Nachrichten – Mai 2018 | Internet und Mobiles

Ausgewählte Nachrichten vom Mai 2018 mit kurzen Erläuterungen und / oder einem Kommentar aus den Themenbereichen von ebblogs.

Mai 2018 – Neuigkeiten

Kurznachrichten zu folgenden Themen

Mobilfunk Internet Sicherheit
Netzausfall bei O2 Spectre Next Generation
Geänderte Tarife bei günstigen Anbietern
Apple Google (Android) Microsoft (Windows)
Quartalszahlen Q2 von Apple Google Entwicklerkonferenz 2018
20 Jahre iMac Umbau bei Google Drive
Richtlinien für App-Entwickler YouTube Music
Sensible MacBook-Tastatur
Soziale Netzwerke Sonstiges
WhatsApp Gründer verlässt Facebook Telekom: Netzausbau
Ändere dein Twitter-Passwort

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20. Mai 2018

Änderung bei monatlich kündbaren günstigen Tarifen

Smartmobil, WinSim, maxxim, Simply und PremiumSim haben ihre günstigen Tarife überarbeitet. Nachdem die Kosten zunächst angestiegen waren, haben einige die Preise nun wieder gesenkt. Andere haben das Datenvolumen im jeweiligen Tarif erhöht.

WinSim hat die Inklusiv-Daten jedoch in seinem günstigsten Plan halbiert und Maxxim bietet  LTE 1500 mit 2 GB nicht mehr an.

Trotzdem bleibt ein Problem bei diesen Anbietern bestehen. An der (Netz-) Qualität wird sich in absehbarer Zeit kaum etwas ändern. Denn diese Anbieter nutzen das o2-Netz mit Geschwindigkeiten von max. 21,6 MBit/s bzw. max. 50 MBit/s Download-Geschwindigkeit. Nur bei einigen der teureren Angebote sind bis max. 225 MBit/s möglich. Hinzu kommt, dass die Netzabdeckung bei o2 immer noch zu wünschen übrig lässt.

Die Tarife im Einzelnen

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17. Mai 2018

YouTube Music: Konkurrenz für Spotify und Apple Music?

Google hat den Start von YouTube Music offiziell bekannt gegeben.

…YouTube wurde für Video gemacht, nicht nur für Musik. Dienstag, 22. Mai 2018, werden wir das ändern, indem wir YouTube Music einführen, einen neuen Musik-Streaming-Dienst gemacht für Musik mit dem Zauber von YouTube … (Google; übersetzt)

Zunächst in den USA, Australien, Neuseeland, Mexico und Südkorea (nur Premium). In Kürze werden dann Österreich, Kanada, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Irland, Italy, Norwegen, Russland Spanien, Schweden, die Schweiz und Groß-Britannien folgen. Wenn du direkt erfahren möchtest, wann es in Deutschland so weit ist, kannst du dich hier anmelden.

In YouTube Music findest du die offiziellen Versionen von Millionen Titeln, Alben, Künstler-Radio zusätzlich zu Musik-Videos. Außerdem Remixes, Covers, tausende von Playlisten, personalisierte Musik-Vorschläge etc.

Wie bei Spotify gibt es eine kostenlose Version mit Werbung sowie eine Premium-Variante für 9,99 $ (€):
Sie ist werbefrei und du kannst Musik auch im Hintergrund hören und herunterladen.
Für 11,99 $ (€) sind auch Videos werbefrei und du hast die Möglichkeit, sie im Hintergrund abzuspielen und herunterzuladen.

Google Play Music soll auch weiterhin verfügbar sein. Ob nur bis sich YouTube Music etabliert hat oder auf Dauer ist offen.

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16. Mai 2018

Netzausfall bei O2 – Rückblick

Gestern gegen 11:00 Uhr fiel das Netz von O2 (Telefónica) in weiten Teilen Deutschlands komplett aus. Da auch viele Anbieter günstiger Tarife das O2- / e-plus-Netz nutzen, waren z. B. auch die Kunden von Aldi Talk, Fonic und Blau betroffen.

Die zahlreichen Kommentare in den sozialen Netzwerken reichten von „Ist doch kein Weltuntergang“ über „Ich bin beruflich auf eine funktionierende Verbindung angewiesen“, „Denke über Kündigung nach bzw. werde es morgen tun“ bis hin zur Frage nach Entschädigung durch den Anbieter.
Letzteres halte ich für ausgeschlossen, da das Unternehmen selbst bei einem monatelangen Ausfall keine Bereitschaft dazu zeigte.

Darüber hinaus gab es folgende Ratschläge, die in einigen Fällen geholfen haben sollen:
– Gerät aus und wieder einschalten › SIM neu anmelden
– Einige Minuten den Flugmodus ein- und dann wieder ausschalten
– Das Gerät manuell neu beim Provider anmelden und verbinden

Der Einzige, der sich mit einer Kommentierung extrem zurückhält, ist O2 selbst. Gegen 14:00 Uhr kam ein kurzes, verharmlosendes Statement via Twitter:

Derzeit kann es bei einem Teil unserer Kunden zu Einschränkungen bei der mobilen Telefonie und Datennutzung kommen. Unannehmlichkeiten bedauern wir sehr. Die Ursache, die zu den aktuellen Einschränkungen führt, wird derzeit untersucht.
(Quelle: PCWELT)

Info-Seite von O2

Besuchst du die O2-Hompage › Service › Netz & Verfügbarkeit › Netzstörung?, gab und gibt es keine überregionalen Störungen. An der Aussage änderte sich auch nichts, wenn ich gezielt nach meinem Standort suchte. Für meine Stadt keine Störmeldung, obwohl Geräte im O2-Netz keinen Empfang hatten. Noch besser ist, dass meine Haus-Adresse ein störungsfreies Netz hat – mitten in einem seit Jahren bestehenden O2-Funkloch! Diese Messungen sorgen also nicht für mehr Klarheit.

Um Mitternacht waren die Störungen angeblich behoben. Jedoch gibt es seit 7:30 / 8:00 Uhr wieder neue Störmeldungen bei den o. g. Anbietern.

Natürlich sind auch die Telekom oder Vodafone nicht sicher vor Netzausfällen. Nur was bei O2/Telefónica immer wieder negativ auffällt, ist die mangelhafte Kommunikation mit den Kunden und das Herunterspielen von Problemen.

Bleib auf dem Laufenden: Tagesaktuelle Netzstörungen

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15. Mai 2018

Umbau bei Google Drive

Google hat damit begonnen das Angebot seines Cloud-Dienstes Google Drive neu zu gestalten. Mit Google One wird alles besser – nein, eher verwirrender. Denn Google Drive wird nicht generell zu Google One.

Der kostenlose Service mit 15 GB Speicherplatz bleibt weiterhin Google Drive und an den Konditionen ändert sich nichts.

Solltest du jedoch ein Abonnement abgeschlossen haben, wirst du in den nächsten Monaten eine E-Mail mit Informationen zur automatischen Umstellung auf Google One und deren Vorteile erhalten. Um direkt über Stand der Verteilung informiert zu werden, kannst du dich hier anmelden.

Das ändert sich in der Google-Cloud (Kosten pro Monat – für One bisher nur in US-Dollar):

Drive One
100 GB › 1,99€ › 1,99 $
nicht angeboten 200 GB › 2,99 $
1 TB › 9,99€ auf 2 TB erhöht › 9,99 $

Die Abos über 10 TB › 99,99 €, 20 TB › 199,99 € sowie 30 TB › 299,99 € werden unverändert in Google One übernommen.

Mehr zu Cloud-Diensten

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14. Mai 2018

Probleme mit MacBook Tastaturen

Die Tastatur von MacBooks reagieren äußerst empfindlich auf Verschmutzungen. Schon kleinste Staubteilchen oder Krümel können dazu führen, dass einzelne Tasten blockieren.

Apple führte die Butterfly-Tastatur mit flacheren Tasten 2015 ein und überarbeitete sie für das MacBook Pro 2016. An der Problematik hat sich jedoch nichts geändert. Dies ist Apple wohl bekannt, jedoch äußert sich das Unternehmen nicht offen dazu.

Um die Tasten wieder zu lösen, soll der Nutzer eine Genius Bar aufsuchen. Dort reinigen die Mitarbeiter die Tastatur mittels Druckluft, was das Problem jedoch häufig nicht dauerhaft beseitigt. Zudem ist der Service nach Ablauf der Geräte-Garantie kostenpflichtig. Und Reparaturen sind bei Apple nicht gerade günstig.

In den USA haben nun zwei Nutzer das Unternehmen verklagt. Apple solle den Mangel offen eingestehen, die Tastatur überarbeiten und bei bereits verkauften Geräten zumindest eine kostenlose Reparatur anbieten. Auch eine offizielle Aktion, vergleichbar mit dem Akku-Tausch beim iPhone 6S, wäre denkbar.

Mehr Informationen bei Apple Insider (Englisch)

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11. Mai 2018

Apple: Geänderte Richtlinien für App-Entwickler

Ab sofort will Apple bereits im App Store angebotene Apps hinsichtlich des Datenschutzes strenger kontrollieren. Darüber hinaus ändern sich die Anforderungen an neue Apps u. a. in zwei Punkten: Datenschutz und Design.

Bezüglich des Datenschutzes, insbesondere bei Standort-Daten, gilt für alle Apps …

Nutze Standort-Dienste in deiner App nur dann, wenn diese für in der App angebotenen Features und Services notwendig sind. Standort-bezogene APIs sollten nicht genutzt werden, um Notfall-Dienste oder eine autonome Kontrolle über Fahrzeuge, Flugzeuge oder andere Geräte (…) anzubieten. Stelle sicher, dass du die Nutzer benachrichtigst und deren Zustimmung einholst, bevor du Standort-Daten sammelst, übermittelst oder nutzt. Falls deine App Standort-Dienste im Hintergrund nutzt, stelle sicher, deren Zweck in deiner App zu erklären. (Apple Guidelines )

Alle Apps, die neu in den App Store aufgenommen werden wollen, müssen an das Design des iPhone X angepasst sein. Das betrifft zum einen die Bildschirmgröße (gleiche Breite wie iPhone 7 oder 8, aber höher) sowie die hohe Auflösung des Super Retina Displays. Zum anderen soll die Darstellung bildschirmfüllend sein, aber die abgerundeten Ecken dürfen keine Elemente der App verdecken. Außerdem muss die Oberfläche so gestaltet sein, dass weder die Notch noch der Indikator für den Zugriff auf den Homescreen verdeckt sind. Deren Funktionen dürfen nicht beeinträchtigt sein bzw. in Konflikt mit Steuer-Elementen der App geraten.

Ältere Apps müssen diese Design-Richtlinie nicht erfüllen, dennoch hält Apple eine entsprechende Anpassung für wünschenswert.

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09. Mai 2018

Google Entwicklerkonferenz am 8. Mai 2018

Im Rahmen seiner jährlichen Präsentation unternahm Google wieder einen kurzen Streifzug durch seine vielfältige Produktpalette. Ich habe zwei Aspekte herausgegriffen.

Interessant war u. a., dass mit Android P weitere Wisch-Gesten Einzug auf Android-Geräten halten. Sie ähneln sehr den von Apple auf dem iPhone X eingeführten und ersetzen weitestgehend den Home-Button bzw. die bei Android bisher üblichen drei Steuerungs-Buttons am unteren Rand des Displays. Hinsichtlich des iPhones ist der Wegfall des Home-Buttons bei Apple-Nutzern nach wie vor recht umstritten. Es bleibt abzuwarten, wie die Android-Nutzer darauf reagieren und inwieweit diese Gesten-Steuerung auf Geräten anderer Hersteller umgesetzt wird.

Relativ viel Raum nahm die Vorstellung der Möglichkeiten, die künstliche Intelligenz und Machine Learning bieten, ein.
Zum einen soll diese Technik in der neuen News-App dazu dienen, das Nachrichtenangebot individueller abzustimmen. Die App wertet aus, wie – wann – wo der Nutzer sein Gerät verwendet und welches seine Interessengebiete sind, um ihm dann zunächst jeweils fünf maßgeschneiderte Top-Artikel anzuzeigen. Zudem möchte Google verstärkt auf die Seriosität der Nachrichtenquellen achten.

Zum anderen soll Google Maps intelligenter werden und mit Lens wird auch die Kamera zu einer Quellen von zusätzlichen Information über die Dinge, die du bzw. die Kamera sieh(s)t. All dieses Zusatzwissen eignet sich das Gerät selbst an, ohne dass du gezielt Angaben zu deinen Vorlieben etc. eingibst und je länger du es nutzt, desto besser wird dich dein Gerät kennen.

Der Preis für diesen Komfort ist – natürlich – die Sammlung deine Daten. Google versicherte zwar, dass du gespeicherte Bilder und Audio-Daten in den Privacy-Einstellungen löschen kannst. Fraglich ist aber, wie sich die Intelligenz entwickeln wird, wenn deine Daten nur eingeschränkt zur Verfügung stehen.

Eine ausführlichere Erläuterung dieses Themas bei Wired (englisch)

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08. Mai 2018

Telekom: Netzaus- bzw. -umbau geht weiter

Wie die deutsche Telekom heute bekannt gab, kommen wieder mehr Kunden in den Genuss einer größeren Bandbreite am Internetanschluss.

So können weitere 429 124 Haushalte in 386 Orten vom schnelleren Internet profitieren. Anstelle von max. 50 MBit/s (Download) bzw. 10 MBit/s (Upload) gibt es nun bis zu 100 MBit/s bzw. 40 MBit/s.

Voraussetzung für die Nutzung des optimierten Angebots ist jedoch ein entsprechender Vertrag. Sollte dein Tarif noch 50 MBit/s bieten, müsstest du ein Upgrade auf 100 MBit/s vornehmen.

Preise (Internet + Telefonie):
Magenta Zuhause M mit 50 MBit/s – 19,95 €/mtl. über 6 Monate, anschließend 39,95 €/mtl.
Magenta Zuhause L mit 100 MBit/s – 19,95 €/mtl. über 6 Monate, danach 44,95 €/mtl.

Ob an deinem Standort schon das schnelle Telekom-Internet zur Verfügung steht kannst du hier prüfen.

Unabhängig vom Anbieter kannst du die tatsächliche Datenübertragungrate mit diesem Breitbandmessung-Tool über den Browser oder über spezielle Apps testen:

Als Desktop-Anwendung für MacOS, Windows und Linux oder mobil (leider nicht sehr gut bewertet) für iOS und Android.

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07. Mai 2018

20. Geburtstag des iMac

1998 stellte Steve Jobs einen neuen Computer vor, der in vielerlei Hinsicht anders war. Zunächst das Design – weg vom bisher üblichen kantigen Kasten im Einheitsbeige-grau. Die Kanten waren abgerundet, das Gehäuse nach hinten schmal zulaufend und die Farben, zuerst nur eine Art türkisblau (war auch mein Einstieg in die Apple-Welt). Später kamen noch rot, orange grün und violett dazu. Die Transparenz ermöglichte einen Einblick in das Innenleben des iMac. Außerdem wurde das Gerät durch einen relativ komfortablen Griff (das Gewicht vergessen wir mal) mobil. Des weiteren gab es eine flachere, ergonomisch angepasstere Tastatur sowie eine „runde“ Maus. Inwieweit sie besser zu bedienen war, sei dahin gestellt, zumindest war sie revolutionär.

Wie bis heute üblich, präsentierte Steve Jobs das neue Produkt voller Begeisterung:

Dies ist iMac. Das ganze Ding ist durchsichtig. Du kannst hinein sehen. Es ist so cool. Wir haben Stereo-Lautsprecher auf der Vorderseite. Wir haben Infrarot hier oben … den CD-Rom-Drive genau in der Mitte … Dual-Kopfhörer-Anschlüsse … die coolste Maus auf dem Planeten. Alle Anschlüsse sind hinter dieser schönen Klappe hier – das Ethernet, das USB-Zeug. Auf der Rückseiten haben wir diesen großartigen Griff hier. Nebenbei bemerkt, die Rückseite dieses Dings sieht besser aus, als die Vorderseite der anderen Jungs.
(Quelle: Mac Rumors  – deutsche Übersetzung)

Vergleich der technischen Details 1998 › 2018 (Auswahl):
Prozessor Display Festplatte Arbeitsspeicher System
Power PC G3 getaktet bei 233 MHz

2,3 GHz Dual-Core Intel Core i5
(Turbo Boost bis zu 3,6 GHz)
15″ Auflösung 1024 x 768 px

21,5″ Auflösung 1920 x 1080 px
4 GB

1 TB (mit 1 TB Fusion Drive oder 256 GB SSD)
32 MB RAM, erweiterbar auf 128 RAM

8 GB 2133 MHz DDR4, optional 16 GB
macOS 8.1

macOS High Sierra 10.x

Vier Jahre später begann Apple damit, Computer mit flachem Bildschirm und Standfuß zu bauen, die immer schlanker wurden. 2009 verabschiedete sich das Unternehmen dann weitestgehend vom Kunststoff und verwendet bis heute für Gehäuse, TouchPad und Tastatur Aluminium sowie Glas für die Bedienungsoberfläche der Maus. Nur noch die Tasten sind aus Kunststoff.

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04. Mai 2018

Ändere dein Passwort bei Twitter

Twitter hat alle Nutzer seines Netzwerks aufgefordert, ihr Passwort bzw. ihre Passwörter zu ändern. Hintergrund:

Wir maskieren Passwörter mittels eines Hashing (Streuspeicherung) genannten Prozesses. Dazu nutzen wir eine als bcrypt bekannte Funktion, die das tatsächliche Passwort durch einen zufälligen Zahlen- und Buchstabensatz ersetzt, der dann im Twitter-System gespeichert ist. Dies ermöglicht es unserem System, deine Konto-Anmeldedaten zu überprüfen, ohne dein Passwort zu enthüllen. Dies ist Industrie-Standard.

Aufgrund eines Fehlers wurden die Passwörter in ein internes Protokoll geschrieben, bevor der Hashing-Prozess abgeschlossen war. Wir haben diesen Fehler selbst gefunden, die Passwörter entfernt und Pläne eingeführt, die eine Wiederholung dieses Fehlers verhindern.

Untersuchungen von Twitter zufolge gibt es keinen Anhaltspunkt für eine missbräuchliche Nutzung dieser Lücke durch irgendjemanden.
(Quelle: Twitter Blogdeutsche Übersetzung)

Wenn du Twitter im Browser oder auf deinem mobilen Geräte öffnest, erscheint ein Popup mit der Aufforderung, dein Passwort zu ändern. Sollte das bei dir nicht der Fall sein, gehst du auf dein …

› Profilbild
›› Einstellungen & Datenschutz
››› Passwort

Denke daran, ein möglichst starkes Passwort zu wählen und nicht nur Twitter oder 123456.
Mehr zu sicheren Passwörtern

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03. Mai 2018

Neue Sicherheitslücken in Intel-Prozessoren

Nein, nicht schon wieder … Mehrere Sicherheitsforscher haben acht neue Sicherheitslücken bei Intel-CPUs gefunden. Vier dieser vorläufig Spectre Next Generation genannten Lücken werden als sehr kritisch eingestuft. Eine davon soll ein noch höheres Risiko bergen als Spectre. Die anderen vier weisen ein mittleres Gefahrenpotential auf.

Ziel der Angreifer wären wiederum vor allem Cloud-Hosting-Dienste. Dort besteht ein hohes Risiko für die Sicherheit von Passwörtern und geheimen Schlüsseln für die Datenübertragung.

Angeblich arbeitet Intel bereits an Patches für ihre CPUs, aber auch ARM-CPUs könnten betroffen sein. Noch laufen Untersuchungen, ob wie bei Spectre/Meltdown AMD-Prozessoeren ebenfalls eine oder mehrere dieser Sicherheitslücken aufweisen. (Quelle: c’t Magazin)

Gewöhnlich dauert es einige Zeit, bis Patches für die unterschiedlichen Systeme angepasst und verteilt werden. Noch sind die Entwickler hinsichtlich einer schnellen Verteilung zuversichtlich. Vor allem aber ist zu hoffen, dass die Patches auch funktionieren und nicht, wie beim letzten Mal, alles noch schlimmer machen.

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02. Mai 2018

Apple: Quartalszahlen Q2 2018

Entgegen aller Gerüchte, die in den letzten Wochen kursierten, scheint der iPhone-Verkauf nicht wirklich zurückgegangen zu sein. Zumindest hat Apple im Vergleich zum Quartal 2 2017 einen weiteren Anstieg der Verkaufszahlen bekanntgegeben.
Der Gesamtumsatz stieg von 52,9 Milliarden Dollar (Q2 2017) auf 61,1 Milliarden Dollar. Davon entfielen auf 62 % auf iPhones, 10 % auf Macs sowie 7 % auf iPads (Netto-Verkäufe). 15 % wurden im Service-Bereich und 6 % mit anderen Angeboten umgesetzt.

In absoluten Zahlen heißt das, dass Apple 52,2 Millionen iPhones (50,8 Millionen im Q2 2017) und 9,1 Millionen iPads (8,9 Millionen im Q2 2017) verkauft hat. Lediglich der Absatz von Macs ist leicht zurückgegangen, von 4,2 Millionen im Q2 2017 auf 4,1 Millionen im Q2 2018.

Tim Cook, CEO von Apple, sagte dazu:

Wir sind begeistert, unser bestes März-Quartal aller Zeiten zu verkünden, mit kräftigem Wachstum beim iPhone, Dienstleistungen und Wearables. Kunden haben in jeder Woche des März-Quartals das iPhone X häufiger als jedes andere iPhone gewählt, genauso wie sie es nach der Markteinführung im Dezember-Quartal getan haben. Wir haben auch die Umsätze in allen geografischen Bereichen gesteigert, mit mehr als 20 % Wachstum in China und Japan. (Deutsche Übersetzung)

Quelle: Mac Rumors

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01. Mai 2018

WhatsApp-Gründer Jan Koum verlässt Facebook

2014 hatte Facebook WhatsApp gekauft und damit auch das Personal des Messengers übernommen. So wechselten die Gründer Jan Koum und Brian Acton ebenfalls zu Facebook. Bei der Übernahme hatte Mark Zuckerberg noch zugesichert, dass WhatsApp als unabhängiger Service erhalten bleibe. Somit werde auch das Modell der beiden Gründer, mit WhatsApp einen sicheren, die Privatsphäre wahrenden und werbefreien Messenger anzubieten, nicht angetastet.

Bereits kurz nach der Übernahme kamen Zweifel auf, ob und wie lange sich Mark Zuckerberg an diese Zusage halten würde. Denn die Philosophie hinter WhatsApp passt so gar nicht zum Unternehmen Facebook, dessen klares Ziel es ist, mit Werbung Geld zu verdienen. Und das funktioniert umso besser, je weitreichender der Zugriff auf Kundendaten und das Tracking ist.

So schlich sich dann Facebook im Laufe der Jahre immer näher an die Nutzerdaten von WhatsApp heran. Zunächst mussten die AGB des Messengers geändert werden, dann wollte Facebook nur an die Telefonnummern und Analysedaten heran. Schließlich wurde wiederholt die Idee, Werbung im Messenger zu schalten und die Verschlüsselung aufzuweichen, diskutiert.

Vorausgesetzt, dass die beiden Gründer nach wie vor von ihrem ursprünglichen Modell überzeugt sind, musste das auf Dauer zu Konflikten zwischen ihnen und dem neuen Mutterkonzern führen. Offensichtlich ist das jetzt der Fall, denn im November 2017 verliess Brian Acton den Konzern und kritisierte offen Facebook. So befürwortete er erst kürzlich die, als Folge des Cambridge Analytica-Skandals, ins Leben gerufene Campagne #Delete Facebook.

Jetzt hat auch Jan Koum die Konsequenzen gezogen. Offiziell hieß es, er wolle sich mehr seinem Privatleben widmen. Der Verdacht, dass es eher eine Folge der Meinungsverschiedenheiten mit Mark Zuckerberg ist, erscheint jedoch wesentlich plausibler.
Die Ratten verlassen das sinkende Schiff „Original-WhatsApp“ …

Artikel in der Washington Post zu diesem Thema (Englisch) – / – Mehr zu WhatsApp und Facebook

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