der Datenschutzerklärung
Momentan wird wohl jeder mit E-Mails und SMS überhäuft, in denen Unternehmen auf ihre, an die DSGVO angepassten Datenschutzerklärungen aufmerksam machen. Schon allein aufgrund der Menge wird kaum ein Nutzer alle durchlesen, sondern einfach abhaken und gut ist.Bei o2 ist das keine gute Idee. Insbesondere dann, wenn du zuvor der Verwendung deiner Daten widersprochen hast. Nachdem du die neue Datenschutzerklärung akzeptiert hast, sind alle zuvor getroffenen Vereinbarungen gelöscht. Das bedeutet, dass du erneut ausdrücklich der Verwendung deiner Daten widersprechen musst. Sonst kann o2 in Zukunft „bestimmte Bestandsdaten für weitere Produktangebote verwenden“.Samsung muss 539 Millionen Dollar an Apple bezahlen.
Im Rechtsstreit um fünf Patentverletzungen von Samsung hat die Jury des US District Court in San Jose, CA gestern ein Urteil gesprochen. Der größte Teil der Summe betrifft das Kopieren wesentlicher Design-Elemente des Apple iPhone 3 GS, die sich beim Galaxy S i9000 von Samsung wiederfanden.Die beiden Unternehmen haben den Ausgang des Verfahrens wie folgt kommentiert:

Apple – Es ist eine Tatsache, dass Samsung ungeniert unser Design kopierte. Wir sind der Jury für ihre Dienste dankbar und erfreut, dass sie zustimmte, dass Samsung für das Kopieren unserer Produkte zahlen sollte.

Samsung – Die heutige Entscheidung widerspricht völlig einem, sich über den Schadensumfang der Design-Patent-Verletzung zugunsten von Samsung einigen Supreme Court. Wir werden alle Optionen prüfen, um ein Ergebnis zu erzielen, das Kreativität nicht behindert. (Quelle: MacRumors )

24. Mai 2018

Last-Minute-Checkliste für die EU-DSGVO
Morgen ist Stichtag. Auch wenn die neue EU-DSGVO wohl eher auf die großen datensammelnden Unternehmen abzielt, müssen auch kleine Webseiten oder Blogs eine ausführliche Datenschutzerklärung in ihre Webseite integrieren.
Dafür muss eine eigene Seite vorgesehen werden, die von jeder Seite bzw. von jedem Beitrag aus direkt erreichbar ist. Ein, wie bisher häufig praktiziertes, Einbinden der Datenschutzerklärung in die Impressums-Seite entspricht nicht mehr den Richtlinien!

Vorarbeit:

Herausfinden, welche Funktionen, die persönliche Daten von Besuchern sammeln und speichern, in deine Webseite integriert sind – z. B.:

1. Cookies
2. Kommentare
3. Kontaktformular / E-Mail-Kontakt
4. Anmeldung (Login)
5. Newsletter
6. Share-Buttons
7. Google Analytics oder ein anderer Monitoring Service
8. Google Adsense bzw. Werbung
9. Sonstige Plugins wie Spam-Schutz, Firewall etc.
10. Verschlüsselung
11. Verknüpfungen mit anderen Netzwerken oder Clouds etc.

Mindestanforderung an den Inhalt der Datenschutzerklärung:

1. Einleitung mit einer Erläuterung des Zwecks der Datenschutzerklärung sowie Angabe des Namens und der Adresse des für den Datenschutz zuständigen Mitarbeiters bzw. des Inhabers der Webseite (bei Kleinstunternehmen)
2. Aufklärung, dass es keine hundertprozentige Sicherheit bei der Übertragung von Daten über das Internet gibt.
3. Klar gegliederte Erläuterung der einzelnen, für deine Seite zutreffenden Punkte (s. o.) – pro Punkt ein Abschnitt
4. Erklärung zum Recht auf Auskunft, Löschung und Sperrung mit Angabe des Kontakts
5. Aktualisierungsdatum

Jeder Punkt muss folgendes beinhalten:

1. Um was es sich handelt
2. Ggfs. Adresse des Anbieters (z. B. von Google)
3. Zweck und Arbeitsweise z. B. des Plugins, Cookies etc.
4. Aufzählung der Daten, die gesammelt/gespeichert werden (z. B. Name, IP-Adresse …)
5. Auskunft über die Dauer der Datenspeicherung
6. Link zur Datenschutzerklärung (und zu den AGB) des jeweiligen Anbieters
7. Darstellung deines berechtigten Interesses für die Verwendung der Funktion und Speicherung der Daten
8. Aufklärung über die Rechte des Nutzers, z. B. die Möglichkeit, der Speicherung der von dieser Funktion gesammelten Daten zu widersprechen

Haftungsausschluss hinsichtlich der Inhalte deiner Webseite sowie der Inhalte verlinkter Seiten.
Eventuell Ausführungen zum Urheberrecht / Copyright. Dies kann auch im Impressum stehen.

Darüber hinaus ist wichtig:

› Überprüfen, ob sich die Anbieter von Zusatzfunktionen in ihrer Datenschutzerklärung an die EU-DSGVO halten. WordPress und einige andere Plugin-Anbieter haben ihr Erklärung inzwischen entsprechend aktualisiert. Andere haben das aber noch nicht getan, was als kritisch zu betrachten ist. Eventuell das Plugin wechseln oder weglassen.
›› Mit Diensten wie Google (z. B. Analytics) musst du einen schriftlichen Vertrag abschließen. Gleiches gilt für Newsletter-Services. Dieser Vertrag muss aufbewahrt und jederzeit auffindbar sein.
››› Dasselbe gilt für Listen mit den persönlichen Daten deiner Besucher. Es reicht nicht, wenn diese z. B. über die Kommentar- oder Login-Funktion gespeicherten Daten nur über das Backend deiner Webseite einsehbar sind. Sie müssen auch lokal gespeichert sein, ausgedruckt und auf Verlangen vorgezeigt bzw. versendet werden können (Auskunftsrecht der betroffenen Person).

Vorlagen für Datenschutzerklärungen kannst du z. T. auch kostenlos aus dem Internet herunterladen (z. B. bei e-recht24). Vergiss aber bitte nicht, die Formulierungen wie wir, unser Unternehmen, Sie oder du an das Format deiner Webseite anzupassen.

Nun viel Spaß mit den letzten Schönheitsreparaturen.

23. Mai 2018

EU-Kommission befragt Mark Zuckerberg (CEO von Facebook) und Herr Zuckerberg antwortet eher wenig.

Der Verlauf der Befragung durch Vertreter des Europaparlaments erinnerte stark an die Anhörungen in den USA.

Das Positive: Mark Zuckerberg entschuldigte sich (erneut) für den zu sorglosen Umgang mit Daten, der den Skandal um Cambridge Analytica möglich gemacht habe.

Das Negative: Darüber hinaus kamen nur wenige Antworten auf die Vielzahl von Fragen und dann waren es überwiegend oberflächliche Versprechen. Neben dem Hinweis, dass Facebook verstärkt gegen Fake-News vorgehen und sich an die DSGVO halten wolle, ging er an keiner Stelle ins Detail. Zum Beispiel blieb er auch die Antwort auf die Frage nach der Zusammenführung der Daten von WhatsApp und Facebook schuldig.

Die zugegebenermaßen recht kurz bemessenen 20 Minuten Antwortzeit nutzte der Facebook-CEO wiederholt zur Darstellung der Vorzüge von Facebook und seiner Vision Menschen zu verbinden und die Welt einander näher zu bringen.

Er beendete ziemlich abrupt die Gesprächsrunde mit dem Hinweis, der Zeitplan sei bereits um 15 Minuten überschritten. Hinsichtlich weiterer Fragen versprach Mark Zuckerberg schriftlich zu antworten bzw. Gespräche mit seinen Mitarbeitern zu vermitteln. Dumm nur, dass die jeweiligen Mitarbeiter letztendlich auch keine Details bekanntgeben oder Entscheidungen treffen dürfen. Etwas Konkretes weiss man also nicht und wird man wohl auch nie erfahren.

Mehr zur Vertrauenswürdigkeit von Versprechen bei Facebook

22. Mai 2018

Intel stopft zwei Spectre-NG-Sicherheitslücken

Nachdem Google und Microsoft eine weitere Sicherheitslücke, Spectre Variante 4, entdeckt hatten, beginnt Intel mit der Auslieferung von Patches. Diese Updates umfassen den Schutz vor Spectre Variante 4, sowie die Anfang Mai von ARM gemeldete Spectre Variante 3a. Laut Intel soll die Fehlerbehebung keine negative Auswirkung auf die Performance (0-1 %) haben.

Das Gefährdungspotential dieser beiden Lücken wird zwar nur als mittel eingeschätzt, betroffen sind jedoch, wie auch von den übrigen Spectre-NG Varianten, alle Intel-Prozessoren der letzten 10 Jahre.

Patches für die weiteren bisher bekannten Spectre-NG Sicherheitslücken, Varianten 3 bis 8, fehlen noch und Intel hat sich noch nicht zu einem genauen Zeitplan geäußert.

Mehr zu Schadsoftware

20. Mai 2018

Änderungen bei monatlich kündbaren günstigen Tarifen einiger Mobilfunk-Anbieter

Smartmobil, WinSim, maxxim, Simply und PremiumSim haben ihre günstigen Tarife überarbeitet. Nachdem die Kosten zunächst angestiegen waren, haben einige die Preise nun wieder gesenkt. Andere haben das Datenvolumen im jeweiligen Tarif erhöht.

WinSim hat die Inklusiv-Daten jedoch in seinem günstigsten Plan halbiert und Maxxim bietet  LTE 1500 mit 2 GB nicht mehr an.

Trotzdem bleibt ein Problem bei diesen Anbietern bestehen. An der (Netz-) Qualität wird sich in absehbarer Zeit kaum etwas ändern. Denn diese Anbieter nutzen das o2-Netz mit Geschwindigkeiten von max. 21,6 MBit/s bzw. max. 50 MBit/s Download-Geschwindigkeit. Nur bei einigen der teureren Angebote sind bis max. 225 MBit/s möglich. Hinzu kommt, dass die Netzabdeckung bei o2 immer noch zu wünschen übrig lässt.

Die Tarife im Einzelnen

17. Mai 2018

Kann YouTube Music mit Spotify und Apple Music konkurrieren?
» Wichtiges Firefox Update

Google hat den Start von YouTube Music offiziell bekannt gegeben.

…YouTube wurde für Video gemacht, nicht nur für Musik. Dienstag, 22. Mai 2018, werden wir das ändern, indem wir YouTube Music einführen, einen neuen Musik-Streaming-Dienst gemacht für Musik mit dem Zauber von YouTube … (Google; übersetzt)

Zunächst in den USA, Australien, Neuseeland, Mexico und Südkorea (nur Premium). In Kürze werden dann Österreich, Kanada, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Irland, Italy, Norwegen, Russland Spanien, Schweden, die Schweiz und Groß-Britannien folgen. Wenn du direkt erfahren möchtest, wann es in Deutschland so weit ist, kannst du dich hier anmelden.

In YouTube Music findest du die offiziellen Versionen von Millionen Titeln, Alben, Künstler-Radio zusätzlich zu Musik-Videos. Außerdem Remixes, Covers, tausende von Playlisten, personalisierte Musik-Vorschläge etc.

Wie bei Spotify gibt es eine kostenlose Version mit Werbung sowie eine Premium-Variante für 9,99 $ (€):
Sie ist werbefrei und du kannst Musik auch im Hintergrund hören und herunterladen.
Für 11,99 $ (€) sind auch Videos werbefrei und du hast die Möglichkeit, sie im Hintergrund abzuspielen und herunterzuladen.

Google Play Music soll auch weiterhin verfügbar sein. Ob nur bis sich YouTube Music etabliert hat oder auf Dauer ist offen.

16. Mai 2018

Netzausfall bei o2 - Rückblick
» Wichtiges Firefox Update

Gestern gegen 11:00 Uhr fiel das Netz von O2 (Telefónica) in weiten Teilen Deutschlands komplett aus. Da auch viele Anbieter günstiger Tarife das O2- / e-plus-Netz nutzen, waren z. B. auch die Kunden von Aldi Talk, Fonic und Blau betroffen.

Die zahlreichen Kommentare in den sozialen Netzwerken reichten von „Ist doch kein Weltuntergang“ über „Ich bin beruflich auf eine funktionierende Verbindung angewiesen“, „Denke über Kündigung nach bzw. werde es morgen tun“ bis hin zur Frage nach Entschädigung durch den Anbieter.
Letzteres halte ich für ausgeschlossen, da das Unternehmen selbst bei einem monatelangen Ausfall keine Bereitschaft dazu zeigte.

Darüber hinaus gab es folgende Ratschläge, die in einigen Fällen geholfen haben sollen:
– Gerät aus und wieder einschalten › SIM neu anmelden
– Einige Minuten den Flugmodus ein- und dann wieder ausschalten
– Das Gerät manuell neu beim Provider anmelden und verbinden

Der Einzige, der sich mit einer Kommentierung extrem zurückhält, ist O2 selbst. Gegen 14:00 Uhr kam ein kurzes, verharmlosendes Statement via Twitter:

Derzeit kann es bei einem Teil unserer Kunden zu Einschränkungen bei der mobilen Telefonie und Datennutzung kommen. Unannehmlichkeiten bedauern wir sehr. Die Ursache, die zu den aktuellen Einschränkungen führt, wird derzeit untersucht.
(Quelle: PCWELT)

Info-Seite von O2

Besuchst du die O2-Hompage › Service › Netz & Verfügbarkeit › Netzstörung?, gab und gibt es keine überregionalen Störungen. An der Aussage änderte sich auch nichts, wenn ich gezielt nach meinem Standort suchte. Für meine Stadt keine Störmeldung, obwohl Geräte im O2-Netz keinen Empfang hatten. Noch besser ist, dass meine Haus-Adresse ein störungsfreies Netz hat – mitten in einem seit Jahren bestehenden O2-Funkloch! Diese Messungen sorgen also nicht für mehr Klarheit.

Um Mitternacht waren die Störungen angeblich behoben. Jedoch gibt es seit 7:30 / 8:00 Uhr wieder neue Störmeldungen bei den o. g. Anbietern.

Natürlich sind auch die Telekom oder Vodafone nicht sicher vor Netzausfällen. Nur was bei O2/Telefónica immer wieder negativ auffällt, ist die mangelhafte Kommunikation mit den Kunden und das Herunterspielen von Problemen.

Bleib auf dem Laufenden: Tagesaktuelle Netzstörungen

15. Mai 2018

Google hat damit begonnen, das Angebot seines Cloud-Dienstes neu zu gestalten.

Mit Google One wird alles besser – nein, eher verwirrender. Denn Google Drive wird nicht generell zu Google One.

Der kostenlose Service mit 15 GB Speicherplatz bleibt weiterhin Google Drive und an den Konditionen ändert sich nichts.

Solltest du jedoch ein Abonnement abgeschlossen haben, wirst du in den nächsten Monaten eine E-Mail mit Informationen zur automatischen Umstellung auf Google One und deren Vorteile erhalten. Um direkt über Stand der Verteilung informiert zu werden, kannst du dich hier anmelden.

Das ändert sich in der Google-Cloud (Kosten pro Monat – für One bisher nur in US-Dollar):

Drive One
100 GB › 1,99€ › 1,99 $
nicht angeboten 200 GB › 2,99 $
1 TB › 9,99€ auf 2 TB erhöht › 9,99 $

Die Abos über 10 TB › 99,99 €, 20 TB › 199,99 € sowie 30 TB › 299,99 € werden unverändert in Google One übernommen.

Mehr zu Cloud-Diensten

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14. Mai 2018

Probleme mit MacBook Tastaturen

Die Tastatur von MacBooks reagieren äußerst empfindlich auf Verschmutzungen. Schon kleinste Staubteilchen oder Krümel können dazu führen, dass einzelne Tasten blockieren.

Apple führte die Butterfly-Tastatur mit flacheren Tasten 2015 ein und überarbeitete sie für das MacBook Pro 2016. An der Problematik hat sich jedoch nichts geändert. Dies ist Apple wohl bekannt, jedoch äußert sich das Unternehmen nicht offen dazu.

Um die Tasten wieder zu lösen, soll der Nutzer eine Genius Bar aufsuchen. Dort reinigen die Mitarbeiter die Tastatur mittels Druckluft, was das Problem jedoch häufig nicht dauerhaft beseitigt. Zudem ist der Service nach Ablauf der Geräte-Garantie kostenpflichtig. Und Reparaturen sind bei Apple nicht gerade günstig.

In den USA haben nun zwei Nutzer das Unternehmen verklagt. Apple solle den Mangel offen eingestehen, die Tastatur überarbeiten und bei bereits verkauften Geräten zumindest eine kostenlose Reparatur anbieten. Auch eine offizielle Aktion, vergleichbar mit dem Akku-Tausch beim iPhone 6S, wäre denkbar.

Mehr Informationen bei Apple Insider (Englisch)

11. Mai 2018

Apple ändert Richtlinien für App-Entwickler

Ab sofort will Apple bereits im App Store angebotene Apps hinsichtlich des Datenschutzes strenger kontrollieren. Darüber hinaus ändern sich die Anforderungen an neue Apps u. a. in zwei Punkten: Datenschutz und Design.

Bezüglich des Datenschutzes, insbesondere bei Standort-Daten, gilt für alle Apps …

Nutze Standort-Dienste in deiner App nur dann, wenn diese für in der App angebotenen Features und Services notwendig sind. Standort-bezogene APIs sollten nicht genutzt werden, um Notfall-Dienste oder eine autonome Kontrolle über Fahrzeuge, Flugzeuge oder andere Geräte (…) anzubieten. Stelle sicher, dass du die Nutzer benachrichtigst und deren Zustimmung einholst, bevor du Standort-Daten sammelst, übermittelst oder nutzt. Falls deine App Standort-Dienste im Hintergrund nutzt, stelle sicher, deren Zweck in deiner App zu erklären. (Apple Guidelines )

Alle Apps, die neu in den App Store aufgenommen werden wollen, müssen an das Design des iPhone X angepasst sein. Das betrifft zum einen die Bildschirmgröße (gleiche Breite wie iPhone 7 oder 8, aber höher) sowie die hohe Auflösung des Super Retina Displays. Zum anderen soll die Darstellung bildschirmfüllend sein, aber die abgerundeten Ecken dürfen keine Elemente der App verdecken. Außerdem muss die Oberfläche so gestaltet sein, dass weder die Notch noch der Indikator für den Zugriff auf den Homescreen verdeckt sind. Deren Funktionen dürfen nicht beeinträchtigt sein bzw. in Konflikt mit Steuer-Elementen der App geraten.

Ältere Apps müssen diese Design-Richtlinie nicht erfüllen, dennoch hält Apple eine entsprechende Anpassung für wünschenswert.

09. Mai 2018

Interessantes von der Google Entwicklerkonferenz

Im Rahmen seiner jährlichen Präsentation unternahm Google wieder einen kurzen Streifzug durch seine vielfältige Produktpalette. Ich habe zwei Aspekte herausgegriffen.

Interessant war u. a., dass mit Android P weitere Wisch-Gesten Einzug auf Android-Geräten halten. Sie ähneln sehr den von Apple auf dem iPhone X eingeführten und ersetzen weitestgehend den Home-Button bzw. die bei Android bisher üblichen drei Steuerungs-Buttons am unteren Rand des Displays. Hinsichtlich des iPhones ist der Wegfall des Home-Buttons bei Apple-Nutzern nach wie vor recht umstritten. Es bleibt abzuwarten, wie die Android-Nutzer darauf reagieren und inwieweit diese Gesten-Steuerung auf Geräten anderer Hersteller umgesetzt wird.

Relativ viel Raum nahm die Vorstellung der Möglichkeiten, die künstliche Intelligenz und Machine Learning bieten, ein.
Zum einen soll diese Technik in der neuen News-App dazu dienen, das Nachrichtenangebot individueller abzustimmen. Die App wertet aus, wie – wann – wo der Nutzer sein Gerät verwendet und welches seine Interessengebiete sind, um ihm dann zunächst jeweils fünf maßgeschneiderte Top-Artikel anzuzeigen. Zudem möchte Google verstärkt auf die Seriosität der Nachrichtenquellen achten.

Zum anderen soll Google Maps intelligenter werden und mit Lens wird auch die Kamera zu einer Quellen von zusätzlichen Information über die Dinge, die du bzw. die Kamera sieh(s)t. All dieses Zusatzwissen eignet sich das Gerät selbst an, ohne dass du gezielt Angaben zu deinen Vorlieben etc. eingibst und je länger du es nutzt, desto besser wird dich dein Gerät kennen.

Der Preis für diesen Komfort ist – natürlich – die Sammlung deine Daten. Google versicherte zwar, dass du gespeicherte Bilder und Audio-Daten in den Privacy-Einstellungen löschen kannst. Fraglich ist aber, wie sich die Intelligenz entwickeln wird, wenn deine Daten nur eingeschränkt zur Verfügung stehen.

Eine ausführlichere Erläuterung dieses Themas bei Wired (englisch)

08. Mai 2018

Der Netzaus- bzw. -umbau der Telekom geht weiter

Wie die deutsche Telekom heute bekannt gab, kommen wieder mehr Kunden in den Genuss einer größeren Bandbreite am Internetanschluss.

So können weitere 429 124 Haushalte in 386 Orten vom schnelleren Internet profitieren. Anstelle von max. 50 MBit/s (Download) bzw. 10 MBit/s (Upload) gibt es nun bis zu 100 MBit/s bzw. 40 MBit/s.

Voraussetzung für die Nutzung des optimierten Angebots ist jedoch ein entsprechender Vertrag. Sollte dein Tarif noch 50 MBit/s bieten, müsstest du ein Upgrade auf 100 MBit/s vornehmen.

Preise (Internet + Telefonie):
Magenta Zuhause M mit 50 MBit/s – 19,95 €/mtl. über 6 Monate, anschließend 39,95 €/mtl.
Magenta Zuhause L mit 100 MBit/s – 19,95 €/mtl. über 6 Monate, danach 44,95 €/mtl.

Ob an deinem Standort schon das schnelle Telekom-Internet zur Verfügung steht kannst du hier prüfen.

Unabhängig vom Anbieter kannst du die tatsächliche Datenübertragungrate mit diesem Breitbandmessung-Tool über den Browser oder über spezielle Apps testen:

Als Desktop-Anwendung für MacOS, Windows und Linux oder mobil (leider nicht sehr gut bewertet) für iOS und Android.

07. Mai 2018

Der iMac wird 20 Jahre alt

1998 stellte Steve Jobs einen neuen Computer vor, der in vielerlei Hinsicht anders war. Zunächst das Design – weg vom bisher üblichen kantigen Kasten im Einheitsbeige-grau. Die Kanten waren abgerundet, das Gehäuse nach hinten schmal zulaufend und die Farben, zuerst nur eine Art türkisblau (war auch mein Einstieg in die Apple-Welt). Später kamen noch rot, orange grün und violett dazu. Die Transparenz ermöglichte einen Einblick in das Innenleben des iMac. Außerdem wurde das Gerät durch einen relativ komfortablen Griff (das Gewicht vergessen wir mal) mobil. Des weiteren gab es eine flachere, ergonomisch angepasstere Tastatur sowie eine „runde“ Maus. Inwieweit sie besser zu bedienen war, sei dahin gestellt, zumindest war sie revolutionär.

Wie bis heute üblich, präsentierte Steve Jobs das neue Produkt voller Begeisterung:

Dies ist iMac. Das ganze Ding ist durchsichtig. Du kannst hinein sehen. Es ist so cool. Wir haben Stereo-Lautsprecher auf der Vorderseite. Wir haben Infrarot hier oben … den CD-Rom-Drive genau in der Mitte … Dual-Kopfhörer-Anschlüsse … die coolste Maus auf dem Planeten. Alle Anschlüsse sind hinter dieser schönen Klappe hier – das Ethernet, das USB-Zeug. Auf der Rückseiten haben wir diesen großartigen Griff hier. Nebenbei bemerkt, die Rückseite dieses Dings sieht besser aus, als die Vorderseite der anderen Jungs.
(Quelle: Mac Rumors  – deutsche Übersetzung)

Vergleich der technischen Details 1998 › 2018 (Auswahl):
Prozessor Display Festplatte Arbeitsspeicher System
Power PC G3 getaktet bei 233 MHz

2,3 GHz Dual-Core Intel Core i5
(Turbo Boost bis zu 3,6 GHz)
15″ Auflösung 1024 x 768 px

21,5″ Auflösung 1920 x 1080 px
4 GB

1 TB (mit 1 TB Fusion Drive oder 256 GB SSD)
32 MB RAM, erweiterbar auf 128 RAM

8 GB 2133 MHz DDR4, optional 16 GB
macOS 8.1

macOS High Sierra 10.x

Vier Jahre später begann Apple damit, Computer mit flachem Bildschirm und Standfuß zu bauen, die immer schlanker wurden. 2009 verabschiedete sich das Unternehmen dann weitestgehend vom Kunststoff und verwendet bis heute für Gehäuse, TouchPad und Tastatur Aluminium sowie Glas für die Bedienungsoberfläche der Maus. Nur noch die Tasten sind aus Kunststoff.

04. Mai 2018

Twitter fordert zur Änderung des Passworts auf

Twitter hat alle Nutzer seines Netzwerks aufgefordert, ihr Passwort bzw. ihre Passwörter zu ändern. Hintergrund:

Wir maskieren Passwörter mittels eines Hashing (Streuspeicherung) genannten Prozesses. Dazu nutzen wir eine als bcrypt bekannte Funktion, die das tatsächliche Passwort durch einen zufälligen Zahlen- und Buchstabensatz ersetzt, der dann im Twitter-System gespeichert ist. Dies ermöglicht es unserem System, deine Konto-Anmeldedaten zu überprüfen, ohne dein Passwort zu enthüllen. Dies ist Industrie-Standard.

Aufgrund eines Fehlers wurden die Passwörter in ein internes Protokoll geschrieben, bevor der Hashing-Prozess abgeschlossen war. Wir haben diesen Fehler selbst gefunden, die Passwörter entfernt und Pläne eingeführt, die eine Wiederholung dieses Fehlers verhindern.

Untersuchungen von Twitter zufolge gibt es keinen Anhaltspunkt für eine missbräuchliche Nutzung dieser Lücke durch irgendjemanden.
(Quelle: Twitter Blogdeutsche Übersetzung)

Wenn du Twitter im Browser oder auf deinem mobilen Geräte öffnest, erscheint ein Popup mit der Aufforderung, dein Passwort zu ändern. Sollte das bei dir nicht der Fall sein, gehst du auf dein …

› Profilbild
›› Einstellungen & Datenschutz
››› Passwort

Denke daran, ein möglichst starkes Passwort zu wählen und nicht nur Twitter oder 123456.
Mehr zu sicheren Passwörtern

03. Mai 2018

Neue Sicherheitslücken bei Intel-Prozessoren

Nein, nicht schon wieder … Mehrere Sicherheitsforscher haben acht neue Sicherheitslücken bei Intel-CPUs gefunden. Vier dieser vorläufig Spectre Next Generation genannten Lücken werden als sehr kritisch eingestuft. Eine davon soll ein noch höheres Risiko bergen als Spectre. Die anderen vier weisen ein mittleres Gefahrenpotential auf.

Ziel der Angreifer wären wiederum vor allem Cloud-Hosting-Dienste. Dort besteht ein hohes Risiko für die Sicherheit von Passwörtern und geheimen Schlüsseln für die Datenübertragung.

Angeblich arbeitet Intel bereits an Patches für ihre CPUs, aber auch ARM-CPUs könnten betroffen sein. Noch laufen Untersuchungen, ob wie bei Spectre/Meltdown AMD-Prozessoeren ebenfalls eine oder mehrere dieser Sicherheitslücken aufweisen. (Quelle: c’t Magazin)

Gewöhnlich dauert es einige Zeit, bis Patches für die unterschiedlichen Systeme angepasst und verteilt werden. Noch sind die Entwickler hinsichtlich einer schnellen Verteilung zuversichtlich. Vor allem aber ist zu hoffen, dass die Patches auch funktionieren und nicht, wie beim letzten Mal, alles noch schlimmer machen.

02. Mai 2018

Apple veröffentlicht Quartalszahlen des Q2 2018
Entgegen aller Gerüchte, die in den letzten Wochen kursierten, scheint der iPhone-Verkauf nicht wirklich zurückgegangen zu sein. Zumindest hat Apple im Vergleich zum Quartal 2 2017 einen weiteren Anstieg der Verkaufszahlen bekanntgegeben.
Der Gesamtumsatz stieg von 52,9 Milliarden Dollar (Q2 2017) auf 61,1 Milliarden Dollar. Davon entfielen auf 62 % auf iPhones, 10 % auf Macs sowie 7 % auf iPads (Netto-Verkäufe). 15 % wurden im Service-Bereich und 6 % mit anderen Angeboten umgesetzt.In absoluten Zahlen heißt das, dass Apple 52,2 Millionen iPhones (50,8 Millionen im Q2 2017) und 9,1 Millionen iPads (8,9 Millionen im Q2 2017) verkauft hat. Lediglich der Absatz von Macs ist leicht zurückgegangen, von 4,2 Millionen im Q2 2017 auf 4,1 Millionen im Q2 2018.Tim Cook, CEO von Apple, sagte dazu:

Wir sind begeistert, unser bestes März-Quartal aller Zeiten zu verkünden, mit kräftigem Wachstum beim iPhone, Dienstleistungen und Wearables. Kunden haben in jeder Woche des März-Quartals das iPhone X häufiger als jedes andere iPhone gewählt, genauso wie sie es nach der Markteinführung im Dezember-Quartal getan haben. Wir haben auch die Umsätze in allen geografischen Bereichen gesteigert, mit mehr als 20 % Wachstum in China und Japan. (Deutsche Übersetzung)

Quelle: Mac Rumors

01. Mai 2018

WhatsApp-Gründer Jan Koum verlässt Facebook

2014 hatte Facebook WhatsApp gekauft und damit auch das Personal des Messengers übernommen. So wechselten die Gründer Jan Koum und Brian Acton ebenfalls zu Facebook. Bei der Übernahme hatte Mark Zuckerberg noch zugesichert, dass WhatsApp als unabhängiger Service erhalten bleibe. Somit werde auch das Modell der beiden Gründer, mit WhatsApp einen sicheren, die Privatsphäre wahrenden und werbefreien Messenger anzubieten, nicht angetastet.

Bereits kurz nach der Übernahme kamen Zweifel auf, ob und wie lange sich Mark Zuckerberg an diese Zusage halten würde. Denn die Philosophie hinter WhatsApp passt so gar nicht zum Unternehmen Facebook, dessen klares Ziel es ist, mit Werbung Geld zu verdienen. Und das funktioniert umso besser, je weitreichender der Zugriff auf Kundendaten und das Tracking ist.

So schlich sich dann Facebook im Laufe der Jahre immer näher an die Nutzerdaten von WhatsApp heran. Zunächst mussten die AGB des Messengers geändert werden, dann wollte Facebook nur an die Telefonnummern und Analysedaten heran. Schließlich wurde wiederholt die Idee, Werbung im Messenger zu schalten und die Verschlüsselung aufzuweichen, diskutiert.

Vorausgesetzt, dass die beiden Gründer nach wie vor von ihrem ursprünglichen Modell überzeugt sind, musste das auf Dauer zu Konflikten zwischen ihnen und dem neuen Mutterkonzern führen. Offensichtlich ist das jetzt der Fall, denn im November 2017 verliess Brian Acton den Konzern und kritisierte offen Facebook. So befürwortete er erst kürzlich die, als Folge des Cambridge Analytica-Skandals, ins Leben gerufene Campagne #Delete Facebook.

Jetzt hat auch Jan Koum die Konsequenzen gezogen. Offiziell hieß es, er wolle sich mehr seinem Privatleben widmen. Der Verdacht, dass es eher eine Folge der Meinungsverschiedenheiten mit Mark Zuckerberg ist, erscheint jedoch wesentlich plausibler.
Die Ratten verlassen das sinkende Schiff „Original-WhatsApp“ …

Artikel in der Washington Post zu diesem Thema (Englisch) – / – Mehr zu WhatsApp und Facebook

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